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Abschiedssieg gegen Finnland

"Schweini" sagt Servus

published: 01.09.2016

Danke, Basti: Nach 121 Länderspielen ist für Schweini in der Nationalmannschaft Schluss (Foto: Eibner-Pressefoto) Danke, Basti: Nach 121 Länderspielen ist für Schweini in der Nationalmannschaft Schluss (Foto: Eibner-Pressefoto)

Das war`s! Bastian "Schweini" Schweinsteiger hat das letzte Mal den DFB-Dress übergestreift. Bei seinem Abschiedsspiel vor 31.000 Zuschauern in Mönchengladbach gegen Finnland lief der Mittelfeldspieler noch einmal für die deutsche Nationalmannschaft auf. Bei seinem 121. und letzten Länderspiel wurde der Kapitän emotional verabschiedet und bei jedem Ballkontakt bejubelt. Fußball wurde auch gespielt: Das Team von Jogi Löw setzte sich mit 2:0 gegen die Finnen durch.


Schon zu Beginn flossen bei Schweinsteiger Tränen, der vor dem Spiel offiziell verabschiedet wurde. Auf dem Platz übernahm er noch ein letztes Mal die Führung des Teams. Mit einigen starken Aktionen war der 32-Jährige einer der auffälligen Spieler in einer relativ ereignisarmen ersten Halbzeit. In der 55. Minute fiel dann aber ein Tor: Nach einem Pass von Mario Götze konnte der junge Schalker Max Meyer das Leder im Tor versenken. Und dann war es so weit: In der 67. Minute um genau 22:16 Uhr endete die Nationalmannschaftskarriere von Bastian Schweinsteiger. Unter tosenden Ovationen und mit einem Lächeln im Gesicht verließ der Kapitän das Feld. Mesut Özil sorgte eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff für den 2:0 Endstand.


Über zwölf Jahre spielte Schweinsteiger für die DFB-Elf. Sein Debüt feierte der damals 19-Jährige noch unter Teamchef Rudi Völler. In einem Vorbereitungsspiel für die EM 2004 gegen Ungarn kam Schweinsteiger zum ersten Mal zum Einsatz. Zwar ging das Spiel 0:2 verloren, doch der Mittelfeldspieler durfte trotzdem mit zur EM. Von da an begann eine beispiellose Karriere. Bei der WM 2006 im eigenen Land war der damals noch offensive Zehner Stammspieler und sicherte Deutschland mit einem Gala-Auftritt gegen Portugal den dritten Platz.

Schweinsteigers Traumtor gegen Portugal


Es folgten bittere Ausscheide-Erfahrungen in den drei folgenden Turnieren. Doch dann kam die WM 2014 - und damit der absolute Höhepunkt für Schweinsteiger im DFB-Dress. Im Finale gegen Argentinien kämpfte sich der Stratege mit einer blutenden Wunde im Gesicht durch das Match und führte sein Team zum Titel. Danach wurde der damalige Bayernspieler Kapitän der Nationalmannschaft. Insgesamt erzielte er 24 Tore für Deutschland. Nun ist seine Zeit als Nationalspieler vorbei. "Schweini" wird fehlen.

Schweini und Poldi nach dem WM-Sieg






[Jonas Bickel]

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