Pointer erklärt, was sich hinter dem Begriff "Performance Food" verbirgt und aus welchen Gründen Blaubeeren dazu gehören (Foto: Andrew Welch/Unsplash.com) Pointer erklärt, was sich hinter dem Begriff "Performance Food" verbirgt und aus welchen Gründen Blaubeeren dazu gehören (Foto: Andrew Welch/Unsplash.com)
Gesunde Ernährung

Performance Food für Studenten: Dieses Essen soll dich leistungsfähiger machen

In einer anstrengenden Lernphase greifen viele Studenten zu Koffein, um sich besser zu konzentrieren. Dabei gibt es eine Alternative: Performance Food soll deine mentale und körperliche Leistungsfähigkeit steigern – und dabei auch noch gesund sein. Pointer erklärt, was sich hinter dem Food-Trend verbirgt und welche Lebensmittel in die Rubrik Performance Food gehören. Mehr Wissenswertes zu Performance Food findest du hier.

Was ist Performance Food?

Der englische Begriff "Performance Food" bedeutet übersetzt so viel wie "leistungssteigernde Lebensmittel". Sie enthalten von Natur aus Nährstoffe, die dir zu mehr geistiger Leistung und Durchhaltevermögen verhelfen. Performance Food konzentriert sich also sozusagen auf die "inneren Werte" der Lebensmittel. Bisher ist der Trend besonders bei Sportlern vertreten. Aber auch Studierende müssen sich über einen langen Zeitraum konzentrieren und leistungsfähig bleiben, um den Anforderungen der Uni gerecht zu werden.
 


Performance Food ist nicht etwa kostspielig oder schwierig zu bekommen: Es handelt sich um ganz normale Lebensmittel, die du im Supermarkt findest. Statt dein Geld in teure Nahrungsergänzungsmittel zu investieren, greifst du also auf die natürliche Alternativen zurück.

Welche Lebensmittel gehören dazu?

In Eiern ist viel Cholin enthalten. Cholin ist eine Vorstufe von Acetylcholin, dem Neurotransmitter im zentralen Nervensystem. Acetylcholin wirkt als Signalstoff zwischen den Zellen deines Nervensystems. Es ist also besonders für die Kommunikation wichtig. Funktioniert die Kommunikation einwandfrei, kannst du dir Dinge besser merken, und es fällt dir leichter, fokussiert zu bleiben. 


Blaubeeren sind beim Lernen ebenfalls ein guter Snack: Sie enthalten nicht nur viele Vitamine, sondern sind auch reich an Antioxidantien, die deine Zellen vor oxidativem Stress schützen. Wissenschaftler der University of Reading stellten 2017 in einer Studie außerdem fest, dass Blaubeeren einen positiven Effekt auf die Stimmung haben. Bei Frust solltest du also lieber zu einer Handvoll Beeren als zur Schokolade greifen.

Grünes Blattgemüse ist ebenfalls super für deine grauen Zellen: Grünkohl, Spinat oder Feldsalat enthalten besonders viel Zeaxanthin und Lutein. Das sind Carotinoide, die in zahlreichen Studien mit einer Verbesserung der neurokognitiven Funktion in Verbindung gebracht wurden. 


Ein weiterer empfehlenswerter Snack zum Lernen sind Nüsse. Sie enthalten Spurenelemente, Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren. Diese helfen deinem Gedächtnis. Die Trockenmasse deines Gehirn besteht nämlich zu etwa 60 Prozent aus Fettsäuren und dabei zu 30 Prozent aus der Omega-3-Fettsäure DHA. Diese Fettsäure hilft nicht nur bei Entzündungen in deinem Körper, sondern auch bei der Signalweiterleitung zwischen den Nervenzellen.

Pistazien unterstützen dich ebenfalls dabei, tagsüber produktiv zu sein, denn sie helfen dir nachts bei der Regeneration. Sie sind als natürliche Einschlafhilfe bekannt, da sie Melatonin enthalten. Melatonin ist ein Hormon, das die innere biologische Uhr des Körpers und damit den täglichen Schlafzyklus reguliert. Und ausgeschlafen lernt es sich gleich besser und konzentrierter.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.