Energiekiller

Gift für die Nerven

published: 10.06.2009

Falsche und einseitige Ernährung mit Junk-Food kann dich erschöpfen (Foto: shutterstock.com/Peteer) Falsche und einseitige Ernährung mit Junk-Food kann dich erschöpfen (Foto: shutterstock.com/Peteer)

Eigentlich macht ihr alles wie immer und trotzdem fühlt ihr euch schlapp und ausgelaugt? Manchmal schleichen sich im Alltag kleine und größere Marotten ein, die gehörig auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit schlagen. Die Techniker Krankenkasse nimmt euren Lebensstil unter die Lupe.

Brainfood statt Fast Food
Oft steckt hinter Konzentrations- und Leistungstiefs schlichtweg die falsche Ernährung. Wenn es schnell gehen muss oder die Faulheit siegt, greifen leider viele zu Fast Food - dem Konzentrationskiller schlechthin. Die Produkte enthalten zu viel Fett und sind arm an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Diese Stoffe benötigt ihr jedoch, damit das Gehirn optimal funktioniert.

Besser helfen Birnen, Nüsse sowie Brokkoli, Erdbeeren, Spinat oder Müsli euren grauen Zellen auf die Sprünge. Anstelle von Süßigkeiten gebt lieber Nahrungsmitteln den Vorzug, die so genannte komplexe Kohlenhydrate enthalten, wie beispielsweise Schwarzbrot und Kartoffeln. Sie halten den Blutzuckerspiegel länger stabil und schützen euch vor Heißhungerattacken.

Schnell gestresst?
Stress gehört zu den fiesesten Energiefressern, besonders bei dauerhafter Anspannung. Viele Stressoren entstehen durch unliebsame Angewohnheiten und lassen sich mit kleinen Verhaltensänderungen ausmerzen: Verschiebt ihr Unangenehmes gerne auf Übermorgen? Oder fällt es euch schwer, anderen eine Bitte abzuschlagen? Wer sich leicht verzettelt und Aufgaben unorganisiert angeht, bleibt in der Regel nicht lange entspannt.
Die Folge: Stress zehrt an den Energie- und Vitalstoff-Reserven des Körpers, ihr fühlt euch erschöpft.

Analysiert nach einem hektischen Tag, welche Stressmomente vermeidbar gewesen wären. Macht ihr euch euer ungünstiges Verhalten immer wieder bewusst, seid ihr schon auf dem besten Weg, es zu ändern. Ungesunde Stresshormone lassen sich übrigens am besten bei sportlichen Aktivitäten abbauen.
Nervöser Kaffejunkie?
Ohne den morgendlichen Kaffee läuft bei euch gar nichts? Kein Problem: Der braune Muntermacher soll, in Maßen genossen, die Konzentrationsfähigkeit anregen. Wer jedoch versucht, die Müdigkeit mit kannenweise Kaffee wegzuspülen, erreicht eher das Gegenteil. Der Körper schüttet beim Verzehr nämlich die Botenstoffe Dopamin und Adrenalin aus. Beide schränken bei zu hoher Dosierung die Denkfähigkeit ein und machen euch nervös und fahrig. Saftschorlen und Kräutertees "ölen" die Denkfunktionen hingegen. Diese Getränke helfen euch, lange am Ball zu bleiben.

Rituale für die Ruhe
Logisch: Wer die Nacht zum Tage macht, fühlt sich am nächsten Morgen nicht besonders ausgeschlafen. Doch wusstet ihr, dass ein unregelmäßiger Schlafrhythmus auch dazu führt, dass ihr euch schlapp und lustlos fühlt? Wissenschaftler der Universität Stanford haben herausgefunden, dass wechselhafte Schlafgewohnheiten das hormonelle Gleichgewicht verändern und die körpereigene Abwehr schwächen. Ein regelmäßiger Tagesrhythmus trägt dazu bei, dass sich der Körper abends besser auf die Ruhephase einstellen kann – im Handumdrehen werdet ihr euch auch morgens erholter fühlen.

Rauch vernebelt das Gehirn
Dass Nikotin eurer Gesundheit massiv schadet, ist kein Geheimnis. Doch neben den schweren gesundheitlichen Folgen kann das Rauchen auch auf die grauen Zellen schlagen. So hat eine französische Untersuchung des Institut National de la Santé et de la Recherche Médiacale ergeben, dass zwischen dem Konsum von Glimmstängeln und Gedächtnis- sowie Verständnisschwierigkeiten klare Zusammenhänge bestehen. Wer also das Rauchen aufgibt, tut nicht nur seinem Körper einen großen Gefallen, sondern erhöht auch seine mentale Leistungsfähigkeit!

[Franzisca Teske]

ANZEIGE

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung