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01.02.2007 14:58 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

01.02.2007 14:58 Zitieren Zitieren

lethargischer Zeitgenosse

ich habe ein Problem und ich dachte vielleicht kann mir hier ja jemand helfen.
Seit dem ich einen neuen Job habe, der mir sehr viel Spaß macht, aber sehr zeitaufwendig ist wird mein Freund immer lethargischer. Wenn ich abends nach Hause komme, habe ich viele tolle sachen erlebt und große Lust darüber zu quatschen, doch inzwischen ist das sehr einseitig, denn mein Freund interessiert sich nicht wirklich für meinen Job und hat wenig von seinem Alltagstrott zu berichten, natürlich frage ich ihn trotzdem danach, aber er hat gar keine Lust zu erzählen oder sagt es gebe nichts zum erzählen und so schweigen wir uns immer öfter an. Außerdem unternimmt er überhaupt nichts mehr, wenn ich keine Zeit habe hängt er rum und ist nach eigener aussage zu faul oder zu müde, um sich mit seinen Freunden zu trffen. Inzwischen habe ich auch kaum noch Lust mit ihm zu quatschen...Was soll ich machen? Soll ich ihn darauf ansprechen, aber wie ? Ich könnte auch weniger arbeiten, aber irgendwie sträube ich mich dagegen, schließlich geht es um meinen Kühlschrank und meine Zukunft!

25.02.2007 20:52 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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25.02.2007 20:52 Zitieren Zitieren

Liebe...,
Ich vermute, die Lethargie deines Freundes und sein Desinteresse an deiner Arbeit sind eine passiv-aggressive Reaktion auf sein Gefuehl, nicht mehr ausschliesslich im Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit zu stehen.
Du hast einen wichtigen Schritt voran getan, willst dich weiterentwickeln und hast einen Job gefunden, der dir Spass macht und dich herausfordert. Anstatt sich mit dir ueber deinen Erfolg zu freuen und dich durch sein Interesse dabei zu unterstuetzen, deine neuen Aufgaben zu meistern, ist dein Freund ein Stueck regrediert und verhaelt sich jetzt wie ein kleiner Junge, der sich von Mutter im Stich gelassen fuehlt.
Er zieht sich in seine Lethargie zurueck, laesst sich haengen und bestraft dich durch die Weigerung, sich mit dir auszutauschen. Dadurch blockt er dich erfolgreich ab, und versucht dir ausserdem den Spass an deiner Arbeit zu vermiesen.
Das Kleinkindhafte seines Verhaltens ist deinem Freund sicherlich nicht bewusst, laesst aber leider auf eine seelische Unreife schliessen, die fuer eine gleichberechtigte Partnerschaft nicht gerade foerderlich ist.
Ich wuerde dir schon empfehlen, den Versuch zu machen, deinen Freund auf das Destruktive seiner Verweigerungshaltung aufmerksam zu machen. Natuerlich solltest du dabei nicht die Therapeutin herauskehren, sondern ihm ganz einfach erklaeren, wie sehr dich sein Verhalten verletzt und wie zurueckgewiesen du dich dadurch fuehlst.
Entweder reagiert dein Freund auf diese Konfrontation betroffen, faengt an, ueber sein Verhalten nachzudenken und etwas fuer sich zu veraendern. Oder er blockt einfach ab, findet allerlei Ausfluechte, warum er nicht anders kann, oder macht dir sogar Vorwuerfe (z. B. dass du "nur noch an dich denkst" oder gar nicht siehst, "wie schlecht es mir geht"blinzeln.
Auf keinen Fall solltest du dich auf den unbewussten Appell deines Freundes einlassen, deine berechtigten Interessen aufzugeben oder zurueckzustecken. Damit wuerdest du naemlich weder dir noch ihm einen Gefallen tun! Wenn du sein unreifes Verhalten unterstuetzt, fuehlt er sich nur in seiner Haltung bestaerkt und braucht sich nicht zu veraendern. Und jeder Verzicht, der nicht auf freiem Willen, sondern auf emotionaler Erpressung beruht, wirkt sich auf Dauer fuer die Beziehung zerstoererisch aus.
LG, Dr. Karin Anderson

28.02.2007 10:02 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

28.02.2007 10:02 Zitieren Zitieren

Hallo...,

ist ja interessant, das muss ich gleich mal meinem Ex erzählen - ich glaube, da ist die Beziehung an ganz ähnlichen Problemen gescheitert! Ich glaube aber, dass es oft für einen Partner bedrohlich wirkt, wenn sich der andere "aus der Beziehung heraus" bewegt und neue Wege geht. Normalerweise sollte man zwar gemeinsam daran wachsen, aber wenn das Selbstbewusstsein desjenigen, der nichts Neues macht, nicht groß genug ist, hat er oder sie bestimmt oft Angst,den anderen an "das Unbekannte" zu verlieren. Das muss ja gar nicht unbedingt unreif sein.

Ich glaube, dass es hilft, den anderen so gut es geht zu integrieren, ihm viel zu erzählen und eventuell auch mal ein paar Leute vorzustellen. Wenn dein Partner etwas dazu sagen kann und sich zugehörig fühlt, weiß er vielleicht auch,dass er keine Angst mehr davor haben braucht und es ihn auch bereichern kann.

Viel Glück!

03.03.2007 10:36 Zitieren Zitieren

Mats
Gast

03.03.2007 10:36 Zitieren Zitieren

vielleicht ist dein freund auch einfach nur ein langweiler.

 
 

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