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05.10.2007 11:20 Zitieren Zitieren

Facebook-User Amélie
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05.10.2007 11:20 Zitieren Zitieren

Starke Zukunftsängste

Meine derzeitige kaufmännische Ausbildung neigt sich dem Ende zu und ich schaffe es nicht, meine Zukunftsängste in Griff zu bekommen.
Der Druck baut sich immer stärker auf, ich bekomme Herzrasen, Kopferschmerzen, starke Rückenverspannungen... ich versuche, dem schon mit Progressiver Muskelentspannung entgegen zu wirken.

Ich habe mit der Arbeitssuche schon recht früh parallel zu meiner Ausbildung angefangen. Mein Profil wird auch durchaus gesucht, für das Traumangebot hat es leider nicht gereicht. Nun habe ich zwei unbefristete Arbeitsverträge in Aussicht, zum gleichen Gehalt. Aber der Inhalt beider Jobs gefällt mir nicht wirklich. Da ich mich ein Jahr lang durch einen Job durchgequält habe, der mir gar nicht gefiel (um diese Ausbildung durchzuziehen) wehrt sich alles in mir, diese Jobs anzunehmen. Ich weiss wie das ist, etwas machen zu müssen, was einem nicht gefällt. Das war sowieso schon kein einfaches Jahr, da ich auch noch starke gesundheitliche Probleme (Schilddrüsenentfernung) hatte und depressiv wurde. Um so mehr habe ich Angst davor, dass alles noch schlimmer wird, wenn ich einen Job annehme, der mir schon wieder nicht gefällt.
Jetzt weiss ich nicht, ob ich nicht einfach zu anspruchsvoll geworden bin und durch diese Erfahrung diese Jobs nicht mehr objektiv betrachte. Und es ist irgendwie auch gewagt, gleich zwei Jobangebote auszuschlagen.

Mein Bauchgefühl sagt mir: mach es nicht, gönne Dir eine Pause und suche Dir in aller Ruhe etwas, das Dir auch gefällt. Mein Verstand sagt mir: Du willst nicht arbeitslos sein, wer weiss, ob Du überhaupt ein besseres Angebot findest, finanziell wird es zudem auch noch eng.

Da ich ein sehr pflichtbewusster Mensch bin, wäre das wohl die bisher unvernünftigste Entscheidung meines Lebens, beide Angebote abzulehnen. Aber irgendwie spüre ich, dass ich mal inne halten muss, seit fünf Jahren (seit dem Abitur) bin ich nur am rennen und sage mir: " ich muss, ich muss...". Ich frage mich, ob man nicht manchmal nach den STernen greifen muss...an sein Glück glauben. Wenn ich jetzt ein paar Wochen Pause mache, kann ich mich in aller Ruhe umschauen und muss mir nicht jedesmal für ein Vorstellungsgespräch freinehmen. Und umgehe das Risiko, völlig zusammenzuklappen (Schilddrüse).

Worauf soll ich hören? Meinen Bauch oder meinen Verstand?

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