Balkonpflanzen

Ein grünes Paradies

published: 04.04.2009

Jeder Balkon lässt sich in ein grünes Paradies verwandeln  (Foto: Yulia Grigoryeva/shutterstock.com) Jeder Balkon lässt sich in ein grünes Paradies verwandeln (Foto: Yulia Grigoryeva/shutterstock.com)

Ein grünes Paradies
Jeder Balkon lässt sich in ein grünes Paradies verwandeln. Lasse deiner Kreativität freien Lauf – mit schönen Schalen, Töpfen und Körben, bunten Blumen, grünen Kletterpflanzen und sogar Obst, Gemüse oder duftenden Kräutern. Wer wenig Zeit oder Lust zum Gießen hat, sollte lieber trockenresistente, mediterrane oder subtropische Gewächse aufstellen. Es gibt einige Grundregeln, die du beachten solltest: Suche dir zum Eintopfen der Pflanzen einen milden, leicht bewölkten Tag aus. Kästen und Töpfe müssen auch bei Sturm sicher halten. Gießwasser darf nicht auf andere Balkone oder den Gehweg tropfen bzw. an der Hauswand entlang laufen. Sowohl bei den Pflanzen als auch bei der Erde immer auf gute Qualität achten. Wähle die Pflanzen nach der Himmelsrichtung deines Balkons aus. Dann hast du länger Freude an deiner bunt blühenden Oase.
 

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Frische Farben für den Frühling
Frühlings- und Sommerblumen beleben deinen Balkon. Frische Farben sind im Frühling gefragt. In Blumengeschäften gibt es eine riesige Auswahl an dekorativen Frühlingspflanzen:
Tausendschön, Narzissen, Stiefmütterchen, duftende Hyazinthen und Tulpen in allen Farbtönen. Primeln, Ranunkeln, Gänseblümchen, Vergissmeinnicht und Goldlack. Miniaturrosen pflanzt man im Frühjahr erst, wenn man keine Nachtfröste mehr befürchten muss. Der Balkonkasten hierfür sollte mindestens 20 Zentimeter tief und auch breit sein.
 

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January 1, 1970

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Die ersten Blütenblätter: Zwiebelblumen treiben die ersten, frühen Blüten auf deinem Balkon. Du musst sie bereits im Herbst einpflanzen, denn sie können nur kühl und dunkel ihre Wurzeln treiben.

Für Kästen: Hier eignen sich Astern, Begonien, Fuchsien, Pelargonien und Petunien.

Für Kübel: Agave, Feigenbaum, Hortensie, Lorbeer, Palmen, gelbe Margeriten, Sonnenbräute, Studentenblumen, Geranien, Kapuzinerkresse, Schokoladen-Kosmeen, Fuchsien, Blaue Mauritius, Jasmin, Sauerklee, Schneeflöckchen, Feuersalbei, Minirosen und Glockenblumen.

Kletterpflanzen: Japanischer Hopfen, Feuerbohne, rankende Kapuzinerkresse, Krallenwinden, Efeu, Passionsblumen, Wicken, Winden, verschiedene Reben – z.B. Goldrebe, Baumwürger, Glyzine, Trompetenblumen, Klettergurke, Kletterspindel, Winterjasmin, japanischer Blauregen und Wilder Wein.

Tolle Sommerblumen: Geranien, Begonien, Tausendschön, Tagetes, Pelargonien, Petunien, Pantoffelblumen, Fleißige Lieschen, Lobelien, Nelken, Ziertabak und Zwergdahlien. Ein Langzeitblüher ist die Sonne liebende Verbene.
 

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Sonne oder Schatten: Die meisten Balkonblumen brauchen direkte Sonnenbestrahlung, um Blüten zu bilden. Wer wenig Sonne hat, kann zu Fuchsien, Begonien, Pantoffelblumen und Fleißigen Lieschen greifen. Auch Kletterpflanzen wie Glockenrebe und Mauranie fühlen sich hier wohl. In dunkleren Ecken wachsen Farne und Efeu prima.

Frisch und unbehandelt
Fitmacher wie Obst, Gemüse und Kräuter frisch und unbehandelt auf den Tisch? Kein Problem!
Kiwi, Äpfel, Kartoffeln, Kopfsalat und Himbeeren können auch auf kleinstem Raum gedeihen. Oder wie wär’s mit leckeren Cocktailtomaten? Alle Arten von Salat, besonders Kopf- und Blattsalat, sind für den Balkonkasten geeignet. Er sollte immer schön feucht gehalten werden. Die Jungpflanzen müssen im Haus hell, luftig und nicht über 12 Grad Celsius erst herangezogen werden. Kletterbrombeeren ohne Stacheln können mehrere Meter an der Wand hoch wachsen. Sie sollten in tiefen, mit Humus gefüllten Kübeln stehen und gleichmäßig feucht gehalten werden. Auch Pfirsiche oder Feigen am Strauch machen sich super in deiner grünen Oase. Wichtig: jährlich auslichten, um die Fruchtreife zu fördern. Als Balkonkräuter eignen sich Basilikum, Minze, Melisse, Thymian, Lavendel, Salbei, Dill, Pfeffer, Majoran, Bohnenkraut, Liebstöckel, Oregano und Rosmarin. Kresse sollte halbschattig stehen und ist am schnellsten fertig. Schnittlauch, Petersilie oder Kerbel können sechs bis acht Wochen nach der Aussaat das erste Mal frisch geschnitten im Kochtopf landen.

