Pointer verrät dir vier Tipps für schöne Haut (Foto: engin akyurt/unsplash.com) Pointer verrät dir vier Tipps für schöne Haut (Foto: engin akyurt/unsplash.com)
Pflegeroutine

4 Tipps für ein besseres Hautbild

Mischhaut, trockene Haut oder normale Haut – es gibt verschiedene Hauttypen, die unterschiedliche Gesichtspflege erfordern. Doch einige Tipps für schöne Haut gelten für alle. Bestimmte einfache Verhaltensweisen kann jeder in Bezug auf seine Gesichtspflege an den Tag legen, um Pickeln und Unreinheiten vorzubeugen. Pointer hat vier Tipps für ein gesundes Hautbild zusammengestellt.
 


1. Pickel durch Schweiß verhindern

Wir wissen, dass sich Sport und Bewegung positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Auch für die Haut kann der Sport einen Vorteil haben: Beim Sport gerätst du ins Schwitzen. Ist der Schweiß frisch, öffnet er die Poren und entfernt gleichzeitig überschüssigen Talg und Schmutz auf natürliche Weise. Aber Vorsicht: Schweiß kann auch das Gegenteil bewirken - und zwar dann, wenn er zu lange auf der Haut bleibt.
 


Der Schweiß, der beim Training entsteht, kann dann die Poren verstopfen. Besuchst du z.B. gerne das Fitnessstudio, solltest du zudem wissen, dass diese oft echte Keimherde sind. Fasst du also die Geräte an und dir anschließend ins Gesicht, ist es empfehlenswert, dass du im Anschluss rasch unter die Dusche springst, um deine Haut von Dreck und Schweiß zu befreien. Denn sonst wäre das der ideale Nährboden für Pickel.
 


Auch der Druck und die Reibung enger Sportkleidung oder Ausrüstungsgegenstände wie Helme können Pickel in Verbindung mit Schweiß entstehen lassen. Achte darauf, dass du dein Equipment bzw. die Fitnessgeräte vor dem Benutzen säuberst oder desinfizierst. Geh unbedingt ohne Make-up zum Sport, denn dieses kann die Poren zusätzlich verstopfen. Nach dem Sport solltest du in jedem Fall sofort dein Gesicht waschen.
 


2. Pickel durch UV-Strahlung vermeiden

Sonne tut gut. Sie wärmt unsere Haut und sorgt für bessere Laune und einen ausgeglichenen Vitamin-D-Haushalt. Doch leider kann zu viel UV-Strahlung auch die Ursache von Hautunreinheiten sein. Grund dafür ist, dass die Haut durch die Sonnenstrahlen verhornt und diese Verhornung dazu führt, dass Talg nicht richtig abfließt. Infolgedessen können Mitesser entstehen, die manchmal eine entzündliche Akne nach sich ziehen.
 


Daher empfiehlt es sich, auch im Winter bei geringerer UV-Strahlung einen täglichen Sonnenschutz aufzutragen. Zudem riskieren diejenigen, die gerne ausgiebige Sonnenbäder ohne Sonnenschutz nehmen, dass Sonnenbrände, Hautalterungen und Pigmentflecken entstehen. Im schlimmsten Fall kann ein fehlender Sonnenschutz die Entstehung von Hautkrebs begünstigen. Daher ist es gut, bereits in jungen Jahren eine Untersuchung zur Hautkrebs-Früherkennung durchführen zu lassen.
 


3. Hautunreinheiten durch Bettwäsche vermeiden

Das Kopfkissen ist eine Bakterienfalle. Diese Mikroorganismen bieten den idealen Nährboden für ungewollte Hautunreinheiten und Pickel, wenn unser Gesicht mit ihnen in Kontakt kommt. Auf deinem Kopfkissenbezug sammeln sich nachts nämlich Talgabsonderungen deiner Gesichtshaut, Reste von verwendeten Pflegeprodukten, Schmutz aus den Haaren, Schweiß und Hautschüppchen. All diese Verunreinigungen sind eine gute Voraussetzung für potenzielle Pickel.
 


Damit sich die Bakterien in der Nacht nicht auf deiner Haut verteilen und Entzündungsprozesse begünstigen, solltest du darauf achten, deinen Kissenbezug regelmäßig zu wechseln, in der Regel einmal pro Woche. Dann haben Bakterien keine Chance. Alternativ kannst du auch ein Handtuch auf dein Kissen legen und jeden Tag wechseln. Du solltest Bettwäsche und Handtücher immer bei mindestens 60 Grad waschen, um die Keime abzutöten.
 


Außerdem solltest du nicht unter zu warmen, synthetischen Decken schlafen. Dies könnte starkes Schwitzen in der Nacht verursachen, was ein feucht-warmes Milieu auf der Haut mit sich bringt. Dieses begünstigt die Entstehung von Akne. Setzte hier lieber auf Baumwollbettwäsche, die nicht allzu dick ist.
 


4. Pickel durch Stress vermeiden

Wenn wir gestresst sind, schüttet unser Körper das Stresshormon Cortisol und vermehrt Adrenalin aus, was unsere Talgdrüsen beeinflusst. Diese produzieren dann mehr Talg als üblich. Hinzu kommt, dass Stress die Bakterienabwehr unserer Haut schwächt. Dies beeinträchtigt die Hautschutzbarriere. So können vermehrt Hautunreinheiten, Pickel und sogar Akne entstehen.
 


Ein weiterer Grund für Stresspickel ist eine hormonelle Dysbalance, die für fettige Haut sorgt. Diese bietet wiederum einen idealen Nährboden für Bakterien. Wenn wir unser Gesicht oft anfassen, weil wir unter Stress stehen, begünstigt das ebenfalls Pickel, denn dadurch übertragen wir Bakterien von anderen Oberflächen auf unsere Haut. Kommt zum Stress noch Schlafmangel, kann das zu dunklen Augenringen und einem fahlen Teint führen. Auch Hautausschlag und Pickel können durch psychischen Stress entstehen, wenn wir zu wenig schlafen.
 


Um Stress-Pickel zu vermeiden, solltest du daher darauf achten, dir nicht ständig ins Gesicht zu fassen. Reinige dein Gesicht jeden Morgen und jeden Abend gründlich. Versuche zudem, genügend Pausen in deinen Alltag zu integrieren, um Stress vorzubeugen. Achte auf gesunde, ausgewogene Mahlzeiten und nimm dir hin und wieder einen Moment für dich, in dem du kräftig durchatmest. Versuche, zum Schlafengehen rechtzeitig in einem möglichst dunklen Raum zu gehen, bequem und nicht zu warm zu liegen und schalte dein Smartphone ab. Dann kommst du besser zur Ruhe und läufst nicht Gefahr, nicht ausreichend zu schlafen.
 

[Tabea-Jane Mählitz]

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