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04.10.2003 17:01 Zitieren Zitieren

Maren
Gast

04.10.2003 17:01 Zitieren Zitieren

mein eigenes kind

Hallo! Das klingt ein wenig merkwürdig, aber ich bin erst 15 und wünsche mir ein Kind, am Besten meine eigene kleine Familie!Überall wird gewarnt vor Schwangerschaften bei Jugendlichen...man soll Verhüten..., aber ich glaube ich würde mich freuen, wenn ich schwanger wäre.Wenn ich beim Babysitten bin und dann lese ich den beiden kleinen Kobolden abends noch was vor, wünschte ich es wären meine Kinder!Kennt ihr das oder bin ich die Einzige mit solchen Gehirngespinnsten? Danke an alle Antwortenden, Maren

05.10.2003 11:17 Zitieren Zitieren

Verena
Pointer-User

05.10.2003 11:17 Zitieren Zitieren

Hi!
Es kann sein, dass es dir im Moment toll vorkommt, ein Kind zu haben! Vor allen Dingen, da du deine "Aufpass-Kinder" so gern hast!!! Allerdings hat das Kinderkriegen mit seeehhrr viel Verantwortung zu tun!! Du willst deinen Kindern bestimmt etwas bieten können (ein Dach über dem Kopf, vernünftige Ernährung...) und da du erst 15 bist, verdienst du ja noch kein Geld! Außerdem hast du noch keinen Abschluss! Ich glaube, dass du dir nicht bewusst bist, was auf dich zukommen würde. Du siehst es noch zu locker! Stell dir vor: du könntest die Kinder nicht wieder abgeben (wie beim Babysitten), wenn sie z.B. krank sind oder dich auch mal nerven! Du müsstest ständig für sie da sein und hast dann doch auch nichts mehr von deiner eigenen Jugend! Warte am besten noch mind. 5 Jahre oder so, bis du wieder darüber nachdenkst!
Gruß, V.

06.10.2003 13:55 Zitieren Zitieren

Biily
Gast

06.10.2003 13:55 Zitieren Zitieren

Werde erst mal selber erwachsen. Du bist noch viel zu jung, um so viel Verantwortung zu übernehmen. Du steigerst dich da nur in was rein. Werde dir klar darüber, vor was du zur Zeit flüchtest - Denn zu flüchtest in diese Traumwelt. Stelle dich den Problemen, die in 15-jähriges Mädchen hat. Stelle dich den anderen Sachen, wenn du alt genug bist.

13.10.2003 21:53 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

13.10.2003 21:53 Zitieren Zitieren

Liebe Maren, wenn du Kinder magst und dich gern mit ihnen beschaeftigst, ist das sehr positiv und kann dich zum Beispiel veranlassen, dir einen Beruf auszusuchen, der viel mit Kindern zu tun hat. Der Gedanke an ein kleines Wesen, das man auf dem Arm halten und mit dem man kuscheln kann, das einen anlaechelt und sich begeistert, wenn man sich mit ihm beschaeftigt, ist schon etwas sehr Schoenes. Aber wenn man sich als Teenager bereits so sehr nach einem eigenen Baby sehnt wie du, hat das oft etwas damit zu tun, dass man sich selbst nicht sehr geliebt oder geborgen fuehlt. In der Fantasie gibt einem dann das Baby alles, was man so vermisst, naemlich bedingungslose Liebe und Waerme.
Leider ist, wie Biily und Verena so nuechtern zu bedenken geben, die Niedlichkeit und Kuscheligkeit eines Babys nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist: ein radikaler Bruch mit deinem bisherigen Leben und der abrupte, schonungslose Beginn des Erwachsenseins. Mit einem Baby, das rund um die Uhr versorgt werden muss, ist Schluss mit allem, was ein normales Teenagerleben ausmacht. Ein Baby muss viele Wochen auch nachts gefuettert und gewickelt werden. Es ist immer da, braucht immer Fuersorge und Aufmerksamkeit, und schreit, nicht nur wenn es hungrig ist, sondern auch wenn es Bauchweh hat, Zaehne bekommt, erkaeltet ist, oder sich irgendwie sonst nicht wohlfuehlt.
Gerade weil sich junge Maedchen oft ganz falsche Vorstellungen von der realen Babysituation machen, gibt es eine Organisation, die "Babybedenkzeit" heisst, und in Schulen und anderen Einrichtungen Teenager mit den wirklichen Anforderungen der Babypflege vertraut macht. Die Teenager, die an dem Programm teilnehmen, bekommen eine ganz naturgetreue Babypuppe mit nach Hause, die wie ein echtes Baby versorgt werden muss und wie ein echtes Baby schreit, wenn ihr etwas fehlt. Das Schreien hoert erst dann auf, wenn das Puppenkind gefuettert, gewickelt, gewiegt, auf den Ruecken geklopft und richtig gehalten wird, sonst steigert es sich zu ohrenbetaeubendem, anhaltendem Geschrei - wie bei einem lebenden Kind. AUCH NACHTS!!! Die meisten Jugendlichen, die an diesem Programm teilgenommen haben, entschliessen sich, lieber mit dem Kinderkriegen noch einige Jahre zu warten, als in eine Situation hineinzustolpern, fuer die sie sich dann doch als noch nicht reif genug erlebt haben.
Ich wuerde dir empfehlen, an einem der Babysitter-Kurse teilzunehmen, die der Kinderschutzbund anbietet, um interessierte Maedchen und Jungen auf alle Anforderungen des Babysittens vorzubereiten. Dann koenntest du weitere Erfahrungen mit Babys oder kleinen Kindern sammeln und dir nebenbei noch ein Taschengeld verdienen. Du kannst dann all das Nette mit den Kindern erleben, was du so geniesst - ohne dich bereits mit der Kehrseite der unendlichen Verpflichtung und Verantwortung belasten zu muessen.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

 
 

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