16-jähriger Rudi Molleker

Der kommende deutsche Tennis-Star?

published: 30.07.2017

Rudi Molleker überzeugte bei den German Open (Foto: Mirko Hannemann/Public Address) Rudi Molleker überzeugte bei den German Open (Foto: Mirko Hannemann/Public Address)

Jung, frech und außerordentlich talentiert: So präsentierte sich der Berliner Rudi Molleker bei den German Open in Hamburg. Als der erst 16-Jährige am 25. Juli gegen den Russen Karen Khachanov - in der Welt 891 Plätze besser gelistet - mit 4:6, 3:6 aus dem Turnier ausschied, endete ein Tennis-Märchen am Rothenbaum. Denn was die deutsche Tennishoffnung bis dahin gezeigt hatte, war in dieser Art wohl von niemandem erwartet worden.
 

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Schon früh begann der in der Ukraine geborenen Rudi Molleker, der eigentlich Rudolf heißt, mit dem Tennis spielen. Sein erste Station war der Berliner Verein Frohnau. Mit Ehrgeiz und Talent gelangen ihm die ersten Erfolge: Molleker gewann die U14-Welt- und Europameisterschaft. Danach warfen den damals 13-Jährigen Verletzungen zurück. In so einer frühen Phase der Karrierebildung kann das für einen Nachwuchssportler schnell das Ende des Profitraums bedeuten. Doch Molleker kämpfte sich zurück und nahm vor einigen Wochen in Wimbledon am Juniorenturnier teil. In der zweiten Runde war zwar Schluss, doch beim Deutschen Tennisbund glaubt man an den Blondschopf.
 

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Die DTB-Förderung verschaffte ihm eine Wildcard für die Qualifikation zu den German Open in Hamburg. "Erste Profiluft schnuppern", war vermutlich der Gedanke des Verbands. Im ersten Spiel zeigte Molleker es dann aber direkt allen. Vollkommen überraschend schlug er den klar favorisierten Norweger Casper Ruud mit 2:6, 6:4, 6:4. Besonders die starke Rückhand des jungen Deutschen war an diesem großen Erfolg beteiligt. Im Quali-Finale wartete kein Geringerer als der Hamburg-Sieger von 2014 - der Argentinier Leonard Mayer. Hier ließ Molleker die Zuschauer am Rothenbaum endgültig mit offenen Mündern zurück. Mit 7:6 (7:2), 3:6, 6:3 rang er den haushohen Favoriten nieder und zog ins Hauptfeld ein - im Alter von 16! Das schafften vor ihm nur zwei andere Talente in diesem Jahrtausend.
 

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Auch wenn es dann in Hamburg in der ersten Runde das Aus gegen Khachanov gab - von Rudi Molleker wird man in Zukunft sicher noch viel hören. "Dass ich hier im Hauptfeld spielen konnte, war bislang das Größte für mich. Es war mir eine Ehre", sagte die Tennishoffnung nach seinem Aus auf der Pressekonferenz. Trotzdem bleibt er bescheiden und zielstrebig, denn er weiß: Zu einem großen Triumph ist es noch ein weiter Weg. Aber träumen kann man ja - und die Chancen standen bei einem deutschen Nachwuchsspieler selten so gut...
 

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Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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