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Bundesliga-Relegation

Hamburg feiert den Klassenerhalt

published: 19.05.2014

Die HSV-Fans können sich freuen: Der Bundesliga-Dino bleibt erstklassig (Foto: Public Address) Die HSV-Fans können sich freuen: Der Bundesliga-Dino bleibt erstklassig (Foto: Public Address)

Mit dem knappest möglichen Ergebnis hat der Hamburger Sportverein (HSV) den Klassenerhalt geschafft und kickt damit auch in der nächsten Saison in der Bundesliga. Die Hanseaten erreichten beim Rückspiel gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth ein 1:1. Das entscheidende Auswärtstor schoss Pierre-Michel Lasogga. Trotzdem gab es nach dem Abpfiff Ärger um den Mittelstürmer.

Pierre-Michel Lasogga war am Sonntag der überragende Spieler des HSV (Foto: Public Address)Pierre-Michel Lasogga war am Sonntag der überragende Spieler des HSV (Foto: Public Address)

Er wollte diese Chance unbedingt. Als die Ecke von Rafael van der Vaart in seine Richtung kam, sprang Lasogga dem Ball mit voller Wucht entgegen. Der druckvolle Kopfball landete unhaltbar für Fürths Keeper Wolfgang Hesl im Tor. Die Stadionuhr zeigte die 14. Minute an und der HSV führte im Rückspiel der Relegation mit 0:1. Nach dem torlosen Unentschieden im Hinspiel bedeutete dieses Zwischenergebnis, dass der Zweitligist nun zwei Tore für den Aufstieg brauchte. Doch zunächst einmal kam der starke HSV zu weiteren Gelegenheiten: Hakan Calhanoglus Freistoß flog knapp über die Latte und eine wunderschöne Vorlage per Hackentrick von Marcell Janssen verwandelte Lasogga fast in das 0:2.

Stattdessen erzielte Stephan Fürstner aber in der 59. Minute den Ausgleich. Beim 1:1 blieb es dann, obwohl die Fürther in den letzten zehn Minuten noch einmal Druck machten. Der Hamburger Ersatz-Torhüter Jaroslav Drobny, der wieder für den bandscheibengeschädigten René Adler zwischen den Pfosten stand, erwies sich als verlässlicher Rückhalt. Nach dem Schlusspfiff provozierte Lasogga die Verlierer unnötig, indem er vor der Fürther Bank demonstrativ jubelte. Es kam zu einem kleinen Handgemenge.

HSV-Trainer Mirko Slomka lobte im Anschluss an die Partie die im Vergleich zum Hinspiel verbesserte Leistung seines Teams und dankte ausdrücklich den Fans. Er empfinde sehr viel Demut. Am Ende reichten dem Traditionsverein ganze 27 Punkte zum Klassenerhalt. Abwehrspieler Heiko Westermann sagte: "Noch so eine Saison ertrage ich nicht, sonst bin ich selbstmordgefährdet."

[PA]

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