Rezept-Tipp

Schwarzwurzelsalat

published: 23.11.2007

Gedünstete Schwarzwurzeln ähneln in ihrem Geschmack dem Spargel (Foto: Public Address) Gedünstete Schwarzwurzeln ähneln in ihrem Geschmack dem Spargel (Foto: Public Address)

Genau, ihr habt richtig gelesen: Schwarzwurzel. Die ursprünglich spanische Wurzelart ist ein typisches Wintergemüse, das in etwa genauso aussieht, wie es heißt. Wer noch nie in seinem Leben davon gehört hat, kennt es vielleicht unter dem Namen "Winterspargel". Auch nicht? Dann wird es höchste Zeit, das leckere Gericht kennen zu lernen. Die Techniker Krankenkasse stellt es euch vor.

Gesunde "Vipernwurzel"
Schon unsere Vorfahren kannten die Schwarzwurzel als Heilpflanze, die beispielsweise gegen Schlangenbisse und die Pest eingesetzt wurde. Sie enthält viele wichtige Nährstoffe wie Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate und Minerale wie Eisen und Kalium. Auch Diabetiker können die Schwarzwurzel ohne Probleme genießen, da ihre Mehrfachzucker wie beispielsweise Stärke vor allem aus dem so genannten "Inulin" bestehen. Dieser Stoff kann im menschlichen Körper unabhängig vom Insulin verstoffwechselt werden. Geerntet wird die Wurzel zwischen Herbst und Frühling, da sie Bodenfrost gut übersteht.
 

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Achtung, Farbe!
Die Schwarzwurzel ist mit einer dunkelbraunen, korkigen Schicht überzogen. Wenn ihr sie in rohem Zustand schält, sondert sie sofort einen klebrigen, milchigen Saft ab. Dies ist zwar einerseits ein Zeichen dafür, dass die Wurzel ganz frisch ist. Andererseits verfärbt sich die Flüssigkeit an der Luft schwarz – und auch alles andere, was mit ihr in Berührung kommt. Wer keine Lust auf dreckige Hände hat, kann die Wurzeln aber auch einfach schon eingelegt im Glas kaufen. Die schmecken genau so lecker und ersparen eine Menge Mühe.

Wollt ihr es trotzdem mit der "ursprünglichen" Schwarzwurzel aufnehmen, tragt am besten bei der Verarbeitung Gummihandschuhe. Die geschälten Wurzeln solltet ihr sofort in Essigwasser einlegen, damit sie ihre Farbe behält.

Schwarzwurzeln im Feldsalatbett
Zutaten für vier Personen:

250 Gramm Schwarzwurzeln
4 EL Essig
Zucker, Salz, Pfeffer
100 Gramm Feldsalat
4 kleine Tomaten
1 EL Balsam-Essig
3 EL Walnussöl
Pinienkerne

Und so wird’s gemacht:
Zunächst die Schwarzwurzeln unter laufendem Wasser gründlich bürsten. Etwa eineinhalb Liter mit vier EL Essig vermischen und die geschälten Wurzeln hineinlegen, damit sie sich nicht verfärben. Anschließend die Wurzeln in mundgerechte Stücke schneiden. Zerlasst nun etwas Butter oder Margarine in einer Pfanne und gebt etwa eine halbe Tasse Wasser dazu. Lasst die Wurzeln darin etwa 15 Minuten zugedeckt dünsten. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und etwas abkühlen lassen.
 

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Der Feldsalat muss gründlich gewaschen werden. Danach abtropfen lassen und auf den Tellern verteilen. Die Tomaten waschen und vierteln. Für das Dressing verrührt den Balsam-Essig, Salz, Zucker und etwas Pfeffer. Dann das Öl langsam unterschlagen, abschmecken und über den Salat geben. Als Dekoration könnt ihr den Salat noch mit Pinienkernen bestreuen, die ihr vorher kurz anbratet. Nun noch die Schwarzwurzeln und Tomaten darüber geben und servieren.

Schwarzwurzeln mit Zucchini und Karotten
Zutaten für vier Personen:

250 Gramm Schwarzwurzeln
300 Gramm Karotten
1 Zucchini
2 EL Apfelessig
Saft einer Zitrone
3 EL Orangensaft
4 EL Sonnenblumenöl
1 TL Honig
Salz, Pfeffer
1 EL Sonnenblumenkerne
Kresseblättchen

Und so wird’s gemacht:
Schwarzwurzeln säubern, schälen und einlegen wie oben. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Für das Dressing den Zitronen- und Orangensaft mit Öl und Honig mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Apfelessig dazugeben.

Anschließend raspelt ihr die Karotten und Zucchini grob, nehmt die Wurzeln aus dem Wasser und reibt sie klein. Gemeinsam mit dem anderen Gemüse sofort mit der Vinaigrette vermischen. Als Dekoration gebt nun noch ein paar Kresseblättchen und Sonnenblumenkerne über den Salat. Guten Appetit!

[TK]

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