Pointer weiß, auf was du beim Training im Hochsommer achten solltest (Foto: Juergen Faelchle/Shutterstock.com) Pointer weiß, auf was du beim Training im Hochsommer achten solltest (Foto: Juergen Faelchle/Shutterstock.com)
Hochsommer

Sport bei Hitze: Das solltest du beachten

Hohe Temperaturen und Sonne satt: Der Sommer zeigt sich bisher von seiner besten Seite. Das verleitet viele Menschen zu mehr Außenaktivitäten. Selbst die regelmäßige sportliche Betätigung fällt bei gutem Wetter plötzlich gar nicht mehr so schwer. Doch Vorsicht: Gerade im Hochsommer bei außergewöhnlich hohen Temperaturen gibt es für Sportler einiges zu beachten, damit man die eigene Gesundheit nicht gefährdet.

Direkte Sonne vermeiden

Scheint die Sonne besonders viel und stark, solltest du versuchen, direkter Sonneneinstrahlung so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Bestenfalls verlegst du dein Training in eine klimatisierte Halle. Ist es unumgänglich, draußen Sport zu treiben, ist die richtige Kleidung entscheidend. Schütze vor allem deinen Kopf mit einer dünnen, luftdurchlässigen Kappe, um einem Sonnenstich vorzubeugen. Auch solltest du auf dunkle und zu enge Kleidung verzichten, denn die heizt den Körper nur noch mehr auf und kann einen Hitzschlag begünstigen. Trage luftige Kleidung. Zudem sollte schützende Sonnencreme bei heißem Wetter immer zu deiner Grundausrüstung gehören.
 


Ausreichend Trinken

Auch wenn der Tipp naheliegend und bekannt ist, halten sich viele immer noch nicht daran: Stelle deinem Körper immer genug Flüssigkeit bereit. Zwei bis drei Liter sind in der Regel gesund, bei hohen Temperaturen und sportlicher Betätigung darf es gern mehr sein. Dabei sollten die Getränke weder heiß noch eiskalt sein, da dies dem Körper falsche Signale gibt: Eiskalte Getränke müssen vom Körper erwärmt werden, sodass der bereits aufgewärmte Körper noch mehr Wärme erzeugt. Heiße Getränke dagegen führen zu vermehrtem Schwitzen, was wiederum zu höherem Flüssigkeitsverlust führt. Lauwarme Getränke sind dagegen optimal.
 


Damit du das Trinken nicht vernachlässigst, kannst du dir Trinkrituale antrainieren, sodass du beispielsweise direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser trinkst oder dir für den Tag bereits deine Mindestmenge an Wasser in Sichtweite stellst und so stetig an das Trinken erinnert wirst.

Stelle den Spaß in den Vordergrund

Wenn dir das Wetter die Kräfte raubt, gehe dein Training ruhiger an. Führe kleinere Einheiten als gewöhnlich durch und verlege den Fokus für diesen Tag mehr auf den Spaß als auf die Leistung. So schützt du dich vor körperlicher Überanstrengung und entgehst trotzdem dem schlechten Gewissen, keinen Sport gemacht zu haben.
 


Probiere andere Sportarten aus

Wenn du merkst, dass dein Sport bei größerer Hitze kaum ausführbar ist, kannst du den Tag nutzen, um dich in alternativen Sportarten auszuprobieren. Hallensportarten oder Schwimmen sind bei Hitze gute Ausweichmöglichkeiten. Auch Trendsportarten wie Slacklining, Bouldern oder Aqua-Zumba, die eine andere Art der Belastung erfordern, könntest du dir näher ansehen.
 


Verlege deine Trainingszeit

Wenn ein heißer Sommertag bevorsteht und du trotzdem nicht auf Sport verzichten willst, solltest du dein Training entweder am frühen Morgen oder am späten Abend absolvieren. Das bringt mehrere Vorteile mit sich: Zum einen sind die Temperaturen noch bzw. wieder angenehm kühl. Zum anderen macht dich ein Workout am Morgen wach und fit für den Tag und fördert deine Konzentrationsfähigkeit, während das Training am Abend dir helfen kann, den Stress des Arbeitstages loszuwerden.
 


 


 

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Der Autor: Patrick Kern
Der Autor: Patrick Kern

Der Autor: Patrick Kern

Er ist ein echter Allrounder: Patrick ist neugierig und probiert alles aus – ob in der Freizeit oder bei Pointer. Mal läuft er kilometerlang durch Matsch und Meer, mal berichtet er in Vlogs von seinem Lehramtsstudium, mal schreibt er Artikel zu aktuellen Studi-Themen. Bei seinen Hobbys stehen Geschicklichkeits-Sportarten an erster Stelle, die ihn bereits ins Fernsehen gebracht haben. Schwach wird Patrick bei Netflix, bei Musik aus seiner Kindheit und bei italienischer Küche.