Im Winterhalbjahr lässt sich der Lieblingssport einfach in die Halle verlegen (Foto: Freddie Collins on Unsplash) Im Winterhalbjahr lässt sich der Lieblingssport einfach in die Halle verlegen (Foto: Freddie Collins on Unsplash)
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Sportlich durch den Winter

Fit mit Hallensport

Könnt ihr schlaue Sprüche à la "Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung" nicht mehr hören? Verständlich, denn wenn es so richtig stürmisch, nass und kalt ist, macht der Sport an der frischen Luft nicht mehr richtig Spaß. Trotzdem müsst ihr das Winterhalbjahr nicht zusammengerollt auf der Couch verbringen. Verlegt eure Lieblingssportart doch einfach nach drinnen, schließlich gibt es für fast jede Outdoor-Sportart eine gute Indoor-Alternative. Die Techniker Krankenkasse fasst zusammen, was ihr wissen müsst.


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Drinnen ist es auch ganz schön!

Wer drinnen trainiert, muss sich zumindest keine Sorgen machen, dass ihm Wind und Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Warm und trocken kann man auch abends beruhigt aktiv werden, wenn es draußen schon dunkel und unheimlich ist.

Wer Kursangebote von Sportvereinen oder Volkshochschulen nutzt, hat außerdem die Chance, sich von Experten anleiten zu lassen. Die Kurstrainer haben bestimmt wertvolle Tipps, die ihr im Sommer in euer Outdoor-Programm einbauen könnt. Hat man obendrein noch eine nette Gruppe, lernt man vielleicht sogar neue Freunde kennen.




Welche Sportarten sind geeignet?

Eigentlich gibt es kaum noch eine Sportart, die sich nicht nach innen verlegen lässt. So könnt ihr das Joggen oder Radfahren wunderbar gegen ein Laufband oder den Heimtrainer eintauschen.

Typische Hallensportarten sind Badminton, Basketball, Fußball, Tennis oder Hockey. Auch Squash oder Handball finden indoor statt. Je nach Sportart unterscheiden sich die Bodenbeschaffenheiten drinnen und draußen: Fußballer trainieren im Winter beispielsweise in der Halle oder auf Kunstrasen, Tennisspieler können zwischen Sand- und Kunstrasenplätzen wählen.

Neben den Klassikern bieten moderne Sporthallen inzwischen auch schon Golf oder Klettern an, und selbst Schlittschuhe und Skier müssen bei ungemütlichen Witterungen längst nicht mehr den Keller hüten.

Nur für Vereinsmitglieder?

Wenn ihr euren Sport ohnehin in einem Verein betreibt, seid ihr es bestimmt gewohnt, dass euer Training in der Wintersaison nach drinnen verlegt wird. Bei vielen Sportarten ist es aber auch möglich, den Platz in einer Halle stundenweise zu mieten, beispielsweise beim Badminton, Tennis oder Squash.

In Kletterhallen darf man in der Regel erst einmal "Testklettern", wenn man einen erfahrenen Sicherungspartner hat. Die Ausrüstung wird meistens gegen Gebühr vor Ort verliehen. Wer häufiger kommt, bezahlt wie im Schwimmbad ganz normal Eintritt.

Wer sich entschließt, in einem Fitnessstudio zu trainieren, sollte erst einmal nach einem Halb-Jahres-Vertrag fragen. Dieser hat den Vorteil, dass ihr in Ruhe ausprobieren könnt, ob das Training an den Geräten etwas für euch ist. Gefällt euch das Angebot nicht, könnt ihr im Sommer euer Fitness-Programm lieber wieder an die frische Luft verlegen!

In manchen Studios gibt es auch die Möglichkeit, längere Verträge abzuschließen, deren Trainingszeiten sich nur auf die Wintermonate beschränken. Fragt einfach einmal nach!

Braucht man eine bestimmte Ausrüstung?

Normalerweise könnt ihr für Indoor-Aktivitäten dieselbe Ausrüstung nutzen wie an der frischen Luft. Das heißt, Tennisschläger, Federball oder Trikot eignen sich wunderbar für drinnen. Je nach Untergrund solltet ihr jedoch überlegen, ob ihr Knie- und Ellenbogenschützer benutzt: Gerade bei Kunstrasen können sie vor fiesen Verbrennungen schützen.




In der Halle solltet ihr eure Sportschuhe gegen Hallenschuhe eintauschen. Diese haben eine helle, abriebsarme und glatte Sohle. Außerdem sollten sie gut gedämpft sein, da der Hallenboden wesentlich schlechter federt als Waldboden oder Rasen.

Drinnen müsst ihr euch glücklicherweise nicht wetterfest anziehen. Eure Sportbekleidung sollte genug Bewegungsfreiheit bieten, um bequem alle Übungen durchführen zu können. Am besten eignen sich saugfähige Materialien, die den Schweiß gut aufnehmen. Falls ihr am liebsten mit T-Shirt und kurzer Hose trainiert, packt euch lieber noch etwas Langes ein, damit ihr zwischendurch nicht doch frieren müsst.

Achtung Schnupfenfalle!

Wichtig ist, dass ihr nach dem Training nicht aufgeheizt und durchgeschwitzt nach draußen geht, da ist es nämlich wesentlich frostiger als in der beheizten Halle. Wenn es möglich ist, solltet ihr direkt duschen und euch die Haare trocken föhnen. Falls das nicht geht, zieht zumindest trockene Klamotten an und packt euch richtig warm ein, bevor ihr den Heimweg antretet.

Nase in den Wind halten

Damit ihr im Winter fit bleibt, solltet ihr allerdings auch in den kalten Monaten so oft wie möglich an die frische Luft gehen. Dafür müsst ihr natürlich nicht zwingend draußen Sport treiben. Stattdessen könnt ihr an freundlichen Tagen ausgiebige Spaziergänge machen oder auf das Rad steigen. Wer dann so richtig durchgefroren ist, wärmt sich anschließend gemütlich bei einem heißen Tee wieder auf!

[TK]

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