Mit den richtigen Apps kannst du dein Radsport-Training besser planen und effizienter gestalten (Foto: Coen van de Broek auf Unsplash) Mit den richtigen Apps kannst du dein Radsport-Training besser planen und effizienter gestalten (Foto: Coen van de Broek auf Unsplash)
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Die besten Apps für dein Radsport-Training

Wieder sind wir im Corona-Lockdown und dieses Mal ist es die dunkle Jahreszeit. Da ist es wichtig, trotzdem zumindest für kurze Zeit die Wohnung zu verlassen und Tageslicht zu tanken. Dem Winterblues wirkt man dabei am erfolgreichsten mit Sport entgegen. Zeit also, die Regenjacke überzustreifen, die Fahrradlichter anzuknipsen und sich aufs Rad zu schwingen. Radtraining geht schließlich auch im Winter, sofern die Straßen nicht glatt sind. Pointer stellt dir fünf Apps vor, die dein Training aufwerten können.

"Strava"

In einer Liste von Fahrrad-Apps, darf "Strava" nicht fehlen. Die App hat sich zum sozialen Netzwerk der Ausdauer-Sport-Szene entwickelt und ist noch immer das Nonplusultra bei Radsportlern. Selbst Radprofis haben Accounts bei "Strava" und nutzen die App mitunter regelmäßig. Besonders motivierend sind die Segmente, also bestimmte Abschnitte, für die es Bestenlisten gibt: Der schnellste Fahrer und die schnellste Fahrerin bekommen für das jeweilige Segment den Titel "King" bzw. "Queen of the Mountain". Die gängigen Radcomputer bieten eine Übertragung der Leistungsdaten an die App an. Mittlerweile sind viele Funktionen in den Premiumbereich der App gewandert. Wer viel fährt und gezielt trainieren möchte, für den kann sich ein Abo tatsächlich lohnen. Die Grundfunktionen des Trackings der Fahrten stehen aber allen Nutzern offen.
 


"MapMyRide"

Eine vergleichbare App wie "Strava" ist "MapMyRide" vom Sportartikelhersteller Under Armour. Auch diese App bietet ein Tracking des Workouts auf dem Rad an. Zudem kannst du auch in der Grundversion den Routenplaner verwenden. Für die vergleichbare Funktion musst du bei Strava bereits für die Premiummitgliedschaft zahlen. Die gibt es auch bei "MapMyRide" und enthält Funktionen wie die Analyse von Trittfrequenz, Herzfrequenz und getretener Wattzahl - sofern entsprechende Sensoren verwendet werden. Zudem lässt sich so die Werbung ausschalten.

"Endur8"

"Endur8" dient nicht der Nachverfolgung des Trainings, sondern der Planung. Mit der App kannst du genau sehen, wann und wo dein Körper während der Ausfahrt Energienachschub benötigt. Praktisch, denn wenn du wartest, bis die Kraft nachlässt, ist es bereits zu spät. Du kannst mit der App deine Trainingsrunde tracken und für das nächste Training einen Plan erstellen oder du lädst einen GPX-Track hoch. Richtig auf deinen Körper abgestimmte Erinnerungen erhältst du aber erst, wenn du dir ein Premium-Abo gönnst. Die Basisversion gibt aber immerhin eine Idee vom Energiebedarf während deines Trainings oder eines Rennens.
 


"Cyclemeter"

Das Radtraining wird um einiges effizienter und besser, wenn du einen Radcomputer verwendest. Die Darstellung von Trittfrequenz, Herzfrequenz oder der getretenen Leistung sind wertvolle Parameter, nach denen du trainieren kannst. Die Geräte kosten aber mehrere hundert Euro, und teilweise kommt noch die Investition in die entsprechenden Sensoren dazu. Die App "Cyclemeter" macht aus deinem Smartphone einen Radcomputer. Und die App will dir nicht nur sagen, wie schnell du gerade fährst. Ihre wahre Stärke zeigt sie in der Analyse deiner Trainingsdaten. Die Kopplung mit Sensoren oder der Apple Watch sowie der Ausschluss von Stopps und Pausenzeiten oder der Runden-Schalter für das Intervalltraining und einige andere Funktionen sind jedoch nur in der Elite-Version enthalten. Das Abo ist hier mit etwa 10,50 Euro im Jahr relativ preiswert.
 


"Komoot"

Wenn es um Routenplanung geht, führt kaum ein Weg an der App "Komoot" vorbei. Jeder Nutzer hat eine Karte frei, also beispielsweise die der Region deines Wohnorts. Wer die App viel nutzt - sie ist beispielsweise eine der entspanntesten Möglichkeiten, Routen auf einen Radcomputer von Wahoo zu bekommen - sollte über den Kauf des Kartenpakets "Welt" nachdenken. Für einmalig etwa 30 Euro kannst du auf der ganzen Welt Routen zum Wandern, Laufen oder eben Radfahren planen und entdecken. Die App arbeitet auf Grundlage der OpenStreetMap und lebt von der Community, die Hightlights für verschiedene Aktivitäten in der Karte festhält. So kann ein Abschnitt auf dem Mountainbike schließlich sehr viel Spaß bereiten, während er auf dem Rennrad die Hölle wäre. Du kannst dir deine Routen ganz nach deinem Geschmack zusammenbauen. Diese lassen sich dann auf ein GPS-Gerät übertragen. Oder du nutzt die App nicht nur zur Routenplanung, sondern auch zur Navigation während der Fahrt.
 

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Der Autor: Hauke Koop
Der Autor: Hauke Koop

Der Autor: Hauke Koop

In Lüneburg geboren und aufgewachsen, zog es Hauke für die Ausbildung nach Hamburg. Im Anschluss begann er in der Hansestadt ein Studium der Politikwissenschaft. Der Cineast und Serienjunkie fährt gerne lange Strecken mit dem Fahrrad und findet Radrennen auch im Fernsehen spannend. Für Pointer schreibt er unter anderem über Filme, Musik und aktuelle (Uni-) Themen.