Sexuelle Orientierung

Bin ich schwul oder lesbisch?

published: 13.09.2005

Schwul oder lesbisch, Reundschaft oder Liebe? (Foto: Kues/shutterstock.com) Schwul oder lesbisch, Reundschaft oder Liebe? (Foto: Kues/shutterstock.com)

Freundschaft und Liebe - nicht immer ist es einfach, diese beiden Gefühle auseinander zu halten. Auch die liebste Freundin möchte man mal streicheln und den besten Kumpel in den Arm nehmen. Und vielleicht kann man mit Katrin, die man seit der Grundschule kennt, oder mit Maik, der schon immer im selben Fußballverein war, auch viel besser reden als mit der neuen Flamme. Aber in die ist man ja eigentlich verliebt, oder? Warum geht das mit Katrin so tief? Warum versteht Maik mich viel besser? Warum fühle ich mich bei meiner neuen Liebe längst nicht so wohl - und was bedeutet das? Bin ich vielleicht schwul bzw. lesbisch? Und was dann? Dr. Karin Anderson hat sich mit einigen der am häufigsten gestellten Fragen auseinandergesetzt.

* Ich verbringe viel lieber Zeit mit meinem besten Kumpel als mit Mädchen. Was bedeutet das?
Dr. med. Karin Anderson: “Wenn ein Junge seine Zeit lieber mit seinem besten Kumpel als mit Mädchen verbringt, bedeutet das schlichtweg, dass er mit weiblichen Wesen noch nicht viel anfangen kann. Jungen vor der Pubertät finden Mädchen im Allgemeinen sowieso ‘doof’ oder tun jedenfalls so, weil ihre Freunde sich sonst über sie lustig machen. Wenn dann mit Beginn der Pubertät die männlichen Hormone anfangen zu wirken, ändert sich die Einstellung der zwölf- bis 15-jährigen. Mädchen sind nicht mehr doof, sondern werden plötzlich interessant. Jungen fühlen sich dann zwar zum anderen Geschlecht hingezogen, wissen aber oft nicht, wie sie mit ihm umgehen sollen. Mädchen, auch wenn sie schon ewig dieselbe Klasse besuchen, werden zu ‘unbekannten Wesen’, die sich ganz anders verhalten als gleichaltrige Jungen. Sie ziehen Gespräche Computerspielen vor, wollen über ihre Gefühle reden anstatt über Fußball, schwärmen für Brad Pitt anstatt für Michael Schumacher, wollen mit ihrem Freund lieber allein sein als mit der ganzen Clique loszuziehen. Von soviel weiblichem Anspruch an Gedanken- und Gefühlsaustausch, an Zweisamkeit und Nähe, fühlen sich männliche Teenager oft restlos überfordert. Auch wenn sie sich ehrlich für ein Mädchen begeistern, das Zusammensein mit einer Freundin ist für viele Jungen einfach anstrengender als sich mit ihren Kumpels zu treffen. Das gilt besonders für Jungen, die keine Schwester haben, denn sie sind noch weniger an Verhalten und Vorlieben von Mädchen gewöhnt als Brüder älterer oder jüngerer Schwestern.”

