WM-Kader

Ohne Wagner und Götze, aber mit Neuer

published: 15.05.2018

Jogi Löw hat den vorläufigen Kader für die Fußball-WM in Russland bekannt gegeben (Foto: Cezaro/Eibner Pressefoto) Jogi Löw hat den vorläufigen Kader für die Fußball-WM in Russland bekannt gegeben (Foto: Cezaro/Eibner Pressefoto)

Der Deutsche Fußball-Bund hat den vorläufigen WM-Kader bekannt gegeben. Darunter ist der lange verletzte Torhüter Manuel Neuer als einer von vier Torhütern. Nicht mit dabei ist der Bayern-Stürmer Sandro Wagner. Im Angriff setzt Jogi Löw stattdessen auf Nils Petersen aus Freiburg, den Dortmunder Marco Reus, Mario Gomez, Timo Werner und Leroy Sané. Der Bundestrainer verzichtet beim anstehenden Turnier auf Mario Götze, der beim Titelgewinn vor vier Jahren das Siegtor schoss.
 

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Die Mittelfeldspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan sollen nach dem Willen des Trainers mit nach Russland fahren. Die beiden Spieler mit türkischen Wurzeln stehen gerade wegen ihres Verhaltens außerhalb des Sports stark in der Kritik. Sie hatten dem türkischen Staatschef Recep Tayip Erdogan in London jeweils ein Trikot geschenkt und mit ihm für Fotos posiert. Gündogan hatte handschriftlich eine Widmung aufs Trikot geschrieben: "Für meinen Präsidenten, hochachtungsvoll".
 

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Der Bundespräsident eines deutschen Fußballnationalspielers heißt Frank-Walter Steinmeier, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und das Parlament heißt Deutscher Bundestag und sitzt in Berlin, nicht in Ankara.

— Cem Özdemir May 14, 2018

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DFB-Präsident Reinhard Grindel, Politiker aller Richtungen sowie weite Teile der Öffentlichkeit hatten daran Anstoß genommen und den Sportlern vorgeworfen, Wahlkampf für einen Politiker zu machen, der nicht auf dem Boden von Rechtstaatlichkeit und Demokratie steht. Anders als Özil und Gündogan hatte übrigens Emre Can, ein ebenfalls in England unter Vertrag stehender deutsche Fußballprofi mit türkischen Wurzeln, die Einladung von Erdogan abgelehnt.
 

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Gündogan erklärte inzwischen in einem Statement, es sei nicht seine und Özils Absicht gewesen, ein politisches Statement abzugeben, geschweige denn Wahlkampf zu machen. "Als deutsche Nationalspieler bekennen wir uns zu den Werten des DFB und sind uns unserer Verantwortung bewusst, so Gündogan weiter. "Fußball ist unser Leben und nicht die Politik."
 

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Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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