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EM-Überblick

Frankreich im Achtelfinale

published: 16.06.2016

Die Franzosen feierten den Einzug ins Achtelfinale ausgelassen (Foto: Eibner-Pressefoto) Die Franzosen feierten den Einzug ins Achtelfinale ausgelassen (Foto: Eibner-Pressefoto)

Frankreich hat als erstes Team das Achtelfinale der Europameisterschaft erreicht. Gegen Albanien gewannen die Gastgeber durch zwei späte Tore mit 2:0. In der ersten Hälfte taten sich die Franzosen lange schwer. Albanien stand gut und ließ bis auf zwei Kopfballchancen von Oliver Giroud nichts zu. Das änderte sich im zweiten Spielabschnitt. Nur wenige Sekunden waren gespielt, als Kingsley Comans Flugkopfball das Tor nur um Zentimeter verfehlte. Zur größten Möglichkeit kam dann aber Albanien: Nach einer hohen Flanke von rechts bugsierte N’Golo Kanté die Kugel im eigenen Strafraum an den linken Pfosten (52. Spielminute). Und auch die Equipe Tricolore hatte Aluminium-Pech. Oliver Giroud köpfte nach einer Flanke von Patrice Evra an den Pfosten (69.). Die Franzosen drückten in der Schlussphase immer mehr und sie belohnten sich kurz vor dem Ende. Der eingewechselte Antoine Griezmann stand in der 90. Minute goldrichtig und köpfte das Leder aus fünf Metern in das linke Toreck. Mit dem Schlusspfiff gelang Dimitri Payet der zweite Treffer. Der 29-Jährige schloss einen Konter mit einem trockenen Schuss ins rechte Eck ab. Während Frankreich nun im Achtelfinale steht, bedeutet die zweite Turnierniederlage schon fast das Aus für Albanien.

Highlights Frankreich - Albanien


Das zweite Spiel der Gruppe zwischen Rumänien und der Schweiz endete 1:1. Für die Eidgenossen ging es nach dem Auftaktsieg gegen Albanien um den direkten Einzug ins Achtelfinale. Und das Team von Vladimir Petković begann stark. Nach sechs Minuten hatte Haris Seferovic die erste dicke Möglichkeit. Aus 13 Metern schoss der Angreifer nur knapp am Tor vorbei. Kurz darauf tauchte er erneut vor dem Rumänien-Tor auf, scheiterte aber an Torwart Ciprian Tatarusanu (16.). Und die fahrlässige Chancenverwertung rächte sich. Nach einem Foul an Alexandru Chipciu gab es einen Elfmeter für Rumänien, den Bogdan Stancu sicher verwandelte. Die Schweiz hatte daraufhin Glück, dass es nicht noch ein zweites Mal klingelte. In Folge eines Freistoßes traf Abwehrspieler Sapunaru nur den Außenpfosten (28.). Admir Mehmedi sorgte nach der Pause für große Erleichterung im Schweizer Lager. Der Spieler von Bayer Leverkusen ging im Strafraum aus halblinker Position volles Risiko und versenkte das Leder per sattem Volleyschuss im Tor. Es blieb beim 1:1, wodurch die Schweiz ganz dicht vorm Achtelfinale steht.


Gruppe B

Russland droht das Vorrunden-Aus. Gegen die Slowakei verlor die Sbornaja mit 1:2. Nach einem langen Ball von Marek Hamsik ließ Vladimír Weiss zwei Russen aussteigen und schoss die Kugel aus sieben Metern in die Maschen (32.). Und kurz vor der Pause erhöhten die Slowaken ihre Führung: Nach einer kurz ausgeführten Ecke setzte sich Hamsik an der Strafraumkante durch und jagte das Leder aus spitzem Winkel an den rechten Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor sprang (45.). Die Reaktion der Russen kam zu spät. Zwar konnte Denis Glushakov zehn Minuten vor dem Ende noch auf 1:2 verkürzen, doch am ersten Sieg der Slowakei in der EM-Geschichte änderte das nichts mehr. Damit hat Russland nach zwei Spielen nur einen Punkt auf dem Konto, die Slowaken kommen auf drei. Am Donnerstag um 15 Uhr treffen mit Wales und England die anderen Mitglieder der Gruppe B aufeinander.


Gruppe F

Island hat für eine dicke Überraschung in der Gruppe F gesorgt. Gegen die klar favorisierten Portugiesen erreichte der EM-Debütant ein 1:1. Portugal startete besser in die Partie. Nani scheiterte nach einer Flanke von Real-Star Christiano Ronaldo an Keeper Hannes Halldorsson (21.). Zehn Minuten später machte es der Stürmer besser: Nach einer flachen Hereingabe von André Gomes vollstreckte Nani zur überfälligen Führung. Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte kam der Außenseiter dann zur Überraschung aller zum Ausgleich. Birkir Bjarnason tauchte völlig unbedrängt vor Rui Patricio auf und ließ dem portugiesischem Torhüter keine Abwehrchance. Mit viel Einsatz verteidigten die Isländer das Unentschieden bis zum Ende und waren der gefühlte Sieger.


Auch im anderen Spiel der Gruppe stolperte der Favorit. Österreich musste sich überraschend mit 0:2 dem Nachbarn Ungarn geschlagen geben. Dabei hatte ÖFB-Kapitän David Alaba bereits nach wenigen Sekunden fast das 1:0 erzielt. Sein Schuss aus 25 Metern klatschte an den rechten Pfosten. Insgesamt agierte Österreich allerdings zu fahrig und wurde nach einer guten Stunde dafür bestraft. László Kleinheisler bediente seinen Bundesliga-Kollegen Adam Szalai, der den Ball zur Führung einschob. Kurz vor dem Schlusspfiff machte der eingewechselte Zoltán Stieber alles klar. Der Linksaußen überlupfte Robert Almer und sorgte für den 2:0-Endstand.



[Jonas Bickel]

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