Wasser zu trinken, kurbelt den Kreislauf an und beugt lästigen Kopfschmerzen vor (Foto: Nigel Msipa/Unsplash.com) Wasser zu trinken, kurbelt den Kreislauf an und beugt lästigen Kopfschmerzen vor (Foto: Nigel Msipa/Unsplash.com)
5 Tipps

So kurbelst du im Sommer deinen Kreislauf an

Wenn du dich zunehmend müde, schlapp und unkonzentriert fühlst, könnte das an einem schwachen Kreislauf liegen: Viele Menschen spüren dann ein Flimmern vor den Augen und leiden unter Schwindelgefühlen. Die Ursachen sind meist ein zu niedriger Blutdruck, Durchblutungsstörungen und eine verminderte Sauerstoffzufuhr. Besonders wenn es warm ist, werden die Symptome weiter verstärkt. Pointer erklärt, wie der Kreislauf überhaupt funktioniert, und gibt dir Tipps, wie du deinen Kreislauf im Sommer in Schwung bringst.

Was ist mit dem Begriff "Kreislauf" gemeint?

Der Blutkreislauf ist dafür da, alle Zellen unseres Körpers mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Er besteht zum einen aus dem Herzen und zum anderen aus Blutgefäßen, die sich durch den ganzen Körper ziehen. Es gibt zwei wichtige Arten von Blutgefäßen: Arterien führen vom Herz weg, Venen fließen zum Herz zurück. Das wichtigste Blutgefäß ist die sogenannte Hauptschlagader oder Aorta.

Unterteilt ist der Blutkreislauf in den großen Körperkreislauf und den kleinen Lungenkreislauf. Mit ersterem werden Organe, Gewebe und Zellen durchblutet und mit Sauerstoff und anderen lebenswichtigen Substanzen versorgt. Im kleinen Lungenkreislauf gelangt der frische Sauerstoff, der mit der Atemluft in den Körper strömt, ins Blut. Zugleich gibt das Blut hier Kohlendioxid ab. Wie kann man seinem Kreislauf nun aber auf die Sprünge helfen?

1. Nicht zu schnell sein wollen

Direkt von null auf hundert zu gehen, ist besonders im Sommer keine gute Idee. Morgens zum Beispiel muss dein Kreislauf erst einmal vom Schlafmodus in den Wachzustand wechseln. Strecke dich nach dem Aufwachen langsam und ausgiebig und setze dich eine Minute auf den Bettrand. Dadurch beugst du Schwindelgefühlen vor und startest bewusst in einen neuen Tag.

Auch was den Sport angeht, solltest du es langsam angehen lassen. Bei Hitze mache die Workouts am besten früh am Morgen oder abends, wenn es sich schon etwas abgekühlt hat. Es kann helfen, sich ein sportliches Wochenziel zu setzen, um die Bewegung einzuplanen, sie aber gleichzeitig nicht zu übertreiben.
 


2. Eine Wechseldusche hilft

Eine Wechseldusche kurbelt deinen Kreislauf ordentlich an. Dusche einfach wie gewohnt und brause dich zum Schluss im Wechsel mit kaltem und warmen Wasser ab. Die Kalt-Warm-Reize des Wassers verengen und weiten die Blutgefäße. Das hat verschiedene Auswirkungen auf den Körper: Wechselduschen wirken positiv auf Immunsystem, Stoffwechsel, den Kreislauf, die Wärmeregulierung und das Herz. Außerdem macht dich dieses Prozedere wach – ganz ohne Koffein.

3. Ausreichend trinken

Wasser zu trinken, kurbelt den Kreislauf an und beugt lästigen Kopfschmerzen vor. Versuche, regelmäßig daran zu denken, nicht nur zur Kaffeetasse, sondern auch zum Wasserglas zu greifen. Besonders wenn man konzentriert eine Aufgabe erledigen muss, kommt das oft zu kurz. Eine Wasserflasche im Sichtfeld erinnert dich regelmäßig an den Vorsatz. Es spricht auch nichts dagegen, das Getränk mit Gurken- oder Zitronenscheiben aufzupeppen.
 


4. Frühstücke dich munter

Ein gesundes Frühstück ist besonders wichtig für den Kreislauf. Ein Porridge oder eine Smoothie-Bowl mit frischem Obst sind eine leichte und gesunde Basis für den Tag. Bei einem schwachem Kreislauf sind Energy Drinks übrigens keine gute Idee. Ein weiteres wirksames Mittel gegen Kreislaufbeschwerden ist Salz. Salz bindet Flüssigkeiten im Körper, wodurch der Blutdruck steigt. Bei zu niedrigem Blutdruck ist das ein erwünschter Effekt. Ein mäßig gesalzenes Frühstück kann daher gegen Kreislaufprobleme am Morgen helfen. Übertreibe es mit dem Salz aber nicht: Zu viel Salz in der Ernährung ist langfristig nicht gut.
 


5. Frische Luft ist am besten

Lüfte während des Arbeitstages regelmäßig und lass frische Luft herein. Verbrauchte Atemluft hat einen hohen Kohlendioxidanteil und zieht Müdigkeit und Antriebslosigkeit nach sich. Auch deine freie Zeit solltest du nach Möglichkeit an der frischen Luft verbringen. Tipps, wie du draußen aktiv sein kannst, findest du hier. Nimm dir aber genug zu trinken mit.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.