* Mit meiner besten Freundin kann ich viel besser reden als mit meinem Freund. Das soll doch nicht so sein, oder?
“Jedes Mädchen träumt von einem Freund, mit dem es über alles reden kann: über alle aufregenden und weniger aufregenden Ereignisse des täglichen Lebens, über alles, was froh, wütend, heiter oder traurig macht. Dabei lassen die meisten Mädchen aber völlig außer Acht, dass solch ein ausgedehntes Kommunikationsbedürfnis zwar typisch weiblich, aber keinesfalls typisch männlich ist. Frauen sind nicht nur von Natur aus besser für Kontakt und Kommunikation ausgestattet, sie werden auch von früh an mehr von Eltern und Umgebung in diesen sozialen Verhaltensweisen bestärkt und gefördert. Wenn zwei Freundinnen sich treffen, haben sie den gleichen starken Wunsch, sich alles von der Seele zu reden. Sie wollen genau wissen, wie es der Freundin geht, was sie erlebt hat, was sie beschäftigt, was sie plant... . Jungen sind da ganz anders. Sie treffen ihre Freunde, um gemeinsam etwas zu tun, nicht, um zu reden. Sie wollen mit der Playstation spielen oder das neueste Action-Spiel auf dem Computer ausprobieren. Sie wollen Fußballmatches oder Autorennen sehen. Sie hängen nicht stundenlang am Telefon, um sofort nach der Schule alles durchzusprechen, was in der Schule passiert ist. Wenn sie telefonieren, wollen sie sich gezielt verabreden, nicht ‘quatschen’. Wenn Jungen ihre erste Freundin haben, fühlen sie sich oft hilflos angesichts der Redebegeisterung ihrer Freundin, und fallen aus allen Wolken, wenn die Freundin gekränkt ist, weil sie am Telefon, wie gewohnt, kurzangebunden reagieren. Viele Jungen lernen aber allmählich, sich im Gespräch mehr zu öffnen. Sie finden es mit der Zeit sogar angenehm, wenn sie in ihrer Freundin eine verständnisvolle Zuhörerin finden. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg! Und außerdem: Sowohl Jungen als auch Mädchen brauchen Freunde und Freundinnen! Manche Dinge versteht nur ein Freund, der das gleiche Geschlecht hat wie man selbst - eben weil er die gleichen Erfahrungen gemacht hat, wie man selbst.”

* Meine beste Freundin und ich nehmen uns oft in den Arm und streicheln uns. Unsere Freundinnen sagen, das sei nicht mehr normal.
“Sich seine Freundschaft durch körperliche Berührungen zu zeigen, ist nichts Unnormales. In Deutschland sind wir es nur weniger gewohnt, Gefühle offen zu zeigen. Darum empfinden uns Ausländer manchmal als verschlossen, gehemmt oder gar abweisend. Als ich als Achtjährige den Kindergeburtstag einer iranischen Mitschülerin in Hamburg besuchte, küsste ihr Vater alle anwesenden Kinder zur Begrüßung auf die Wange, was mich total verblüffte. Ein Freund, der als Teenager seine Sommerferien regelmäßig in Venedig verbrachte, ging mit seinen italienischen Freunden wie selbstverständlich Hand in Hand durch die Straßen. Meine amerikanischen Freunde wundern sich oft, wie wenig ‘körperlich’ wir Deutschen miteinander umgehen. Sehr langsam nimmt es auch in Deutschland zu, dass Freunde sich zur Begrüßung und zum Abschied umarmen. Unsere Haut ist ein wichtiges Sinnesorgan. Wenn wir von jemandem, den wir mögen, gestreichelt werden, fühlt sich das sehr angenehm an, wir fühlen uns warm und behaglich. Wenn wir nicht gut drauf sind, wenn wir traurig sind, ist es sehr tröstlich, in den Arm genommen zu werden. Streicheln ist nicht nur für denjenigen erfreulich, der gestreichelt wird. Streicheln tut auch dem ‚Streichler‘ gut. Warum soll ein solcher Austausch nur auf sexuelle Begegnungen beschränkt bleiben? Sich umarmen und streicheln ist eine wichtige Form der Kommunikation, ein Ausdruck von freundlichen und positiven Gefühlen.”

