Handball-EM

Deutschland spielt Remis gegen Mazedonien

published: 17.01.2018

Zwischen Deutschland und Mazedonien entwickelte sich ein Krimi (Foto: Eibner Pressefoto) Zwischen Deutschland und Mazedonien entwickelte sich ein Krimi (Foto: Eibner Pressefoto)

Deutschland hat bei der Handball-EM nach dem 25:25-Drama gegen Slowenien auch gegen Mazedonien 25:25 gespielt. Erneut verschliefen die Deutschen die Anfangsphase, am Ende entwickelte sich ein echter Krimi.
 


Wie schon im Spiel gegen Slowenien starteten die Deutschen unkonzentriert in die Partie. Der Abwehrblock stand schlecht und so lag das DHB-Team nach acht Minuten bereits mit 2:5 zurück. Doch dann drehte Deutschlands Torwart Andreas Wolff auf und parierte viele wichtige Bälle. So kamen die "Bad Boys" in der 18. Minute durch einen verwandelten Siebenmeter von Gensheimer zum 7:7-Ausgleich. Zwischenzeitlich lagen Deutschen sogar mit drei Toren in Führung. Doch einige Ungenauigkeiten im Abschluss sorgten für einen knappen 12:11-Vorsprung zur Pause.
 


Zwei leichtfertige Ballverluste des DHB-Teams zu Beginn der zweiten Hälfte sorgten schnell dafür, dass Mazedonien wieder mit 14:13 in Führung ging. Und diese konnten sie sogar weiter ausbauen: In der 42. Minute waren die Südosteuropäer mit 19:16 davongezogen, unter anderem durch ein Traumtor von Stoilov, der den Ball mit dem Rücken zum Tor im Fallen in den Winkel jagte. Mit dem mazedonischen Kapitän Kiril Lazarov hatte die deutsche Abwehr vor allem in der zweiten Hälfte starke Probleme. Mit vielen platzierten Würfen aus der zweiten Reihe sorgte der 37-Jährige für viel Gefahr. Trotzdem kämpfte sich Deutschland pünktlich zur Schlussphase zurück und ging mit 21:20 in Führung (51. Minute). Nun wurde es ein echter Krimi. 17 Sekunden vor Ende parierte Heinevetter beim Stand von 25:25, doch das DHB-Team konnte auch kein Tor mehr erzielen. So blieb es beim Remis; Deutschland nimmt damit zwei Punkte in die Hauptrunde mit.
 


 

Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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