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Exil-Tibeter wollen zur Olympiade

published: 29.07.2007

Die 10.000-Meter-Läuferin Lhazom Pünkang will 2008 in Peking für Tibet antreten (Foto: Public Address) Die 10.000-Meter-Läuferin Lhazom Pünkang will 2008 in Peking für Tibet antreten (Foto: Public Address)

Eine Gruppe aus Tibet stammender Sportler will 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen. "Es wäre der Traum von uns jungen, sportlichen Tibern, wenn wir mit der tibetischen Flagge dort ins Stadion einmarschieren könnten", sagte die 10.000-Meter-Läuferin Lhazom Pünkang in Hamburg am Rande der Dalai-Lama-Vorträge im Tennisstadion am Rotherbaum. Zusammen mit etwa 20 weiteren Sportlern, die ihre Wurzeln in Tibet haben, engagiert sich die Schweizerin für das Team Tibet. Bis zum 8. August werden die Sportler ein entsprechendes Antragsgesuch beim Internationalen Olympischen Komitee einreichen.

Tibet ist seit fast 50 Jahren von China besetzt und hat nicht selbst den Status einer anerkannten Nation. Es gebe aber auch für Länder, die keine anerkannte Nationen sind, die Möglichkeit, an den Olympischen Spielen teilzunehmen, so Kampagnenleiterin Daniela Lehmann. "Es würde den olympischen Grundgedanken 'Völkerverständigung' und 'Teilnehmen ist alles' entsprechen". Die Sportler wollen mit ihrem Engagement auch auf die Situation in Tibet aufmerksam machen.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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www.supportteamtibet.org

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