Jeder von uns braucht Relax-Momente im Alltag: Pointer hat fünf Tipps, wie du dich entspannst (Foto: Drew Coffman) Jeder von uns braucht Relax-Momente im Alltag: Pointer hat fünf Tipps, wie du dich entspannst (Foto: Drew Coffman)
Hilfe in stressigen Momenten

6 Tipps für sofortige Entspannung

Stress gehört für die meisten Studierenden zum Studium dazu. Dass dir Abgaben, Gruppenarbeiten und Referate manchmal über den Kopf wachsen, ist völlig normal. Das bedeutet aber nicht, dass du nichts gegen die Anspannung tun kannst. Pointer hat sechs Sofort-Maßnahmen gesammelt, die dir bei der schnellen Entspannung helfen – schließlich solltest du dich lieber mehrmals kurz entspannen, als am Ende gar nicht.

1. Eine kleine Übung: Ausatmen "mit Text"

Diese Entspannungsübung kann ein Helfer in stressigen Situationen sein: Öffne dazu, wenn möglich, als erstes dein Fenster. Atme zwei-, dreimal tief und ruhig ein und aus. Dehne dabei jeden Atemzug, bis du das Gefühl hast, dass die Luft frei und leicht durch den Mund strömt. Der Trick dabei: Nicht den Atem pressen oder steuern, sondern eher hinter dem Atem her "spazieren". Wichtig ist das Ausatmen: Sage dir dabei etwas vor, das dich beruhigt, wie "ganz ruhig" oder "Ich schaffe das" oder "Es geht auch anders". Das wirkt beruhigend und lindert die Anspannung. Hier findest du weitere Anlei­tungen zur Atementspan­nung zum kosten­losen Down­load.
 


2. Erfrischung mit kaltem Wasser

Ebenfalls schnelle Linderung bei Stress und Anspannung verschafft kaltes Wasser, das du über deine Unterarme und Handgelenke laufen lässt. Die kühle Frische belebt und hilft, den Fokus vom inneren Stress auf das Fühlen der Wassertemperatur zu lenken. Wer mag, kann sich auch etwas kaltes Wasser ins Gesicht spritzen, um wacher zu werden.

3. Einen Rückzugsort bestimmen

Für angespannte Situationen ist es empfehlenswert, sich einen designierten Rückzugsort zu suchen, den du zu deinem Anlaufpunkt bei Stress machst. Das kann der Sessel in der Ecke deines Zimmers, die WG-Küche oder die Parkbank in deiner Straße sein. Hauptsache, der Ort ist nicht direkt am Schreibtisch und du kannst dich entspannen, durchatmen und an etwas anderes denken.
 


4. Das Smartphone ausschalten

Du machst gerade deine wohlverdiente Mittagspause, und dein Handy blinkt ständig und meldet neue Nachrichten? Schalte das Smartphone doch einfach für ein paar Stunden aus, um dich besser auszuruhen. Wenn zu dem Druck von Arbeit und Uni parallel ständig jemand etwas von dir will, nimmt das Chaos in deinem Kopf nur noch zu. Ein kleiner "Digital Detox" schadet da nicht.
 


5. Autogenes Training

Du kannst dich in Pausen nicht so richtig entspannen und brauchst eine "Anleitung"? Dann ist autogenes Training vielleicht etwas für dich. Bei einer geführten Meditation konzentrierst du dich vollständig auf deinen Körper und kommst langsam runter. Bei YouTube findest du verschiedene Clips mit Übungen und "Körperreisen" zum Verschnaufen.

Autogenes Training | 15 Min. Körperreise // Entspannung & Stressabbau

Akademie für Sport und Gesundheit | Datenschutzhinweis


6. Die "Blitzableiter"-Methode

Die "Blitzableiter"-Methode ist eine Art "Braindump" für negative Emotionen: Schreibe in Stichworten schnell auf einem Zettel auf, was dich im Moment belastet oder frustriert. Lies dir das Ganze kurz durch – und schmeiße den Zettel weg. Durch diese kurze Bewusstmachung verhinderst du, dass negative Gedanken plötzlich "wie ein Blitz" bei dir einschlagen können. Die Prozedur kann helfen, sich die Stressfaktoren bewusst zu machen und gleichzeitig das Gedankenkarussell zu stoppen.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

gesamten körperkörper und geistanti stressprogressive muskelentspannungwirkt beruhigendruhig und entspanntstressige situationenstress und anspannungSofort-Maßnahme SpontanentspannungEntspannungsübungenAnti-Stress-TippsTipps gegen Stress

Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.