Beauty-Sünden

"Du bist, was Du isst"?

published: 01.04.2009

Junkfood, Rauchen, Schlafmangel - Beautykiller lauern überall (Foto: Public Address)Junkfood, Rauchen, Schlafmangel - Beautykiller lauern überall (Foto: Public Address)

Natürliche Schönheit kommt von innen – im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einem gesunden Lebensstil könnt ihr mindestens genauso viel für euer Aussehen wie für eure Gesundheit tun. Es ist nämlich gar nicht unbedingt nötig, Gesichtsmasken, Kuren oder andere Anwendungen zu bemühen, um frisch und erholt auszusehen.

Die Techniker Krankenkasse informiert euch, welche alltäglichen Beauty-Patzer sich leicht vermeiden lassen.

Junkfood für Faule
Wenn die Currywurst so verlockend duftet, die Tiefkühlpizza viel schneller zubereitet ist als der Salat und Brause euch definitiv besser schmeckt als Tee – dann zieht sich die Junkfood-Schlinge schnell zu. Doch wer zu oft in diese Falle tappt, hat umso länger mit den Folgen zu kämpfen.

Nicht nur, dass sich in absehbarer Zeit kleine Speck-Pölsterchen auf den Hüften tummeln. Im Junkfood lauern hauptsächlich ungesunde, nämlich gesättigte Fettsäuren, die der Körper nicht besonders gut verarbeiten und verwerten kann. Dadurch zeigen sich an eurer Haut nach einigen Junkfood-Vergehen Mangelerscheinungen: Sie trocknet aus, wird gereizt und neigt zu Unreinheiten. Zusätzlich macht ein permanenter Vitaminmangel euch auch noch müde und schlapp und schwächt das Immunsystem.

Geräucherte Haut
Wer raucht, schadet nicht nur massiv seiner Gesundheit, sondern sieht auch früh alt aus. So sorgt das Nikotin dafür, dass eure Haut schlechter durchblutet wird, da sich die Blutgefäße zusammenziehen und weniger Sauerstoff und Nährstoffe transportiert werden. Schon bei zehnminütigem Qualmen braucht die Haut etwa eine Stunde, um den Sauerstoffmangel wieder auszugleichen.

Die Elastizität der Haut leidet, da durch das Qualmen ein bestimmtes Enzym angeregt wird, welches das Kollagen abbaut. Kollagene sind die elastischen Fasern, die im Bindegewebe unter der Hautoberfläche für das straffe Aussehen sorgen. Um so weniger eurer Haut davon zur Verfügung steht, desto schneller wird sie schlaff und faltig.

Darüber hinaus werden auch eure Zähne in Mitleidenschaft gezogen: Die gelblichen Ablagerungen des Nikotins sorgen nicht unbedingt für ein strahlendes Lächeln.
Da sprießt doch was!
Meist erscheinen Pickel oder Mitesser genau dann, wenn man sie am wenigsten brauchen kann: vor einem Date oder einer Party. Wer es dann allerdings nicht aushalten kann und beginnt, an dem kleinen roten Punkt herumzudrücken, wird häufig gemein bestraft. Mit einer Beule, die auf das Dreifache anschwillt ist und auch im Dunkeln leuchten würde, ist euch bestimmt nicht geholfen.

Wenn ihr versucht, einen Pickel selber auszudrücken, gelangen schnell Bakterien in die Pore und anstatt das Problem zu lösen, verschlimmert ihr es noch. Im ungünstigsten Fall entstehen kleine Entzündungen durch das Pulen und wer so lange drückt, bis es blutet, verursacht manchmal sogar hässliche Narben.

Lasst einen Mitesser möglichst so lange in Ruhe, bis er von selber verschwindet. Falls ihr es aber nicht aushaltet, wascht euch vor eurer "Behandlung" unbedingt die Hände und versucht sehr sanft, den Mitesser aus der Haut zu heben. Passt dabei auf, dass ihr die umliegende Haut nicht mit euren Nägeln verletzt.

Nachteule?
Ihr werdet erst nach zehn Uhr abends so richtig wach – kommt dafür aber morgens nicht in die Gänge? Wer dauerhaft zu wenig schläft, ist nicht nur müde und schlapp, sondern sieht auch so aus. Nachts fährt die Haut bestimmte Schutzmechanismen herunter und widmet sich der Zellteilung. Dabei werden viele neue Hautzellen geschaffen, die euch frischer aussehen lassen. Ist der Körper in dieser produktiven Phase allerdings schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt, leidet die Funktion. Gleichzeitig kann sich die Haut nachts nicht so gut gegen schädliche Reize verteidigen, was ihr mit Unreinheiten und gereizten Stellen bezahlen müsst.

Doch nicht nur die Haut, auch die Hüfte leidet unter Schlafmangel. So haben Studien gezeigt, dass bei zu wenig Schlaf die für das Hunger- und Sättigungsgefühl zuständigen Hormone durcheinander geraten. Sind eure Nächte regelmäßig zu kurz, wirkt sich dieses Ungleichgewicht appetitfördernd aus - ein Blick auf die Waage kann nach einiger Zeit dann sehr unerfreulich sein.

Mit Schminke ins Bett
Gähn, ihr kommt von einer Party wieder und seid hundemüde. Schnell verzichtet man da auf das lästige Abschminken – und wird am nächsten Morgen prompt mit einem dicken Pickel bestraft. Die Mischung von Make-up, Schmutz und Staub verklebt eure Poren und führt umgehend zu lästigen Mitessern und Pickeln.

Auch getuschte Wimpern leiden beim Schlafen, da die steifen Härchen so viel leichter abbrechen. Um die manchmal lästige Prozedur vor dem Schlafengehen zu verkürzen, benutzt in solchen Fällen einfach feuchte Abschminktücher. Die helfen euch, die Haut zumindest von den gröbsten Schmutzpartikeln zu befreien.

[TK]

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