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30.01.2007 09:43 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

30.01.2007 09:43 Zitieren Zitieren

RAF

Findet ihr, die sollten Klar und Mohnhaupt vorzeitig entlassen?

Anna

30.01.2007 17:49 Zitieren Zitieren

Birte
Pointer-User

30.01.2007 17:49 Zitieren Zitieren

Ich finde das sind zwei verschiedene Fälle und die kann man nicht so über einen Kamm scheren. Diese Debatte entbehrt meiner Meinung nach einer fundierten Wissensgrundlage..Hat jemand die Christiansen am Sonntag gesehen? Grauenvolles Gewäsch, finde ich. Genauso sollte man dieses Thema nicht besprechen...

31.01.2007 10:57 Zitieren Zitieren

RAF
Gast

31.01.2007 10:57 Zitieren Zitieren

hab ich leider nicht gesehen...was war denn?
Ich finde, man sollte keinen Unterschied zu anderen Gefangenen machen, die ja auch trotz lebenslanger Strafe nach so langer Zeit entlassen werden (also im Fall Klar)...

Anna

01.02.2007 14:15 Zitieren Zitieren

Birte
Pointer-User

01.02.2007 14:15 Zitieren Zitieren

Bei Christiansen gab es eine Diskussionsrunde zu dem Thema, da allerdings zwei Angehörige von Opfern eines Terroranschlages (einer war übrigens ein Angehöriger von dem Anschlag in Djerba, hatte also nicht direkt was mit der RAF-Diskussion zu schaffen), dann war die Tochter von der Mohnhaupt anwesend und ein Mann Gottes, ich glaube ein paar andere waren auch noch da, die sind aber kaum zu Wort gekommen. Das ganze war also emotional und entbehrte einer gewissen Grundlage und war zu dem natürlich völlig polarisierend. Außerdem haben die meisten Gäste es nicht fertig gebracht, die beiden Fälle zu unterscheiden, was meiner Meinung nach schon wegen der unterschiedlichen Rechtslage der Fälle von Nöten wäre, mal ganz abgesehen vom moralisch-ethischen Aspekt. Jedenfalls empfand ich das Gespräch, als zu "platt" und wenn das Opfer (Oder ein Angehöriger eines Opfers) einer Straftat anwesend, hemmt dies sehr bei einem Gespräch über deren Handhabung der Straftat, denn man muss ständig Rücksicht auf Gefühle nehemn. Was jetzt nicht heißen soll Opfer hätten kein Recht sich und ihre Gefühle zu artkuliern, aber es scheint mir nicht für jedes Gespräch förderlich und vorallendingen nicht in so einer Überzahl. dann gehen nämlich auch solche Erklärungen, wie einer der Gäste äußerte unter, nämlich das lebenslänglich in Deutschland 15 Jahre meint und nicht, bis der jenige welche seinen letzten Atemzug getan hat..

05.02.2007 10:20 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

05.02.2007 10:20 Zitieren Zitieren

kann ich mir vorstellen, wie das ungefähr abgegangen ist. Ich habe schon oft gedacht, dass man in Deutschland relativ schnell und unreflektiert mit dem "Wegsperren für immer" ist - also, in Diskussionen.

Irgendwie fehlt es da doch echt ein bissel an Weitsicht, da es ja wirklich in der Regel nur 15 Jahre meint und ganz nebenbei wahnsinnig viel Geld kostet (und da beschweren sich die Leute, dass Steuern verschwendet werden...). Okay, wenn wenigstens mit den Inhaftierten (psychologisch) gearbeitet werden würde, dann käme man der Resozialisierung doch schon einen großen Schritt näher und hätte den Verfechtern von "Lebenslang muss lebensalng sein" auch etwas entgegenzusetzen.

Und das wäre auch immer noch größerer Opferschutz...

Liebe Grüße,
Anna

 
 

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