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25.08.2003 10:45 Zitieren Zitieren

Facebook-User Uli
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25.08.2003 10:45 Zitieren Zitieren

Hormontherapie.

Hallo Frau Anderson. Ich bin 19 jahre alt und mache eine Hormontherapie, weil ich zu viel männliche Hormone habe. mein Frauenarzt gibt mir weibliche Hormone und Anti-Androgene. das hilft gegen meine Akne und offenbar gleicht es meinen Hormonspiegel aus. Das sagt der Arzt. Er nimmt alle drei Monate Blut ab und guckt, wie sich dass entwickelt.
Meine Frage: Ich habe jetzt gelesen, dass durch Hormontherapien das Brustkrebs-Risiko extrem ansteigt. Ich bin sowieso erblich vorbelastet, da meine Mutter Brustkrebs hatte und auch mehrere Onkel und Tanten an Krebs gestorben sind (meine Mutter hat viele Geschwister). Soll ich mit der Hormontherapie vielleicht aufhören? Ich hatte vorher gar keine Beschwerden, außer halt Pickel aber die habe ich schon lange. das mit den Hormonen war die Idee des Arztes. Ich habe keinen freund und möchte nicht verhüten, so dass ich also sonst auch nicht die Pille nehmen würde oder so.

29.08.2003 14:54 Zitieren Zitieren

Facebook-User Bianca
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29.08.2003 14:54 Zitieren Zitieren

Ich dachte hormonterapie ist nur bei alten Fraun nach den ´Wechseljahrn gefehrlich.

02.09.2003 02:21 Zitieren Zitieren

Facebook-User
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02.09.2003 02:21 Zitieren Zitieren

Liebe Uli, Bianca hat Recht. Die britische Studie ueber den Zusammenhang zwischen deutlich erhoehtem Brustkrebsrisiko und Hormontherapie bezieht sich auf Frauen zwischen 50 und 64. Diese Frauen erhielten jahrelang weibliche Hormone, um die laestigen Symptome der nachlassenden Hormonproduktion im Klimakterium zu unterdruecken. Von dieser Hormonsubstitution versprachen sich Aerzte und Patientinnen ein gesuenderes Leben nach der Menopause - und die Pharmaindustrie verdiente bombig daran.
Die Hormonbehandlung, die dein Frauenarzt dir jetzt verordnet hat, ist nur als voruebergehende Massnahme geplant so lange, bis deine eigene Hormonproduktion ausreichend in Gang gekommen ist. Soweit mir bekannt ist, besteht fuer eine solche Behandlung kein erhoehtes Brustkrebsrisiko. Du solltest aber auf jeden Fall mit deinem Frauenarzt ueber deine Bedenken sprechen und ihn fragen, wie lange du die Behandlung brauchst - und ob sie wirklich unbedingt erforderlich ist.
Mit freundlichen Gruessen, Dr. Karin Anderson

 
 

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