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Bayern versagt im Elfmeterschießen gegen den BVB

Doa legst di nieder!

published: 29.04.2015

Für die Fans von Borussia Dortmund ging mit dem Pokal-Sieg gegen Bayern München ein Traum in Erfüllung (Foto: Public Address) Für die Fans von Borussia Dortmund ging mit dem Pokal-Sieg gegen Bayern München ein Traum in Erfüllung (Foto: Public Address)

Von vier Elfmetern keinen zu treffen - das muss dem deutschen Rekordmeister erst einmal jemand nachmachen. Nach der kläglichen Vorstellung der Bayern-Schützen Philipp Lahm, Xabi Alonso, Mario Götze und Manuel Neuer steht nun Borussia Dortmund im Finale des DFB-Pokals. Dort trifft die Elf von Trainer Jürgen Klopp auf den Sieger der Partie Arminia Bielefeld gegen den VfL Wolfsburg.


Wie kam es dazu, dass sich die Münchner zuhause mit 1:3 aus dem Pokal werfen ließen? Zuerst sah alles nach einem gewohnt souveränen Sieg "dahoam" aus. Coach Pep Guardiola sah eine dominante Mannschaft, die sich wenig davon beeindrucken ließ, dass der BVB hoch stand und früh störte. Nach Balleroberungen gelang den Dortmundern kaum etwas, zu gefährlichen Offensiv-Aktionen kamen sie nicht. Der Favorit erspielte sich dagegen gute Torchancen: Robert Lewandowski vergab einige Male knapp, bevor er nach einem Fehlpass von Shinji Kagawa in der 29. Minute zum 1:0 traf.


Weiterhin überlegen startete der Gastgeber in die zweite Halbzeit. Gegen Schüsse von Thomas Müller und Thiago parierte BVB-Keeper Mitchell Langerak stark. Dann ahndete Schiedrichter Peter Gagelmann ein Handspiel von Marcel Schmelzer im Strafraum nicht. Aufregung auf der Bayern-Bank. Die schlechte Chancenverwertung der Münchener rächte sich, als Aubameyang nach Vorlage des eingewechselten Henrich Mchitarjan zum unverhofften Ausgleich traf. Nun legten die Dortmunder ihre Ängstlichkeit ab und griffen entschlossener an. Das Spiel kippte. Neuer musste Schüsse von Marco Reus und Mchitarjan abwehren. Niederschmetternd für die Bayern: Der von einem Bauchmuskelriss genesene Arjen Robben war zwar erst in der 68. Minute eingewechselt worden, humpelte aber bereits eine Viertelstunde später wieder vom Platz. Nach ersten Meldungen hat er sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen. Er fällt damit wahrscheinlich für das Champions-League-Spiel gegen Barcelona aus.


In der Verlängerung erstarkten die Bayern wieder, doch die Dortmunder standen in der Abwehr geordnet und ließen wenig zu. Beide Teams wirkten zunehmend müde. Zweimal verfehlten Schweinsteigers Kopfbälle das Tor der Gäste nur knapp. Der eingewechselte BVB-Spieler Kevin Kampl sah nach wiederholtem Foulspiel die rote Karte. In den letzten zehn Minuten stand Dortmund nur mit zehn Mann auf dem Platz. Lewandowski verletzte sich bei einem Zusammenprall mit Langerak und wirkte anschließend benommen. Beim Elfmeterschießen kam er nicht zum Einsatz.


Stattdessen rutschten sowohl Lahm wie auch Alonso aus und schmetterten den Ball rechts oben am Tor vorbei, während die beiden Borussen Gündogan und Sebastian Kehl locker verwandelten. Als dann noch Götze an Langerak scheiterte, hätte schon Mats Hummel alles klar machen können, doch Neuer hielt. Dann trat der Welttorhüter zudem als Schütze an - und ballerte den Ball gegen die Latte. Jetzt entlut sich die Freude der Dortmunder. Klopp rannte aufs Feld und umarmte seine Spieler. Wie hatte der scheidende Trainer schon vor dem Spiel gesagt? "Noch einmal mit gutem Grund auf dem Lastwagen um den Borsigplatz zu fahren - das wäre schon lässig." Nur noch ein Sieg - und er kann es erleben.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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