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05.05.2003 20:41 Zitieren Zitieren

Michael Stewart
Gast

05.05.2003 20:41 Zitieren Zitieren

Unzufrieden sein

Tach,ich bin der Michi und weiß in letzter Zeit echt nicht mehr weiter.Ich bin siebzehn und bin im Leben recht weit gekommen. Eigendlich bin ich stolz, dass ich die Realschule erfologreich besucht habe und jetzt das Fachabi versuche, doch glücklich bin ich trotzdem nicht. Die alte Zeit mit den alten Kollegen fehlt mir besonders. Man hasste zwar die Schule und einige Lehrer und ein Jahr danach sehnt man sich nach der Zeit zurück. In der jetzigen Klasse sind die Leute auch nicht schlimm, doch eine Gemeinschaft wie damals wird nie schwischen uns entstehen, weil wir zu verschieden sind. Ich brauche die auch nicht, weil ich kein Mitläufer bin, ich will einfach meinen Abschluss haben und dann nichts wie weg. Bei einem Einstellungstest beim BGS habe ich wahrscheinlich versagt, sodass ich nun ein weiteres Jahr auf der Schule bleiben muss. Dass andere Kollegen die eigendlich viel dümmer sind als ich schon bei der Führerscheinprüfung sind und ich noch nicht diese Chance ergriffen habe, ärgert mich auch. Fast klassenbester und trotzdem unglücklich, weil ich auch nicht weiß ,was kommen wird, wenn ich wirklich den Test vergeigt habe, denn ich möchte endlich einen Job erlernen. Außerdem habe ich schon lange keine Freundin mehr gehabt, weil ich ziemlich schüchtern bin und mich nicht bei einer Abfuhr schämen möchte. Was kann ich denn gegen mein Unzufrieden sein tun? Schlie0lich kann ich die Zeit auch nicht zurück drehen. Ich wäre Ihnen jedemfalls dankbar, wenn Sie mir weiterhelfen könnten, denn das wäre schon sehr wichtig für mich.
M.Stewart

06.05.2003 14:28 Zitieren Zitieren

tomate 16
Gast

06.05.2003 14:28 Zitieren Zitieren

ich würde an deiner stelle nicht ganz so schwarz sehen. veränderungen im leben sind oft auch herausforderungen. man verlässt sein gewohntes territorioum und begibt sich auf ein neues. man muss sich umstellen, anpassen, manchmal auch zunächst unterordnen. das ist wie mit einer blume: man kann sie umpflanzen, doch sie wird nicht direkt auf anhieb neue wurzeln schlagen. sie braucht erst ihre zeit, bis sie sich an die neue erde, die ihre wurzel umgibt, gewöhnt. veränderung kann hart sein. und man fühlt sich unwohl in seiner neuen situation. das ist ganz natürlich. denn der mensch ist doch eh ein gewohnheitstier. aber veränderung bedeutet im leben eben auch fortschritt. irgendwann MÜSSEN neue wege beschritten werden. man beginnt z.B. eine Ausbildung, oder man zieht aus dem Elternhaus etc. nun darfst du aber deshalb nicht gleich alles andere auch schwarz werden lassen. nur weil du im moment keine freundin hast, darfst du dein leben nicht als unglücklich bezeichnen. auch DIR wird irgendwann einmal das richtige mädchen begegnen. wer weiß, vielleicht würde dir im diesem moment, in dem du eine veränderung durchmachst, eine beziehung auch auf die nerven gehen. vielleicht wäre das einfach zu viel für dich.
mein tipp: sei kein schwarzseher! veränderungen im leben sind unvermeidbar, irgendwann treffen sie jeden! und das mit der freundin wird dann klappen, wenn der richtige moment da ist...

alles gute!
deine tomate 16

07.05.2003 21:48 Zitieren Zitieren

Michel Stewart
Gast

07.05.2003 21:48 Zitieren Zitieren

Gut, vielleicht hast Du recht. Ich weiß,dass irgendwann diese Unzufriedenheit wieder verschwinden wird, doch jetzt ist es halt noch eine schwere Sache, die eigendlich ein Problem mit dem Kopf ist. In der Schule z.B. habe ich in Deutscharbeiten seit der zehnten Klasse keine Arbeit schlechter als gut geschrieben, doch selbst darüber kann man nicht mehr glücklich sein, weil das alles zur Routine und keine Herausforderung mehr ist. Ich würde lieber mal eine drei schreiben , dafür aber ein Girl haben und nicht nur für eine Nacht. Wenn es in def Schule läuft, dann geht privat mit Mädchen gar nichts, dabei ich ein ganz normaler Typ bin. Someday my Peace will come!!!!!

10.05.2003 02:11 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

10.05.2003 02:11 Zitieren Zitieren

Lieber Michael, Tomate 16 hat Recht, du bist derzeit mitten in einer Phase der Veraenderung. Du hast dich ja mit dem Entschluss, dein Fachabitur zu machen, aus deinem alten Umfeld fortbewegt, bist aber noch nicht richtig in einer neuen Umgebung angekommen. Veraenderungen sind wichtig und notwendig, aber leider fuehlt man sich zunaechst oft nicht besonders wohl darin. Mit deinen alten Kumpels verbindet dich nicht mehr viel, aber neue Kontakte, die besser zu dir passen wuerden, hast du noch nicht gefunden.
Solange du aber noch nicht wirklich auf deiner neuen Entwicklungsstufe angekommen bist, wirst du vermutlich auch noch nicht "richtige" Freunde oder eine Freundin finden, sondern nur Leute, die ebenfalls aus irgendwelchen Gruenden mit sich und der Welt unzufrieden sind, und sich gerade wegen deiner Unzufriedenheit zu dir hingezogen fuehlen.
Leider hilft es nichts - diese Phase des Sich-nicht-Zuhause-Fuehlens ist etwas, durch das du hindurchmusst. Auch wenn sich das jetzt vielleicht merkwuerdig anhoert, diese Unzufriedenheit ist kein schlechtes Zeichen, sondern zeigt, dass sich etwas in dir tut, was notwendig ist.
Mit freundlichen Gruessen, Dr. Karin Anderson

 
 

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