Thomas D. zeigt uns zum Tag des Kusses einen sogenannten "Luftkuss" (Foto: Public Address) Thomas D. zeigt uns zum Tag des Kusses einen sogenannten "Luftkuss" (Foto: Public Address)
Tag des Kusses

Schon mal einen Frosch geküsst?

Schon mal einen Frosch geküsst? Mal einen "Pferdekuss" gehabt? Oder von der Muse geküsst worden und anschließend ein miserables Gedicht geschrieben? Okay: Sonntag, der 6. Juli, ist eine gute Gelegenheit zum Küssen, denn das ist der internationale "Tag des Kusses". Dabei sollte man auf den Pferdekuss verzichten, denn das ist ein Bluterguss, der sich nach einem Schlag auf eine Muskelpartie ergibt – eine häufige Sportverletzung. Er heißt so, weil er früher oft von Pferdehufen herrührte. Auch einen Frosch zu küssen, führt kaum zum Erfolg. Selbst im Märchen "Der Froschkönig" musste der erst an die Wand geworfen werden, um zum Prinzen zu werden. Und Kuss-Gedichte gibt es hier.

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Also am Sonntag, dem 6. Juli, einfach mal wieder küssen: die Freundin, den Freund, die Studienkollegin bei der Begrüßung auf die Wange (die berühmte Links-Rechts-Kombi!). Denn Küssen ist gesund. Laut Wikipedia stärkt Küssen das Immunsystem und den Kreislauf. Außerdem bewegen sich, je nachdem, was man so mit der Zunge anstellt, bis zu 34 Gesichtsmuskeln. Mehr als beim Lachen.
Küssen ist übrigens auch eine Kulturtechnik, die uns von fast allen anderen Lebewesen unterscheidet. Denn im Tierreich neigen außer uns nur die Bonobos und Orang-Utangs zur Knutscherei. Es geht hier um den Zungenkuss, damit das mal klar ist. Rumschnüffeln und mit der Schnauze anstupsen gilt nicht als küssen! Ja, und wenn ihr gar nicht wisst, wie Küssen geht, dann schaut euch unsere Prominenten-Knutschgalerie an:
 


Eines noch - die unvermeidliche Warnung: Küssen kann Herpes, Hepatitis B. und das Pfeiffersche Drüsenfieber übertragen. Wer mehr wissen will, fragt seinen Arzt. Der eine oder andere Apotheker kennt sich eventuell auch aus...

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Der Autor: Karl Günter Rammoser
Der Autor: Karl Günter Rammoser

Der Autor: Karl Günter Rammoser

Der Gymnasiallehrer (Deutsch, Geschichte, Philosophie), Journalist, Gelegenheits-Literat und Hobbykoch wurde in Oldenburg/Holstein geboren, studierte in Göttingen und ist seit seinem Referendariat bekennender Hamburg-Fan. In seiner Freizeit kocht er oder sitzt am Rechner, weil er nur schwer zwischen Hobby und Beruf unterscheiden kann.