Olympia

Flüchtlinge dürfen mitmachen

published: 27.10.2015

Die Olympische Flagge soll für die teilnehmenden Flüchtlinge 2016 die Nationalflagge ersetzen (Foto: Public Address) Die Olympische Flagge soll für die teilnehmenden Flüchtlinge 2016 die Nationalflagge ersetzen (Foto: Public Address)

Dafür haben die Verantwortlichen eine Medaille verdient: Flüchtlinge mit herausragenden sportlichen Leistungen dürfen im nächsten Jahr zum ersten Mal an den Olympischen Spielen teilnehmen. Dies verkündete der Präsident des Internationalen Olympischen Kommitees (IOC), Thomas Bach, am Montag in New York. Mit dieser Entscheidung vollzieht das IOC einen Kurswechsel.


Die Zulassung solle ein "Symbol der Hoffnung" für Leidensgenossen sein, sagte Bach. Sie untermaure den Gedanken, dass im Olympischen Sport "alle Menschen gleich sind, ungeachtet der Ethnie, des Geschlechts, des sozialen Status', des kulturellen Hintergrunds, Glaubens oder Religion." Es gelte das Prinzip der Nichtdiskriminierung.


Auch das Problem, dass die Spitzenathleten mit Flüchtlingsstatus keine Flagge oder Nationalhymne haben, wurde schon gelöst. Bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro sollen diese Teilnehmer mit der Olympischen Flagge und der Olympischen Hymne willkommen geheißen werden, so Bach.


Die Olympischen Sommerspiele finden vom 5. bis zum 21. August 2016 in der zweitgrößten Stadt Brasiliens statt. Rio de Janeiro ist die erste Stadt in Südamerika, die Gastgeber der Veranstaltung sein wird.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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