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Deutschland - Argentinien 5:3

Wir können weiterfeiern!

published: 01.07.2006

Podolski (m.) und Odonkor (r.) jubeln nach dem nervenaufreibenden Viertelfinale  (Foto: Public Address) Podolski (m.) und Odonkor (r.) jubeln nach dem nervenaufreibenden Viertelfinale (Foto: Public Address)

Es war kein hochklassiges Spiel, sondern eine Zitterpartie. Nach zerfahrenem Beginn mit vielen unnötigen kleinen Fouls waren die Argentinier in der 49. Minute durch Roberto Ayala in Führung gegangen. Erst jetzt kam das Spiel in Gang. Die DFB-Elf erkämpfte sich mehr Spielanteile und erarbeitetet sich Torchancen. Besonders der eingewechselte David Odonkor belebte das Offensivspiel und stellte mit seinen Flanken von der rechten Seite die vorher fehlende Verbindung zwischen Mittelfeld und Stürmern her. In der 79. Minute endlich der Ausgleich: Michael Ballack auf Tim Borowski, Borowski verlängert zu Miroslav Klose und Klose köpft den Ball ins Netz! In der Schlussphase der regulären Spielzeit und den folgenden zweimal 15 Minuten Verlängerungen blieb es spannend. Eine ausgeglichene Partie.

Lehmann hielt zwei Elfmeter im entscheidenden Penalty-Schießen (Foto: Public Address)Lehmann hielt zwei Elfmeter im entscheidenden Penalty-Schießen (Foto: Public Address)

Das letzte Kapitel des Krimis: das Elfmeterschießen. Die deutschen Schützen Neuville, Podolski und Borowski verwandelten sicher. Mit Angst sahen viele Fans Ballacks Elfer entgegen, auf dessen Konto während des Spiels viele Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe gegangen waren. Am Ende der 120 Minuten hatten ihn sogar Wadenkrämpfe außer Gefecht gesetzt. Doch als es darauf ankam, zeigt sich der Kapitän souverän: Fast ohne Anlauf schoss er den Ball ins Netz.

Dann schlug die Stunde von Torhüter Jens Lehmann: Würde Ayala, der Schütze des 1:0, den deutschen Keeper wieder überwinden? Nein! Ayala platzierte den Ball in Lehmanns fangbereiten Armen. Vorteil für Deutschland. Nun schritt Routinier Esteban Cambiasso zum Elfmeter-Punkt. Lehmann machte sich in seinem Tor breit, bewegte sich mit ausgebreiteten Armen auf der Linie - und fing den Schuss des Argentiniers in die rechte untere Ecke ab. Der fünfte Schütze musste nicht mehr antreten: Deutschland hatte gewonnen. Nach dem 4:2-Elferfest ist der Endstand gegen Argentinien 5:3.

Nach dem Elfmeterschießen kam es zu einer Rangelei zwischen aufgebrachten argentinischen Spielern und DFB-Fußballern und Offiziellen (Foto: Public Address)Nach dem Elfmeterschießen kam es zu einer Rangelei zwischen aufgebrachten argentinischen Spielern und DFB-Fußballern und Offiziellen (Foto: Public Address)

Nach dem Spiel kam es zu bösen Tumulten im Innenraum. Nachträglich sah der argentinische Auswechselspieler Leandro Cufre die Rote Karte. Er hatte die handgreiflichen Auseinandersetzungen ausgelöst, als er den deutschen Verteidiger Per Mertesacker trat. Anschließend gerieten Argentiniens Verteidiger Roberto Ayala und Teammanager Oliver Bierhoff aneinander. Bastian Schweinsteiger griff ein und hielt Bierhoff zurück.

Während die Argentinier jetzt ihren Frust über das Ausscheiden überwinden und sich nach dem Rücktritt von Tainer Jose Pekerman einen neuen National-Coach suchen müssen, können die Deutschen feiern. Im Halbfinale geht es am Dienstag gegen Italien. Das Team um Totti hatte sich souverän mit 3:0 gegen die Ukraine durchgesetzt.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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