Trends für Balkonien
Der allgemeine Trend für deine Farbgestaltung auf dem Balkon geht weg von kunterbunt, hin zu Ton in Ton. Warum nicht ein Traum in rot oder ganz in gelb? Trendblumen sind Elfensporn und Elfenspiegel in vielen neuen Farben, Fleißige Lieschen in Violett-Tönen und Pelargonien mit gemusterten Blättern. Die Schmuckwinde ist toll für hängende Blumenampeln. Und: Ein kleiner Teich auf deinem Balkon ist DER Hit. In einem Holzbottich mit einem Kunststoffeinsatz lassen sich kleine Wasserpflanzen – Seerosen, Sumpfschwertlilien, Wasserhyazinthen usw. – kultivieren. Abwechselnd Sonne und Schatten wären für dein Minibiotop ideal.
 

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Vorsicht giftig!
Du stehst im Blumengeschäft und bewunderst die prächtige Vielfalt an Farben und Formen. Aber aufgepasst! Einige von den Balkonpflanzen sind nicht nur schön anzuschauen, sondern auch giftig. Den wenigsten Blumen sieht der Laie an, ob sie Giftstoffe enthalten, aber wenn Kinder und Haustiere davon naschen, kann es gefährlich werden. In vielen Geschäften fehlt leider ein Warn-Hinweis für die Käufer. Es gibt Pflanzen, bei denen Blüten, Samen, Wurzeln oder alle Bestandteile giftig sind. Informiere dich also über die Pflanzen, die du bereits besitzt und frage vor jeder Neuanschaffung erst den Floristen oder Gärtner, ob es sich auch wirklich um eine ungiftige Pflanze handelt.

Einige giftige Zimmer- und Balkonpflanzen sind: Weihnachtsstern, Oleander, Korallenkirsche, Eibe, Engelstrompete, Stechapfel, Eisenhut, Efeu, Begonie, Oleander und Palmfarn.

Tipps für den grünen Daumen
Vor dem Einpflanzen ist es wichtig, die Wurzelballen mit den Fingern zu lockern. Die Balkonerde sollte vorgedüngt sein.
In einen Blumenkasten (ca. ein Meter Länge) höchstens fünf bis sieben Gewächse pflanzen.

Verblühte Blüten regelmäßig vorsichtig abknipsen oder abschneiden, weil sie sonst Samen bilden und dabei für die Pflanze wichtige Nährstoffe unnötig verbrauchen. Vorsicht: Triebe nicht verletzen!

Jede Pflanze will artgemäß gegossen werden, sonst reagiert sie mit Welken, Faulen oder kümmerlichem Wuchs. Pflanzen sollten nicht in der prallen Sonne gegossen werden. An sonnigen Tagen die Blumen morgens und abends gießen.

Blumenkästen aus Holz innen und außen mit Leinöl bestreichen, so halten sie länger und verrotten nicht so schnell. Der Vorteil von Holz: selbst in praller Sonne erwärmt es sich kaum. Gefäße aus Ton oder Terrakotta trocknen in der Sonne extrem schnell aus, da das Wasser durch die Gefäßwand verdunstet. Ein Innentopf aus Kunststoff ist hier ideal.

Mische einmal in der Woche flüssigen Volldünger ins Gießwasser, nicht mehr als eine Verschlusskappe in ein Liter Wasser. Besonders deine Sommerblumen mögen Kaffeesatz in der Erde: pro Meter Balkonkasten etwa zwei bis drei Hände voll.

Bei Schädlingen nicht gleich zur Chemiekeule greifen. Das hilft: pflanze Mottenkönig zwischen die anderen Blumen. Das kleine Rankgewächs vertreibt mit seinem zart penetranten Geruch jede Laus. Du kannst auch vorbeugend Pflanzenschutzstäbchen in die Blumenerde stecken.

Viele Kübelpflanzen brauchen am Grunde des Gefäßes eine Drainage aus Kies, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann: eine leichte Alternative sind kleine Styroporkügelchen, die für die Pflanze völlig unschädlich sind. Du kannst auch Blähton, alte Blumentopf-Scherben, ein Wasserspeicherflies oder einfach einen Kasten mit Wasserreservoir verwenden.

Bei größeren Kübelpflanzen solltest du alljährlich vorsichtig die oberste Erdschicht entfernen, in der sich Kalk und schädliche Düngesalze bevorzugt ansammeln und dann mit frischem Substrat auffüllen.

[TK]

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