Mit Sport dem Stress im Studium entgegenwirken? Pointer erklärt, wie das klappt (Foto: Jonathan Borba/Unsplash.com) Mit Sport dem Stress im Studium entgegenwirken? Pointer erklärt, wie das klappt (Foto: Jonathan Borba/Unsplash.com)
Aktiv im Uni-Alltag

Mit Sport gegen Stress im Studium

Wer im Studium Stress erlebt, tendiert oft dazu, die Lösung im "Nichtstun" zu suchen. Das bedeutet bei vielen Studis: Füße hoch und Netflix an. Doch das hilft nicht immer, um die erwünschte Entspannung zu erreichen. Die viel bessere Strategie gegen Überanstrengung und Verzweiflung ist Sport. Warum ist das so und wie kann man Bewegung nutzen, um das Stresslevel zu senken? Pointer hat vier Tipps für dich.

So entsteht Stress im Körper

Wenn der Körper unter Stress steht, schüttet er Stresshormone aus und ist ständig in Alarmbereitschaft. Diese "Kampf-oder-Flucht-Reaktion" hat unseren Vorfahren das Überleben in Gefahrensituationen erleichtert. Heute allerdings bauen wir diese überschüssige Energie nicht sofort durch Bewegung ab. Als Folge von diesem Stress können Schlaf- oder Verdauungsbeschwerden auftreten. Ganz zu schweigen davon, dass du dich überfordert und aufgeladen fühlst. Hier kann Sport Abhilfe schaffen.

Bereits moderater Ausdauersport senkt das Stresslevel

Im Rahmen einer Studie der Universität Basel und mehrerer schwedischer Universitäten haben Forscher nachgewiesen, dass sich bei gestressten Menschen bereits moderate sportliche Aktivität positiv auf das subjektiv empfundene hohe Stressniveau auswirkt. Du musst also nicht direkt einen Halbmarathon laufen: Eine erste Maßnahme wäre zum Beispiel, öfter mal das Rad zu nehmen. Professor Bloch von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention rät, wöchentlich 150 Minuten sportliche Aktivität in Form von Ausdauersport in den Alltag zu integrieren. Er betont allerdings auch die Notwendigkeit der Regenerationsphase nach jeder Sporteinheit, damit der Körper nicht zusätzlich gestresst wird.
 


Sport bietet dir Ablenkung

Der Abgabetermin der Hausarbeit rückt immer näher, die Kurswahl fürs nächste Semester steht an oder es gibt Streit mit deinen WG-Mitbewohnern: Der Studentenalltag hält allerlei Stressfaktoren bereit. Umso wichtiger ist es, mal den Kopf frei zu bekommen und durchzuatmen. Sport ist da ein tolles Mittel: Während du dich beim Dance Workout auspowerst oder versuchst, die neu erlernte Yoga-Pose hinzukriegen, konzentrierst du dich nur auf deinen Körper und bleibst im Moment.

Sport trainiert die Stressresistenz

Regelmäßige Bewegung aktiviert den Stoffwechsel in deinem Körper und trainiert die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin, Insulin oder Cortisol. Dadurch wirst du auf Dauer resistenter gegen Stress. Mehr dazu, wie diese Hormone als Stresspuffer wirken, findest du hier. Um diese Körperfunktion zu fördern, solltest du dir eine Aktivität suchen, die dir wirklich Spaß machst. Nur so bist du regelmäßig motiviert, dich zu bewegen. In der wärmeren Jahreszeit ist besonders das Schwimmen eine klasse Möglichkeit, den Körper zu trainieren.
 


Sport – und danach Entspannung

Es ist zwar naheliegend und verlockend, nach einem stressigen Tag direkt zur Entspannung überzugehen, aber der Körper braucht vom Sofa aus länger, um die Stresshormone abzubauen. Es lohnt sich also, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich zumindest für eine halbe Stunde zu bewegen. Du kannst dir am Wochenende sportliche Highlights vornehmen, zum Beispiel einen Ausflug auf dem Stand-up-Paddle-Board. So verbindest du Sport und Freizeit.
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.