Neujahrsvorsätze

Dieses Jahr schaffe ich es!

published: 30.12.2007

Setzt euch mit den Vorsätzen für 2008 nicht zu sehr unter Druck (Foto: Public Address)Setzt euch mit den Vorsätzen für 2008 nicht zu sehr unter Druck (Foto: Public Address)

Fast jeder hat schon einmal bergeweise gute Vorsätze gefasst. Und Hand aufs Herz: Als nach den Feiertagen der Alltag wieder Einzug hielt, waren die großen Worte ganz schnell vergessen. Die Techniker Krankenkasse gibt euch Tipps, wie ihr um dieses ernüchternde Erlebnis herum kommt.

Keine Chance dem Frust
Wer ohne zu überlegen festlegt im nächsten Jahr "weniger zu essen", wird schnell feststellen, dass dieser Vorsatz ohnehin zum Scheitern verurteilt ist. Viel leichter ist es da, sich Konkretes vorzunehmen, wie beispielsweise nur noch ein Stück Schokolade täglich zu essen oder einmal pro Woche einen Obst-Tag einzulegen.
Überlegt euch bestimmte Maßnahmen, die euch helfen, eure Wünsche umzusetzen. Das hat nämlich gleichzeitig den Vorteil, dass ihr bei bestimmten "Etappenzielen" kleine Erfolge feiern könnt, die euch wiederum zum Durchhalten motivieren. Wer sich mit seinen eigenen Vorsätzen von vornherein überfordert, ist leider schnell frustriert.

Schritt für Schritt
Setzt euch bloß nicht unter Druck, alles sofort perfekt umsetzen zu müssen. Umso mehr ihr von euch erwartet, desto enttäuschter seid ihr, wenn eure Vorhaben scheitern. Beginnt lieber mit kleinen Schritten, und steigert die Veränderungen langsam aber sicher. Wer beispielsweise mehr Sport treiben möchte, könnte zunächst damit beginnen, einmal wöchentlich eine halbe Stunde Fahrrad zu fahren. Hat man sich daran gewöhnt, steht dem zusätzlichen Waldlauf oder Badeausflug nichts im Weg.

Ersatz schaffen
Lästige Eigenarten und Angewohnheiten lassen sich nicht einfach "per Knopfdruck" abstellen. Wollt ihr zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören oder weniger fernsehen, solltet ihr euch schon vorab Gedanken machen, wie ihr im Notfall die "Lücken" schließt. Denn wer den Fernseher auslässt, sich dafür aber langweilt, wird seinen Vorsatz schnell in den Wind schießen. Stellt euch vielleicht einen Teller mit Rohkost als "Ersatzknabberei" bereit, kauft euch ein tolles Buch oder trefft euch mit Freunden – wer Verzicht übt, freut sich über jede Ablenkung!

Dran bleiben
Jeder ist mal schwach! Wer also einmal kurzfristig schlapp macht, sollte nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Vielmehr ist es genau dann wichtig, trotzdem weiterzumachen. Wer der Schokolade gerade nicht widerstehen konnte, sollte es einfach wieder ab morgen versuchen. Ein kleiner Ausrutscher lässt sich meist leichter ausgleichen als gedacht und ist besser als alle löblichen Vorhaben komplett aufzugeben.

Um nach einem kleinen "Rückfall" wieder frisch motiviert ans Werk zu gehen, könnt ihr schon vorab eine Liste schreiben, in der ihr eure Vorhaben und Zwischenziele festhaltet. Vielleicht müsst ihr ja gar nicht wieder ganz von vorne beginnen? Es ist auch hilfreich aufzuschreiben, weshalb ihr dieses Mal nicht durchgehalten habt. So fällt es leichter, künftigen Versuchungen aus dem Weg zu gehen.

Öfter mal Silvester
Silvester ist natürlich ein klassischer Termin, der sich für große Veränderungen anbietet. Trotzdem spricht nichts dagegen, einfach öfter im Jahr ein symbolisches Silvester einzulegen. Schließlich gibt es viele günstige Momente, um das Leben neu zu ordnen.

Wer sich beispielsweise im Januar für schwere Prüfungen vorbereiten muss, sollte nicht ausgerechnet dann auch noch seine Ernährung umstellen. Sucht euch unabhängig von vorgegebenen Daten einen Zeitraum, in dem ihr entspannt und voller Energie eure Vorhaben in Angriff nehmt.

[TK]

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