Festival-Tipps

Feiern, ohne umzufallen

published: 03.06.2009

Crowd-Surfen: Was so einfach und ungefährlich aussieht, birgt in Wahrheit hohe Verletzungsrisiken (Foto: Public Address) Crowd-Surfen: Was so einfach und ungefährlich aussieht, birgt in Wahrheit hohe Verletzungsrisiken (Foto: Public Address)

Es ist laut, es ist heiß und eine riesige Menschenmenge hüpft, rockt, tanzt zum selben Beat: Die Festival-Saison ist eröffnet! Tausende von Musik- und Feierfans reisen quer durchs Land und lassen sich mitsamt Zelt, Campingbus oder einfach nur ihrem Schlafsack für einige Tage auf dem Partygelände nieder. Wie ihr diesen – manchmal kräftezehrenden - Spaß gesund und munter übersteht, weiß die Techniker Krankenkasse.

Schlaue hören länger
Klaro: Ein Festival ist die Gelegenheit, um eure Lieblingsband live zu erleben und die Musik in vollen Zügen zu genießen. Dafür solltet ihr eure Ohren aber nicht dem enormen Lärmpegel aussetzen, der permanent auf dem Festivalgelände herrscht. Denkt daran, euer Trommelfell mit Ohrenstöpseln zu schützen. Wechselt während der Konzerte öfter die Position, besonders, wenn ihr nah an den Boxen steht. Der Gehörschutz wird das Live-Erlebnis bestimmt nicht schmälern, vielmehr garantiert er euch noch jahrelang uneingeschränkten Hörgenuss. Häufig werden Ohrenstöpsel sogar direkt von den Veranstaltern verteilt.

Vorsicht, heiß!
Auch wenn zu einem richtigen Festival mindestens ein Regenguss mit anschließender Schlammschlacht gehört: Normalerweise zeigt sich auf einer solchen Veranstaltung die Sommersonne von ihrer besten und damit auch von ihrer gefährlichsten Seite. Die UV-Strahlung greift die Haut stark an, allzu schnell plagt euch ein fieser Sonnenbrand. Dieser schmerzt nicht nur, sondern erhöht auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Denkt also daran, euch bei dem Freiluftvergnügen mit ausreichend Sonnencreme zu schützen. In der Mittagshitze empfiehlt sich zusätzlich eine Kopfbedeckung, denn auch mit einem Sonnenstich ist nicht zu spaßen.

Zweifelhaftes Vergnügen
Auch wenn es ganz einfach und ungefährlich aussieht: Das so genannte "Crowd-Surfen", bei dem sich ein Fan von der Masse auf Händen tragen lässt, birgt, ebenso wie das Stage-Diving, hohe Verletzungsrisiken. So kommt es sowohl bei den Akteuren als auch bei den darunter stehenden Personen nicht selten zu schwerwiegenden Verletzungen.

Nächste Seite

Seite: 1 | 2

Das könnte dich auch interessieren:

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung