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22.09.2003 19:01 Zitieren Zitieren


Gast

22.09.2003 19:01 Zitieren Zitieren

erster besuch beim frauenarzt

hallo!

ich hab mal ne frage, nämlich wie das beim ersten besuch beim frauenarzt abläuft?
ich weiß, dass dann ersteinmal so ein beratungsgespräch ist, aber untersucht die ärztin dann auch gleich??
und: wundert sie sich, wenn man untenrum rasiert ist?
und: man sollte sich doch vorher auch gründlich waschen, nicht?
danke für antworten
mfg laura (15)

23.09.2003 21:04 Zitieren Zitieren

xyz
Pointer-User

23.09.2003 21:04 Zitieren Zitieren

Da habe ich auch noch eine Frage zu! Ist es peinlich, wenn man mit 20 noch nicht beim Frauenarzt war, aber irgendwie bammel davor hat (k.a. wieso?!). Bisher hatte ich nämlich noch nie einen Anlass dafür gesehen (meiner Meinung nach keine Krankheiten, und die Pille brauchte ich bisher auch noch nicht!).
Ich meine, wundert sich die Ärztin/der Arzt wenn man in dem Alter erst das erste mal dort hingeht?

24.09.2003 14:44 Zitieren Zitieren

ich
Pointer-User

24.09.2003 14:44 Zitieren Zitieren

das würde ich auch gern wissen! bin nämlich auch 20 und war noch nie da!!!

24.09.2003 19:26 Zitieren Zitieren

Tonay
Gast

24.09.2003 19:26 Zitieren Zitieren

denke nicht dass die sich wundern wegen rasieren, das macht doch fast jede (ok, so ganz alte frauen vielleicht nicht mehr, aber naja, es machen viele)... ich war auch noch nicht wirklich, aber ich müsste bald mal hin, genauergesagt ich hab schon nen termin (bin 16). und waschen sollte man sich sowieso, ne?

29.09.2003 01:16 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

29.09.2003 01:16 Zitieren Zitieren

Liebe Laura und die anderen, bitte macht euch keine unnoetigen Sorgen! Also, fuer die Frauenaerztin ist das, was fuer euch unbehaglich oder peinlich ist, ganz gewoehnlicher Praxisalltag. Sie wundert sich weder ueber eine Patientin, die sich den Schambereich rasiert , noch ueber eine "schon" 20-jaehrige, die zum ersten Mal in eine Frauenarztsprechstunde kommt. Euch beiden, die ihr jetzt 20 seid, wuerde ich doch raten, den ersten Frauenarztbesuch nicht mehr laenger hinauszuschieben. Auch wenn ihr euch ganz gesund fuehlt und keine Pille verschrieben haben moechtet - es koennen Infektionen oder Veraenderungen im Bereich der Gebaehrmutter oder der Eierstoecke vorliegen, von denen ihr nichts spuert. Und ausserdem, falls ihr doch ploetzlich einen Rat oder ein Rezept braucht, ist es besser, seine Frauenaerztin (oder den Frauenarzt) schon zu kennen und mit der Praxis und den Umstaenden der Untersuchung vertraut zu sein.
Bei der ersten Untersuchung wird die Gynaekologin euch erstmal einige Fragen stellen, wann ihr die erste Regel gehabt habt, in welchen Abstaenden eure Tage kommen und wie lange die Blutung dauert, ob ihr dabei starke Schmerzen oder andere Beschwerden habt, usw. Sie wird ausserdem fragen, ob in eurer Familie Krebserkrankungen vorkommen, wie etwa Brustkrebs. Fuer die koerperliche Untersuchung muesst ihr den Unterkoerper freimachen und euch auf den gynaekologischen Untersuchungsstuhl legen. Die Beine ruhen dabei auf erhoehten Stuetzen, etwas gespreizt, damit die Aerztin dazwischen sitzen und die Unterleibsuntersuchung vornehmen kann. Sie wird die Finger der einen Hand vorsichtig in die Scheide schieben und dabei mit der anderen Hand die Bauchdecke von oben dagegendruecken. So kann sie Lage und Form der Gebaehrmutter und der Eierstoecke abtasten. Das drueckt ein bisschen, ist aber weiter nicht unangenehm. Anschliessend wird sie ein sogenanntes Speculum, eine Art flachen Haken in die Scheide einfuehren und die Oeffnung ein wenig auseinanderziehen, um hineinleuchten und evtl. eine kleine Schleimprobe mit einem Wattetupfer zu koennen. So kann sie eventuelle Veraenderungen oder Erkrankungen im Bereich der Scheide und des Muttermundes (Uebergang Gebaehrmutter in die Scheide) feststellen. Wenn ihr euch danach wieder angezogen habt und vom Stuehl geklettert seid, wird die Aerztin euch bitten, den Oberkoerper freizumachen, damit sie eure Brueste auf Knoten abtasten kann. Alles miteinander tut nicht weh!
Eine gute Frauenaerztin ist freundlich und behutsam, besonders, wenn ein junges Maedchen oder eine junge Frau zum ersten Mal zu einer Untersuchung kommt. Ist sie das nicht, oder fuehlt ihr euch aus anderen Gruenden nicht wohl mit ihr - es gibt genuegend Gynaekologen. Oft ist es hilfreich, eine Freundin zu fragen, wo sie gute Erfahrungen mit einer Frauenaerztin oder einem Frauenarzt gemacht hat.
Nur keine Angst!
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson
P.S. Gewaschen sollte man natuerlich schon sein, aber keine uebertriebenen Desinfektionsversuche!

03.10.2003 11:24 Zitieren Zitieren

Melly
Gast

03.10.2003 11:24 Zitieren Zitieren

Ich habe dazu auch noch eine Frage: Also alle meine Freundinin waren schon dort, die eine sogar mit 10! Ich bin 14 und die eine freundin sagte ich sollte mal dahin gehen, aber ich finde es irgendiwe ekelhaft, ich finde mich "da unten" nicht so schön, weil ich solche langen Schamlippen habe das stört mich total.

06.10.2003 02:00 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

06.10.2003 02:00 Zitieren Zitieren

Liebe Melly, mit 14 ist ein Besuch bei einer Frauenaerztin oder einem Frauenarzt eigentlich noch nicht notwendig (ausser du hast Beschwerden). Aber wenn du dich, vielleicht mit 16, das erste Mal gynaekologisch untersuchen laessen willst - bitte keine unnoetigen Schamgefuehle. ES GIBT NAEMLICH KEINE NORMLAENGE FUER SCHAMLIPPEN!!! Jedes Maedchen und jede Frau sieht "da unten" etwas unterschiedlich aus. Die Vorstellung, dass es so etwas wie ein Schoenheitsideal fuer das Aussehen des Schambereichs gibt, ist voellig absurd. Ebenso wie bei manchen Leuten die zweiten Zehen laenger sein koennen als die Grosszehen, koennen die kleinen, inneren Schamlippen laenger sein als die grossen, aeusseren. Diese individuellen Unterschiede sind fuer Frauenaerzte ebenso belanglos wie die Zehenlaenge fuer Orthopaeden! Die Frauenaerztin oder der -arzt interessieren sich bei einer gynaekologischen Untersuchung einzig und allein dafuer, ob du gesund bist oder ob irgendwelche Beschwerden vorliegen, aber nicht fuer die voellig normalen Unterschiede im Aussehen des Schambereichs ihrer Patientinnen.
Mit freundlichen Gruessen, Dr. Karin Anderson

 
 

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