* Ich habe das Gefühl, mein Kumpel ist schwul. Muss ich Angst haben, dass er mich anbaggert?
“Homosexuelle Menschen haben - und brauchen - genauso ‘normale’ Freundschaften wie jeder andere Mensch auch. Wenn ein Junge merkt, dass er schwul ist, bedeutet das keineswegs, dass er seine bisherigen Freunde urplötzlich mit ganz anderen Augen ansieht oder alles, was um ihn herum männlich ist, ‘anbaggert’. Er verliebt sich dann eben nur in Jungen und nicht in Mädchen. Natürlich kann es vorkommen, dass er für einen bisherigen Kumpel mehr empfindet als Freundschaft, ebenso wie sich ein Junge auf einmal zu einer bisher guten Freundin erotisch hingezogen fühlen kann. Aber dann ist es im Allgemeinen schon im Vorfeld möglich zu zeigen, dass man nur an einer Freundschaft interessiert ist. Dein Freund wird dich bestimmt nicht plötzlich ‘anmachen’, er möchte sich deine Freundschaft doch erhalten und dich nicht als Kumpel verlieren. Wenn du den Eindruck hast, dass dein Kumpel schwul ist und sich nur nicht traut, es dir zu sagen, solltest du ihn einfach darauf ansprechen. Wenn es heraus kommt und kein Geheimnis mehr ist, könnt ihr wahrscheinlich wieder viel unbefangener miteinander umgehen. Ein Freund ist ein Freund, egal wie ‘herum’ er ist.”


* Ich stelle mir mit meinem besten Freund Sachen vor, die über eine Freundschaft hinausgehen. Wie sage ich es ihm?
“Wenn dein Freund nichts davon weiß, dass du möglicherweise schwul (oder bisexuell) bist, wirst du ihn höchstwahrscheinlich ziemlich verstören, wenn du unvermittelt mit sexuellen Fantasien herausrückst, die sich auf ihn beziehen. Du müsstest ihm erst einmal deutlich machen, dass du dich mehr zum eigenen Geschlecht als zu Mädchen hingezogen fühlst – dann heißt es abwarten, wie er mit diesem Bekenntnis umgeht. Nur wenn du merkst, dass er sich ebenfalls eine Beziehung zu einem Jungen vorstellen kann, solltest du ihm mehr von deinen Gefühlen offenbaren. Wenn er erschrocken oder gar abwehrend reagiert, lasse ihm Zeit, sich an die Idee zu gewöhnen, dass sein Kumpel sich für Jungen interessiert. Ob du ihm dann von deinen Fantasien berichten solltest, ist eine andere Sache. Wenn er eindeutig heterosexuell ist, riskierst du, seine Freundschaft für immer zu verlieren, weil der Gedanke an mögliche eigene homosexuelle Gefühle bei vielen Jungen (und Männer) sehr starke Ängste auslöst.”

* Meine beste Freundin und ich haben uns letzten Samstag geküsst. Sind wir jetzt lesbisch?
“Es gibt kaum einen Menschen, der nicht auch einmal mehr oder weniger stark erotisch getönte Gefühle für einen Vertreter des eigenen Geschlechts gespürt hätte. Dieses starke Hingezogensein ist aber, gerade wenn es bei Teenagern auftritt, keineswegs ein Beweis für eindeutig homosexuelle Neigungen. Wie ich schon sagte: Bei anderen Völkern ist der Austausch von Zärtlichkeiten unter Freundinnen oder Freunden normal und üblich, und keiner kommt auf die Idee, daraus ein homosexuelles Bekenntnis zu machen. Im Fernsehen sehen zurückhaltende Nordeuropäer mit belustigtem Erstaunen, wie russische oder arabische Politiker (sogar wenig geliebte) ausländische Staatsbesucher in aller Öffentlichkeit zum ‚Bruderkuss‘ umarmen - keiner würde Präsident Putin oder Yassir Arafat deswegen für schwul halten. Die Bedeutung eines Kusses reicht von einer pflichtgemäßen Geste der Begrüßung über freundschaftliche Zuneigung bis zum intimen Ausdruck sexuellen Begehrens. Für zwei Freundinnen, die sich küssen, ist es ein Ausdruck tiefer Freundschaft mit eventuell erotischen Untertönen. Ob daraus eine wirkliche lesbische Beziehung wird, hängt von den Neigungen beider Mädchen ab. Ebenso wie ‘eine Schwalbe noch keinen Sommer macht’, hat ein Kuss nicht zwangsläufig eine sexuelle Bedeutung.”

