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28.09.2006 22:35 Zitieren Zitieren

LiL eLiif
Pointer-User

28.09.2006 22:35 Zitieren Zitieren

seLbstverletzendes Verhalten =&gt ich ritze MICH

Vor einem Monat hat mein freund mit mir schLuss gemacht. . er war die einzige bezugsperson für mich. . Mit meiner muTTer rede ich nicht über meine probLeme . . richtig kennen tut sie mich auch nichT . . draussen bin ich ganZ anders aLs zuhause . . meine eLtern habn sich geTrennt aLs ich 4 war oder so . . ich denke nicht das ich eine vaTerroLLe in meinem Leben brauche . . ich bin ohne einen aufgewachsen . . aber kLammere mich seiTdem sehr an meine freunde . . vor einer woche hab ich begonnen mir seLber wehzutun indem ich mich mit heißen messern in den unterarm schneide . . vorher hab ich zigaretten stummeL auf meinen arm ausgedrückt . . und denke immer noch manchmal an seLbstmord . . ich weine schon über einem jahr fast tägLich . . auch wo ich gLückLich zusammen mit meinem freund war . . ich haTTe großen stress mit meiner famiLie da ich in einer strengreLigiösen türkischen famiLie aufgewachsen bin . . meine muTTer ist aber nichT streng mit mir eigentLich erzieht sie mich wie ne "deutsche" wenn man das so sagen darf . . Meine freundinnen die die Narben und wunden gesehn habn versuchen es mir auszureden . . und ich weiß auch das es kein sinn hat . . besonders gut fühL ich mich dabei auch nicht . . so wirkLich weiß ich nich warum ich es tu . . ich weiß nur das ich nicht die sein kann die ich gerne sein möchte . . eigentLich bin ich auch ein sehr optimistischer mensch . . und habe mit meinen fast 16 jahren eine Menge erLebt . . doch wünsch ich mir manchmaL das unbeschwerte Leben von früher zurücK . . einer meiner freunde hatte maL zu mir gesagT wegen meiner ständigen weinkrämpfen das ich mir doch hiLfe suchen soLLte . . ich bin aber nicht verrückt ! . . ich weiß nur nicht wofür ich Lebe . . einen richtigen sinn habe ich nicht . . oft habe ich den saTz im kopf " geh nicht weiL dein herz so bLutet, denk maL nach wie vieLe herzen bLuten würden wenn du weg wärst " das is eigentLich das einZige was mich auf dieser weLt noch häLt ! meine freunde ! vieLe machn mir sogar den drucK das sie ohne mich auch nicht Leben woLLen weiL ich ihnen davon erzähLt habe . . ich weine meist aLLeine und füg mir die schmerzen auch aLLeine zu . . meine muTTer hat sie noch nichT gesehn . . aber da wir ne Katze habn habe ich auch gLeich eine ausrede parat . . in der schuLe bin ich durchschnittLich gut . . manchmaL sehr gut manchmaL eher ausreichend . . vieLe kennen mich auch nur aLs die ständig fröhLiche eLif . . und sagen mir ich sprühe vor Lebensfreude . . womit ich sie eigentLich mit meinem verhaLten beLüge . . besonders schLimm ist es eben in den Lezten wochen . . da ich Lange mit meinem ex- freund zusammen war hatten wir große pLäne und träume die aLLe kaputt gegangen sind . . ich weiZ seit dem nicht mehr wie ich sein wiLL in 10 Jahren . . ich habe angsT vorm aLLeine sein und öffnen kann ich mich für Jungs auch nicht mehr . . ich Habe angst wieder diese schmerzen zu erLeben . . wieder verLassen zu werden . . und voraLLem tut es mir weH das ich ihm egaL geworden bin . . wir haben den draht verLoren und keine geprächsthemen mehr . . eine zeit lang hat er mich ignoriert und aLs ich in der schuLe einen wein krampf hatte war er munter mit seinen freunden beschäftigt . . nun weiß ich nicht ob ich echt einen an der kLatsche habe oder nur an Liebeskummer Leide . .

