Die Trendsportart Stand-up-Paddling bietet ein effektives Ganzkörpertraining (Foto: Hjalte Gregersen/Unsplash.com) Die Trendsportart Stand-up-Paddling bietet ein effektives Ganzkörpertraining (Foto: Hjalte Gregersen/Unsplash.com)
Fit auf dem Wasser

Trendsport Stand-up-Paddling (SUP)

Die Trendsportart Stand-up-Paddling (SUP) kommt ursprünglich aus Hawaii. Auch hierzulande gewinnt das Stehpaddeln eine zunehmend größere Fangemeinde. Deutschlandweit können Anfänger in Kursen erste Versuche wagen, sofern solche Angeboten wegen der Corona-Pandemie nicht eingeschränkt sind. Die Boards stehen zudem bei vielen Verleihen zur Miete bereit. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks kannst du sofort lospaddeln. Hier erhältst du einen guten Überblick über das, was du wissen solltest, bevor du dich aufs Wasser wagst.

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Das Board ins Wasser bringen

Als erstes musst du dein Board ins Wasser bringen. Achte dabei auf Steine in der Nähe des Ufers, welche der Finne oder dem Brett schaden könnten. Kratze am besten weder mit dem Board, noch mit der Finne über den Untergrund und achte auf eine ausreichende Wassertiefe. Vergiss außerdem nicht, die Sicherheitsleine mit deinem Fuß zu verbinden und dein Paddel mit auf das Board zu nehmen, wenn du vom Steg auf das SUP-Board steigst. Wie du beim Aufsteigen am besten das Board balancierst und nicht ins Wasser fällst, siehst du im Video von "SUP Trip".

SUP Technik Serie Pt.2 – Aufstieg vom Steg

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Am Anfang ist es schwierig, die richtige Position auf dem Board zu finden. Du solltest weder zu weit vorne, noch zu weit hinten auf dem SUP-Brett stehen, da das Board sonst in diese Richtung kippen kann. In der Regel haben SUP-Boards aber einen Tragegriff, welcher die ausbalancierte Board-Mitte, den sogenannten "Sweet-Spot", markiert. Wenn es dir lieber ist, kannst du ruhig die ersten Minuten im Knien paddeln und dann langsam den Oberkörper aufrichten. Wichtig beim Stand-up-Paddling ist zudem die richtige Körperhaltung und Position auf der Standfläche. Deine Füße sollten ungefähr schulterbreit auseinander stehen mit dem gleichen Abstand zum Rand des Boards. Deine Beine sollten immer leicht gebeut und nicht komplett durchgestreckt sein, damit du kleine Wellen besser ausgleichen kannst.

Richtig paddeln

Für Anfänger gilt die grobe Faustregel, dass der Paddel-Griff ungefähr 20 Zentimeter über Kopfhöhe sein sollte, damit du die Dicke vom Board wieder ausgleichen kannst. Stelle das Paddel für eine richtige Einstellung vor dir auf dem Board oder dem Boden ab und lege eine Hand auf den Paddelgriff. Stelle nun mit der anderen Hand das Paddel so lang ein, das dein Arm nicht komplett durchgestreckt ist. Eine minimale Beugung sollte in der Ellenbeuge noch vorhanden sein. Dann ist dein Paddel auf deine Körpergröße richtig eingestellt.

SUP-Guide - Das sind die Techniken des Stand-up-Paddlings | Folge 2

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Ziehe das SUP-Paddel nicht zu weit durch das Wasser, sondern nimm es ungefähr auf Höhe der Fersen wieder aus dem Wasser. Tauche das Paddel beim Paddelschlag möglichst weit vorne ins Wasser ein, um einen langen Zug zu haben, der für genügend Vortrieb sorgt. Nach ein paar Paddelzügen musst du die Seite wechseln, da dein Board automatisch zu der Seite fährt, auf der du aktuell nicht paddelst.

Nützliche Tipps

Paddel-Anfänger sollten am Anfang auf keinen Fall ihre Fähigkeiten überschätzen und am besten nah am Ufer bleiben. Gehe nicht alleine auf das Wasser, sondern hole dir einen Freund dazu. Am Anfang macht ihr am besten kleine Touren.

Trage beim Stand-up-Paddling immer die passende Kleidung. Im Sommer ist Badekleidung am besten geeignet. Auf keinen Fall solltest du einen Pullover oder eine Jeans auf dem Board tragen, da sich diese Kleidungsstücke mit Wasser vollsaugen können und du mit ihnen dann im schlimmsten Fall nicht schwimmen kannst. Trage bei niedrigeren Temperaturen Funktionskleidung oder Sportkleidung, welche die Schwimmfähigkeit nicht einschränkt.
 


Im Sommer solltest du auf ausreichenden Sonnenschutz achten, da die Sonneneinstrahlung auf dem Wasser noch um einiges höher ist als an Land. Wasserdichte Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sowie spezielle Surf-Shirts mit UV-Schutz sind hervorragend für das Stand-up-Paddling geeignet.

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Das eigene Board auswählen

Wer sich selber eine Ausrüstung für die Trendsportart besorgen will, benötigt lediglich ein Stechpaddel und ein Board. Um ein für dich passendes Brett zu finden, solltest du einige Faktoren berücksichtigen. Es gibt unterschiedliche Arten von Boards für bestimmte Einsatzgebiete. Mit dem Touring-Board kannst du längere Strecken fahren, bei denen du die Natur und das ruhige Paddeln in den Vordergrund stellst. Solltest du dich auf Paddelrennen vorbereiten, benötigst du ein Race-Board. Ein besonderes Brett für das Meer ist das Wave-Board. Es gibt aufblasbare Bretter, die sich für Einsteiger und Hobby-Paddler eignen und gut zu verstauen sind.
 


Das richtige Paddel

Nachdem du dich für das Board entschieden hast, solltest du dir Gedanken über das passende Paddel machen. Bezüglich der richtigen Länge gibt es eine ganz einfache Methode, das für dich geeignete Maß zu berechnen. Beim Flachwasserpaddeln musst du zur Körpergröße 20 bis 25 Zentimeter hinzuaddieren. Beim Surfen sind es 15 bis 20 Zentimeter mehr. Ähnlich verhält es sich bei der Blattgröße: Das größere Paddelblatt eignet sich insbesondere fürs Surfen, während das kleine Blatt für flaches Gewässer besser ist.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.