* Ich habe oft ganz wilde sexuelle Fantasien. Darin kommen nicht nur Mädchen sondern auch Jungs vor. Ist das normal?
“Fantasien ermöglichen das geistige und gefühlsmäßige Durchspielen verschiedener Möglichkeiten. Sie helfen uns, indem sie uns wie in einem inneren Film zeigen, was wäre, wenn... Wir fühlen uns besser, wenn wir uns aus Langeweile oder Stress herausträumen können (‘Nur noch sechs Wochen bis zu den Sommerferien’) oder eine Niederlage in einen Sieg verwandeln (‚Beim nächsten Mal, wenn der mir wieder so blöd kommt, werde ich viel cooler sein’). Wir erfüllen uns in der Fantasie unsere Wünsche (‘Wenn ich den süßen Typ von neulich wieder sehe, spreche ich ihn einfach an’) oder versuchen, uns Mut zu machen (‘Wenn der Typ mich wieder anschreit, sage ich ihm aber Bescheid!’). In unseren Fantasien können wir auch Dinge tun, die wir uns in der Realität nie trauen würden, die beängstigend oder verboten sind. Solche Gedanken an gefährliche, verworfene, ‘unmoralische’ Handlungen oder Situationen können außerordentlich lustvoll sein - gerade weil wir ja wissen, dass sie nur Fantasien sind und wir in Wirklichkeit nie so handeln würden. Wir können uns in unserer Fantasie ‘alles’ erlauben und brauchen keine Angst vor den Folgen zu haben. So können wir auch die homosexuelle oder bisexuelle Seite in uns zulassen, die wir normalerweise unterdrücken. In der Fantasie ist ja alles erlaubt und möglich. Daher kann ein Junge durchaus über lustvolle sexuelle Abenteuer mit anderen Jungen fantasieren. Auch wenn er in Wirklichkeit nur auf Mädchen steht.”

* Woher weiß man, ob man nur eine Phase durchmacht, oder wirklich andersherum ist?
“Auch wenn die meisten von uns bewusst nur die eine Seite in uns wahrnehmen, das erotische Interesse am eigenen Geschlecht ist in jedem Menschen immer auch irgendwo unterschwellig vorhanden. Gerade Jugendliche, die erste Erfahrungen mit der eigenen Sexualität machen, fühlen oft ein neugieriges Interesse an mehr oder weniger homoerotischen ‘Spielen’. Da wäre beispielsweise der unter Jungen beliebte Wettbewerb, wer am weitesten pinkeln kann oder die mehr oder minder anzüglichen Bemerkungen über den ‘Mannesstolz’ beim gemeinsamen Duschen nach dem Sport. Manche Teenager erleben auch eine echte homoerotische Liebeserfahrung mit intensiven Gefühlen, bevor sie dauerhaft auf heterosexuelle Beziehungen festgelegt sind. Vielen sind diese Gefühle hinterher aber peinlich, so dass sie solche Erfahrungen später allenfalls einem Therapeuten offenbaren. Auch bei erwachsenen Frauen und Männern kommt es gelegentlich vor, dass sie sich zu ihrem eigenen Erstaunen plötzlich in einen gleichgeschlechtlichen Partner verlieben, ohne sich dabei lesbisch oder schwul zu fühlen. Diese Beispiele zeigen, dass eine latente Bisexualität in jedem Menschen vorhanden ist, die unter bestimmten Bedingungen zum Vorschein kommen kann. Auch viele Lesben und Schwule berichten, dass sie schon einmal oder gar mehrmals heterosexuelle Begegnungen hatten - auch wenn sie sich generell eher in gleichgeschlechtliche Partner verlieben und den Sex mit ihnen aufregender finden. Man kann vielleicht sagen, wenn Jungen oder Mädchen merken, dass sie Vertreter des eigenen Geschlechts durchgehend sehr viel attraktiver finden als Vertreter des anderen Geschlechts und wenn sie homoerotische Erfahrungen sehr viel lustvoller erleben (oder sich vorstellen können) als heterosexuelle, ist anzunehmen, dass bei ihnen die homosexuelle Seite überwiegt und sie wirklich schwul oder lesbisch sind.”

