Pointer hat Tipps für dich, wie du die Lust am Joggen während des Laufens nicht verlierst, sondern deinen Spaß sogar steigerst (Foto: Alex McCarthy/unsplash.com) Pointer hat Tipps für dich, wie du die Lust am Joggen während des Laufens nicht verlierst, sondern deinen Spaß sogar steigerst (Foto: Alex McCarthy/unsplash.com)
Vom Frust- zum Lustlauf

7 Tipps für mehr Motivation beim Laufen

Vielleicht kennst du das: Du schnürst die Laufschuhe, bist hochmotiviert und freust dich auf die Strecke, die vor dir liegt. Die ersten ein, zwei Kilometer läufst du wie automatisiert, alles stimmt, und du denkst, dass dieser Lauf nie enden könne. Doch dann kommt dieses Tief: Du gerätst zunehmend aus der Puste, die Beine werden schwerer, und du fühlst dich müde. Dieses stumpfe Geradeaus-Laufen nervt dich plötzlich nur noch. Dabei hattest du dir fest vorgenommen, heute mal eine größere Distanz zu schaffen. Warum hat dich nur die Motivation verlassen?
 


Was nun? Umdrehen und sich ärgern? Pointer hat Tipps zusammengestellt, mit deren Hilfe es entweder gar nicht erst soweit kommen muss, oder du die Gedanken, aufzuhören zumindest schnell unterbrechen kannst. So schaffst du es das nächste Mal ganz sicher, dein Ziel zu erreichen.

Ein Ziel setzen

Logisch. Du kannst deine Ziele nicht erreichen, wenn du keine hast. Dabei ist es wichtig, dass du dir konkrete Ziele setzt. Nimm dir nicht etwa schwammig "Heute möchte ich es weiter schaffen als beim letzten Mal" vor. Natürlich kann auch das ein Ansporn sein, aber noch besser klappt es, wenn du dir vor Augen führst, was "weiter" genau bedeuten soll. Wenn du z.B. bei jedem Lauf eine ähnliche Route hast, wo du an einer bestimmten Kreuzung jedes Mal umkehrst, versuchst du beim nächsten Lauf einfach, die Kreuzung zu überqueren. Das klingt vielleicht nur wie ein kleiner Schritt, aber dadurch wird dein Ziel eben auch realitisch erreichbar. Vielleicht hast du danach sogar Lust, den nächsten Häuserblock ebenfalls noch mitzunehmen -wer weiß? So oder so kannst du stolz sein, dass du es diesmal weiter geschafft hast als beim letzten Mal. Diese Methode kannst du übrigens bei jedem Lauf wiederholen und deine Route so immer weiter ausdehnen.
 


Die richtige Ausrüstung macht's

Was ist ein guter Lauf, wenn die Füße nach wenigen Metern schmerzen oder gar die Hose rutscht? Darum ist es wichtig, dass du in die richtige Laufausrüstung investierst. Du musst nicht gleich mehrere hundert Euro hinblättern. Du solltest dich aber vor dem Kauf deiner Laufschuhe in einem Fachladen beraten lassen, um das richtige Schuhwerk auszuwählen. Viele Sportgeschäfte führen zudem eine kostenfreie Laufanalyse durch, damit du für deine Füße den optimalen Schuh findest. Das ist wichtig, um Verletzungen zu vermeiden - gerade für Lauf-Anfänger. Laufkleidung bekommst du schon kostengünstig, sogar in Discountern.
 


Tracke dein Training

Das Training zu tracken, ist kein Muss, kann dich aber zusätzlich motivieren. Ich benutze eine Fitbit-Sportuhr, um meine Laufrunden zu dokumentieren, und freue mich jedes Mal, wenn ich besser war als beim vorherigen Lauf. Das gibt mir bei der nächsten Runde einen doppelten Motivationsschub, mich selbst zu überbieten. Weiter hat das Tracken den Vorteil, dass du am Ball bleibst, weil die Uhr dich daran erinnert, wann es wieder Zeit wird, sich zu bewegen.
 


Motivation für die Ohren

Versorg deine Ohren während deines nächsten Laufs mal mit Musik, falls du es nicht ohnehin schon tust. Forscher haben herausgefunden, dass die Motivation steigt, wenn man beim Joggen Musik hört, die unserer Herzfrequenz entspricht. Je nach Tempo variiert diese. Willst du einen entspannten Lauf angehen, wähle eine Rate von 130-140 oder 150 bpm. Reicht dir dieses Tempo nicht, darfst du es auch mal mit 160-170 oder sogar maximal 180 bpm versuchen. Spotify, Deezer, Amazon Music und Co. bieten zudem bereits auf dein Tempo abgestimmte Playlists an, die dich bei deinem Lauf richtig pushen.
 


Sei nicht zu verbissen

Ich selbst kenne das gut. Ich nehme mir jede Woche vor, mindestens vier mal laufen zu gehen. Das schaffe ich zwar auch so gut wie immer, doch ich merke, wie mich meine Motivation zunehmend verlässt, wenn ich es zu verbissen als meine "Pflicht" ansehe, joggen zu gehen. Laufen stellt für mich eigentlich einen Ausgleich zum Alltag und ein Ventil für Emotionen und somit eine Leidenschaft dar. Ich kann sie jedoch nicht als solche wahrnehmen, wenn ich sie mit einem Pflichtgefühl assoziiere. Dadurch, dass ich schon mehrere Jahre regelmäßig Sport treibe, kommt die Lust auf Bewegung bei mir ganz von allein, sodass ich sie nicht erzwingen muss.
 


Plane deine Lauf-Verabredung

Zu zweit macht vieles wesentlich mehr Spaß. Auch das Joggen. Ich persönlich mag es, hin und wieder mit einem Freund oder einer Freundin laufen zu gehen. Sollte deine Motivation vorab mal auf dem Tiefpunkt sein, denke daran, dass du dich verabredet hast. Abzusagen, weil man keine Lust hat, geht gar nicht: Du willst schließlich deine Freunde nicht hängen lassen. Also schnür deine Laufschuhe und auf geht's. Ihr könnt euch entweder während des Laufs gegenseitig anspornen oder ihr quatscht einfach gemütlich und merkt dabei vielleicht gar nicht, wie viele Meter ihr schon zurückgelegt habt.

Belohne dich

Was gibt es Besseres als das Gefühl nach einem guten Lauf? Solltest du zwischendrin einknicken und mit dem Gedanken spielen, umzudrehen, fokussiere dich darauf, wie gut du dich hinterher fühlen wirst, wenn du es doch nicht tust und stattdessen weiter machst. Denk dran, wie gut dir die Dusche im Anschluss tun wird und wie schön es sein wird, die Beine hochzulegen und den Abend wohlverdienst auf dem Sofa ausklingen zu lassen.
 


Du möchtest noch mehr übers Joggen wissen? Grundlegendes über das Laufen erfährst du hier. Und hier findest du ein Trainingsprogramm. Wie du zusätzlich von deiner Motivation profitierst und aus Bewegung Geld machst, liest du hier.

[Tabea-Jane Mählitz]

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