29.09.2006 13:14 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

29.09.2006 13:14 Zitieren Zitieren

Hör auf ====(((

30.09.2006 01:26 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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30.09.2006 01:26 Zitieren Zitieren

Liebe Elif,
Ich habe deine Schilderung gelesen und nehme dein Problem sehr ernst. Ich werde dir bald ausfuehrlich antworten.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

08.10.2006 20:20 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

08.10.2006 20:20 Zitieren Zitieren

Liebe Elif,
Du hast bestimmt „keinen an der Klatsche“! Du leidest aber auch nicht „nur“ an Liebeskummer, sondern bei dir kommt vieles zusammen, was dein Leben wirklich nicht einfach macht.
Deine Eltern haben sich getrennt, als du noch sehr klein warst, und zu deinem Vater scheinst du ja kaum (oder gar nicht) Kontakt zu haben. Du sagst zwar, dass du keine Vaterrolle in deinem Leben brauchst, weil du ohne einen Vater aufgewachsen bist, aber du spürst doch, wie verletzlich dich dieser Verlust gemacht hat, denn du hast grosse Angst, wieder verlassen zu werden. Daher klammerst du dich so an Menschen, die dir etwas bedeuten.
Für eine Immigrantenfamilie ist es immer schwer, sich an die neue Heimat anzupassen, und um so schwerer wird es, wenn die Einstellungen so unterschiedlich sind, wie die Werte einer streng religiösen muslimischen Familie und das Ideal von Freizügigkeit, sexueller Freiheit, Gleichheit der Geschlechter und weltlicher Denkweise in Deutschland. Türkische Mädchen haben da mit sehr viel mehr Konflikten zu kämpfen als deutsche Teenager. Auf der einen Seite den Ansprüchen der Familie genügen zu sollen und auf der anderen Seite wie die deutschen Mitschülerinnen sein zu wollen, kann da schon ein sehr grosses Problem werden.
Auch wenn deine Mutter, wie du sagst, nicht streng ist, und dich mehr wie eine Deutsche erzieht, hast du das Gefühl, dass sie dich doch nicht verstehen würde, daher redest du mit deiner Mutter nicht über deine Probleme. Darin unterscheidest du dich allerdings nicht von vielen deutschen Mädchen deines Alters, denn die meisten Jugendlichen haben zeitweilig Konflikte mit ihren Eltern. Dieser fehlende Rückhalt in der Familie macht die Sache allerdings nicht einfacher für dich.
Unter deiner Lebensfreude und deinem Optimismus steckt eine tiefe Traurigkeit und eine grosse Verletzlichkeit. Wie du schreibst, kannst du zwar anderen gegenüber die „ständig fröhliche Elif“ sein, aber oft kommen die Tränen in dir hoch und du musst weinen.
Als du noch mit deinem Freund zusammen warst, konntest du deine Traurigkeit wohl etwas besser, wenn auch nicht ganz, verdrängen, und setztest grosse Hoffnungen in eine gemeinsame Zukunft. Mit dem Zerbrechen der Beziehung und dem Gefühl, ihm ganz gleichgültig geworden zu sein, sind bei dir alte Wunden wieder aufgerissen worden. Liebeskummer ist immer ein grosser Schmerz, aber bei dir trifft er ja auf eine besonders verletzliche Seele.
Du sagst, dass deine Träume alle kaputt gegangen sind und du dir nun gar nicht mehr vorstellen kannst, was für ein Mensch du in zehn Jahren sein wirst. Deine Traurigkeit und deinen Kummer richtest du nun als Aggression gegen dich selbst, als ob du selber daran schuld wärst, was mit dir passiert ist. Du hast ja offenbar das Gefühl, unwichtig und nicht besonders liebenswert für andere zu sein, darum gehst du nun, wenn du dich selbst verletzt, ebenso missachtend mit dir selbst um, wie andere mit dir umgegangen sind.