* Ich weiß nicht, ob ich mich mehr zu Jungs oder zu Mädchen hingezogen fühle. Mit wem kann ich darüber reden?
“Bisexualität ist nichts Ungewöhnliches. Wie schon gesagt, im Grunde hat jeder Mensch auch eine verborgene homosexuelle Seite in sich. Manchmal tritt diese Seite ins Bewusstsein, wenn man sich plötzlich von einer Person, die das gleiche Geschlecht hat, erotisch angesprochen fühlt. Oder man begegnet seiner homosexuellen Seite im Traum. Unter Schauspielern oder Sängern gilt ein gewisses bisexuelles Image sogar oft als besonders chic und Publicity trächtig. Ihnen gefällt es, sich androgyn zu stylen und ihre homo- oder heterosexuellen Vorlieben in den Klatschspalten der Boulevardblätter auszubreiten. Wenn ein Mädchen oder ein Junge sich mal zum eigenen, mal zum anderen Geschlecht hingezogen fühlt, sollte er oder sie sich deswegen nicht beunruhigen, sondern die Dinge einfach auf sich zukommen lassen. Entweder wird er/sie sich irgendwann darüber klar, ob er/sie eher homo- oder heterosexuell geprägt ist, oder es bleibt dabei, dass er/sie sich mal ins eigene, mal ins andere Geschlecht verliebt. Das ist keine Krankheit und keine Anormalität, sondern nur eine mögliche Variante sexuellen Verhaltens, bei der die Bisexualität offen zu Tage tritt. Wem das als Auskunft zu wenig ist, der kann sich an die in vielen Städten vorhandenen Beratungsstellen für Schwule und Lesben wenden und sich dort Informationen und Rat holen.”

* Ich habe meiner besten Freundin gesagt, dass ich sie lieber habe als meinen Freund. Jetzt geht sie mir aus dem Weg. Was soll ich machen? Ich vermisse sie so!
“Leider existieren noch viele Vorurteile und Fehlinformationen über Homosexualität. Deswegen empfinden viele Menschen Unbehagen oder sogar Angst, wenn das Thema der gleichgeschlechtlichen Liebe angeschnitten wird. Eines dieser Vorurteile ist, dass Frauen, die lesbisch oder Männer, die schwul sind, anderen unvermittelt ‘an die Wäsche gehen’ könnten und dass man sie besser auf Distanz halten sollte, weil sie einen sonst sexuell belästigen könnten. Dabei pflegen Schwule und Lesben genauso normale Freundschaften wie Heterosexuelle und unterscheiden ebenso zwischen Freunden und Liebespartnern wie Leute, die ‘normal’ sind. Wenn ein Mädchen merkt, dass sie weitaus stärkere Gefühle für ihre beste Freundin als für ihren Freund hat, kann das entweder bedeuten, dass ihr Freund eben nicht ‘der Richtige’ für sie ist, so dass sie mit der Freundin viel mehr Gemeinsamkeiten hat als mit dem Freund. Wenn sie allerdings feststellt, dass sie sich auch erotisch mehr zu ihrer Freundin hingezogen fühlt als zu dem Jungen, stellt sich die Situation ganz anders dar. Dann muss sie damit rechnen, dass ihre Freundin vielleicht falsche Vorstellungen von Homosexualität hat und entsprechend ängstlich oder ablehnend auf so ein ‘Bekenntnis’ reagiert. Sie sollte ihrer Freundin versuchen klarzumachen, dass sie sie nicht verlieren möchte. Sie sollte ihr erklären, wie wichtig sie für sie ist - als Freundin (auch wenn sie nicht die gleichen Gefühle hat wie sie). Dass sie ihr Verständnis, ihr Interesse, ihre Freundschaft braucht, ganz egal, in wen sie sich verliebt.”

[TK]

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung