Basketball-EM-Viertelfinale

Deutschland scheitert an Spanien

published: 12.09.2017

Auch NBA-Star Dennis Schröder (l.) konnte das Aus nicht abwenden (Foto: Eibner Pressefoto) Auch NBA-Star Dennis Schröder (l.) konnte das Aus nicht abwenden (Foto: Eibner Pressefoto)

Deutschland ist im Viertelfinale der Basketball-Europameisterschaft an Titelverteidiger Spanien gescheitert. Das DBB-Team unterlag den Iberern nach einem starken Spiel mit 72:84. Lange konnte das Team um Superstar Dennis Schröder mit dem Favoriten mithalten, doch gegen Ende spielten die Spanier ihre ganze Stärke aus.
 

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Das deutsche Team startete gegen den haushohen Favoriten gut in die Partie. In den ersten vier Minuten hielt die Truppe von Trainer Chris Fleming die Null und spielte sich einen 7:0-Vorsprung heraus. Die Iberer brauchten etwas Zeit, um in Spiel zu finden. Der Titelverteidiger wurde zwar stärker, doch Deutschland konnte auch dank starken zehn Rebounds einen Dreipunktevorsprung nach Ende des ersten Viertels vorweisen. Diesen waren die Deutschen nach einem etwas schwächeren zweiten Viertel zur Pause allerdings los. Die Spanier agierten abgezockter und luchsten den oft überhastet spielenden Adlerträgern in vielen Situationen den Ball ab. Mit einem knappen 33:34 aus deutscher Sicht ging es in die Pause.
 

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Nach der Halbzeit blieb das Spiel zunächst ausgeglichen. Deutschland gelang zu Beginn des dritten Viertels ein Führungswechsel. Doch zum Ende des vorletzten Viertels setzten sich die Iberer mit vielen Dreipunktewürfen ab. Dem DBB-Team fehlte hingegen in der Offensive das Wurfglück. So ging es mit zehn Zählern Rückstand in das letzte Viertel. Auch wenn die Deutschen nicht aufgaben und weiterkämpften, kamen sie gegen die individuelle Klasse des Weltranglistenzweiten nicht mehr an. Eine Aufholjagd blieb aus. Die Deutschen müssen nach einem starken Spiel gegen die spanischen Favoriten nun die Heimreise antreten.
 

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Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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