Diese Traurigkeit und diese Selbstaggressionen machen aber nur einen Teil deiner Persönlichkeit aus. Du spielst ja nicht nur die fröhliche Elif, sondern du bist es auch, mit einem anderen Teil deiner Persönlichkeit. Du verletzt deinen Körper, aber du spürst auch, dass es dir dadurch nicht besser geht. Du weißt zwar nicht, wie deine Zukunft aussehen wird, aber du hast deine Zukunftshoffnungen nicht wirklich aufgegeben, denn du tust etwas für die Schule und bist keine schlechte Schülerin.
Auch wenn du von Zuhause wenig Unterstützung bekommst und dein Freund nichts mehr von dir wissen will – du hast ja offenbar gute und loyale Freunde, die dich wirklich gern haben, und für die du wichtig bist. Dein Freund hat dich im Grunde nicht richtig verstanden, ihr habt im Grunde nicht wirklich zusammengepasst. Du hast ja auch gemerkt, dass ihr euch nicht mehr viel zu sagen hattet, er hat nur eher gehandelt als du, weil er weniger Angst vorm Alleinsein hat.
Ich kann dir versichern, dass die „fröhliche Elif“ in dir genauso wirklich ist, wie die traurige. Du musst ihr nur eine Chance geben, und darfst nicht glauben, dass die Verzweiflung über den Optimismus siegen wird. Aus deiner Schilderung kann ich erkennen, dass du mutig und stark bist, und ich bin sicher, dass du es schaffen kannst, deine Persönlichkeit so zu entwickeln, dass du irgendwann stolz auf dich sein kannst. Du bist ja auch in der Lage, gute Freundschaften zu schliessen und zu bewahren, auch wenn dein erster Freund (wie bei den meisten Mädchen) nicht „der Richtige“ für dich war und dich daher enttäuscht hat.
Wichtig für deine Zukunft sind ausser deinen Freunden auch deine Schulleistungen und deine spätere Ausbildung. Sei dir wichtig genug, eine gute Ausbildung machen zu wollen, dann kannst du es auch erreichen. Mit einer guten Ausbildung (die du dir von niemandem ausreden lassen solltest) kannst du wirklich unabhängig sein, und deine Begabungen verwirklichen.
Und noch etwas: wer Hilfe von anderen (auch von Therapeuten) annimmt, ist nicht „verrückt“, sondern stark genug, zuzugeben, dass er Hilfe braucht. Nur wer schwach ist, kann sich nicht eingestehen, dass er allein nicht weiter kommt. Mit guten Freunden über seine Probleme zu sprechen ist wichtig. Aber vielleicht gibt es in deiner Schule auch eine Lehrerin oder einen Schulpsychologen, mit der oder dem du über die Dinge reden kannst, die dich bedrücken.
Vielleicht hast du auch Interesse, zu lesen, wie es anderen türkischen Frauen und Mädchen in der Immigrantensituation in Deutschland geht. Ein besonders lesenswertes Buch zu diesem Thema wurde von der türkischen Psychologin Necla Kelek geschrieben, es heisst: „Die fremde Braut“.
Ganz liebe Grüsse, Dr. Karin Anderson

12.10.2006 05:07 Zitieren Zitieren

LiL eLiif
Pointer-User

12.10.2006 05:07 Zitieren Zitieren

ihre antwort auf meinen eintrag hat mir einige wichtigen fragen die ich mir gestellt habe echt hilfreich beantwortet. und ich bin ihnen dankbar , dass sie mir so toll geantwortet habn. ich habe mit einer handvoll adressen von psychologen gerechnet. aber sie haben meine situation echt gut erkannt. Mittlerweile habe ich mit dem ritzen aufgehört und bin wieder mit meinem freund zusammen was aber nichtz mit dem Aufhören vom ritzen zutun hat damit habe ich schon vorher aufgehört und habe mich auch vorher geändert. Ich habe die fröhLiche seite in mir wieder gefunden.[schon kurz nachdem ich ihnen geschrieben habe, da ich zum ersten mal alles richtig realiziert hatte was mit mir geschiet als ich diesen eintrag mit meinen problemen aufgelistet sah] wenn die ferien vorbei sind habe ich mir überLegt mit meiner vertrauenslehrerin zu sprechen wie ich am besten die wunden von früher verarbeiten kann. