Joggen und dabei Müll aufsammeln? Das ist Plogging. Pointer erklärt, was sich hinter dem Trendsport verbirgt (Foto: David Pereiras/Shutterstock.com) Joggen und dabei Müll aufsammeln? Das ist Plogging. Pointer erklärt, was sich hinter dem Trendsport verbirgt (Foto: David Pereiras/Shutterstock.com)
Sport machen und Gutes tun

Was ist Plogging?

Sport machen und dabei etwas Gutes tun: Das geht! Beim Plogging trainierst du nicht nur deinen Körper, sondern hilfst gleichzeitig der Umwelt. Dafür brauchst du nur deine Sportschuhe, Handschuhe und eine Mülltüte. Die Trendsportart eignet sich auch wunderbar, wenn du ohnehin schon regelmäßig die Laufschuhe schnürst und deine Runden durch den Park drehst. Jetzt kannst du deine Trainingseinheit auf ein neues Level heben. Pointer erklärt, woher Plogging stammt und wie du startest. Mehr zu Plogging liest du hier.

Plogging kommt aus Schweden

Der Begriff "Plogging" setzt sich zusammen aus dem schwedischen Begriff "plocka upp" (auf Deutsch: "aufheben") und "jogga" (Deutsch: "Jogging"). Der Schwede Erik Ahlström startete den Sport: Genervt von herumliegendem Müll in seiner Heimatstadt Stockholm, begann er zu ploggen – zunächst alleine. Wenig später gab es erste Berichte in den Medien über ihn. Ahlström fand immer mehr begeisterte Mitstreiter. Schließlich fand seine Idee auf der ganzen Welt Anklang.
 


Lauf-Training mit Intervall-Effekt

Mit dem Ausdauersport Laufen stärkst du dein Herz-Kreislauf-System, beugst Erkrankungen vor und baust Stress ab. Viele Plogging-Fans schwören aber besonders auf den Intervall-Effekt: Für das Müllsammeln muss man nämlich seinen Lauf kurz unterbrechen. Statt sich einfach nur zu bücken, kann man zusätzlich Squats und Dehnübungen beim Aufheben einbauen.

Um den Rücken nicht unnötig zu belasten, solltest du beim Aufheben schwerer Gegenstände ohnehin in die Knie gehen und dich nicht aus dem Stand bücken. Da das Laufen die Gelenke belastet, brauchst du auf jeden Fall gute Laufschuhe. Lauf-Muffel können natürlich auch beim flotten Walking Müll aufsammeln. Die Bewegung an der frischen Luft tut deiner Gesundheit trotzdem gut. Hauptsache, es macht dir Spaß.
 


Das solltest du beachten

Ein wichtiges Utensil beim Plogging sind Handschuhe. So stellst du sicher, dass du dich nicht verletzt, wenn du etwas aufhebst. Außerdem: Händewaschen nicht vergessen!

Hilft man wirklich der Umwelt?

Du fragst dich jetzt vielleicht, ob es nötig ist, in Städten überhaupt Müll aufzusammeln. Gibt es dafür nicht die Stadtreinigung? Plogging ist sicherlich in der Natur, im Wald oder am Strand sinnvoll. Doch auch in der Stadt kann man womöglich das eine oder andere Plastikteil daran hindern, in einen Fluss oder See zu wehen, und am Ende im Meer zu landen. Zudem setzt du mit deinem Einsatz ein Zeichen gegen Müll und machst andere auf ihr Verhalten aufmerksam.
 


So kannst du mitmachen

Plogger gibt es inzwischen deutschlandweit. Die Gruppe "Plogging Cologne" zum Beispiel hat mittlerweile fast 500 Mitglieder. In den sozialen Netzwerken siehst du unter den Hashtags #Plogging und #Plogga, wie viel Müll andere schon gesammelt haben. Du kannst auch eine eigene Plogging-Aktion mit deinen Freunden starten. Also: Laufschuhe an und los!
 

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.