Europa-League-Finale

Sevilla gewinnt gegen Klopps Liverpool

published: 19.05.2016

Der FC Sevilla ist alter und neuer Europa-League-Sieger (Foto: Eibner-Pressefoto) Der FC Sevilla ist alter und neuer Europa-League-Sieger (Foto: Eibner-Pressefoto)

Jürgen Klopp scheint kein Finale mehr gewinnen zu können: Im Europa-League-Endspiel musste sich der deutsche Trainer mit dem FC Liverpool 1:3 (1:0) gegen den FC Sevilla geschlagen geben. Für Klopp war es bereits die fünfte Finalniederlage in Folge. Der spanische Club hingegen feiert den Titel-Hattrick. Bereits in den zwei Jahren zuvor ging der Pokal nach Andalusien.


In einer zerfahrenen Anfangsphase erwischte Liverpool den besseren Start. Emre Can schloss nach acht Minuten aus 24 Metern ab, der Schuss war aber zu schlecht platziert. Der 22-Jährige war am Dienstag von Bundestrainer Joachim Löw in den vorläufigen EM-Kader berufen worden. Und seine Mannschaft machte weiter Druck. Nach einer starken Flanke von Nathaniel Clyne kam Stürmer Daniel Sturridge mit dem Kopf an den Ball - Daniel Caricco klärte kurz vor der Torlinie (11. Spielminute). Der Spanier stand zwei Minuten später erneut im Fokus. Sein klares Handspiel im Strafraum hätte einen Elfmeter zur Folge haben müssen. Doch Schiedsrichter Jonas Eriksson übersah die Szene.

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FC Liverpool - FC Sevilla | Europa League-Finale Highlights


Sevilla kam daraufhin etwas besser ins Spiel. In der 31. Minute setzte Kevin Gameiro nach einer Eckballvariante den Ball per Fallrückzieher nur knapp am Tor vorbei. Auf der Gegenseite machte es Sturridge besser. Der Reds-Stürmer zirkelte den Ball von halbrechts sehenswert mit dem linken Außenrist ins lange Eck (36.). Kurz darauf waren die Spanier zum zweiten Mal im Glück: Das schwedische Schiedsrichterteam übersah ein klares Handspiel von Grzegorz Kyrchowiak im eigenen Strafraum (41.). Zwei Fehlentscheidungen sorgten also dafür, dass der englische Tabellenachte nur mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause ging.


Und das rächte sich direkt zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Sevilla brauchte nur 15 Sekunden, um zum Ausgleich zu kommen. Ferreira Mariano tanzte auf der rechten Angriffsseite zwei Spieler aus. Seine flache Hereingabe an den Fünfer brauchte Gameiro nur noch über die Linie schieben. Das Team von Unai Emery war wie ausgewechselt aus der Kabine gekommen. Nach einer guten Stunde war es erneut Gameiro, der freistehend an Liverpools Keeper Simon Mignolet scheiterte. Klopps Mannschaft bekam keine Ruhe ins eigene Spiel. Folgerichtig fiel dann auch der Führungstreffer für die Spanier. Coke kam kurz vor der Strafraumgrenze an den Ball und schlenzte diesen unhaltbar ins rechte untere Eck (64.). Und nur sechs Minuten später legte der 29-jährige Rechtsverteidiger nach. Aus sechs Metern Torentfernung schob der Spanier vollkommen frei ein. Die Körpersprache bei den Reds verhieß nach diesem Treffer nichts Gutes. Und tatsächlich sahen die 38.500 Zuschauer in Basel kein Comeback mehr, wie es dem Team von Klopp noch im Viertelfinale gegen Dortmund gelungen war. Es blieb beim 3:1-Sieg für Sevilla.


Für den FC Sevilla war es der dritte Europa-League-Titel in Folge. Die Andalusier qualifizierten sich damit gleichzeitig für die Champions League. Währenddessen müssen die Reds die Europapokalspiele der nächsten Saison von der Couch aus verfolgen. Klopps persönliche Final-Misere setzt sich damit fort. Auch dieses Mal gab es für den deutschen Trainer nur eine Silbermedaille.



[Jonas Bickel]

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