WM-Testspiel

Wo war Özil?

published: 02.06.2014

Von Mesut Özil war beim Testspiel gegen Kamerun wenig zu sehen (Foto: Public Address) Von Mesut Özil war beim Testspiel gegen Kamerun wenig zu sehen (Foto: Public Address)

Die Abwehrspieler Marcel Schmelzer und Shkodran Mustafi sowie der Stürmer Kevin Volland standen beim Testspiel gegen Kamerun nicht auf dem Platz. Diese drei fahren auch nicht mit zur WM nach Brasilien. Dies teilte Bundestrainer Jogi Löw am Montag, 2. Juni, mit. Beim Match am Tag zuvor hatte es viele Ballverluste, fehlende Spritzigkeit und Schwierigkeiten beim Abschluss gegeben: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft präsentierte sich gegen Kamerun noch nicht in WM-Form. In Mönchengladbach mühten sich die Kicker von Jogi Löw gegen den körperbetont auftretenden Gegner zu einem Unentschieden. Nachdem die DFB-Elf zeitweise in Rückstand geraten waren, hieß es am Ende 2:2.

Treffer von Müller und Schürrle

Vor allem von den ansonsten als Ballzauberer bekannten Mesut Özil und Mario Götze war über weite Strecken kaum etwas zu sehen. Özil vergab in der 1. Minute eine Großchance zum 1:0. Götze, der für den angeschlagenen Klose als Mittelstürmer agieren sollte, blieb völlig blass. Als nach seiner Auswechselung Thomas Müller auf dieser Position spielte, kam weitaus mehr Torgefahr auf. In der 66. Minute gelang dem Münchener zunächst der 1:1-Ausgleich. Wenige Minuten später traf André Schürrle nach einer Flanke von Lukas Podolski zur 2:1-Führung, die der starke Eric Maxim Choupo-Moting jedoch in der 78. egalisierte.

Weidenfeller fehlerlos

Anstelle von Manuel Neuer, dessen Schulter noch in München behandelt wird, stand Dortmunds Roman Weidenfeller zwischen den Pfosten. Der erfahrene Keeper zeigte einige Paraden, war bei den Gegentoren allerdings machtlos. Der Neuling Erik Durm vom BVB durfte als linker Verteidiger von Beginn an spielen und machte seine Sache gut. Für den verletzten Kapitän Philipp Lahm sicherte Jérôme Boateng die rechte Seite. Champions-League-Sieger Sami Khedira stand nach seinem Kreuzbandriss wieder in der Startelf.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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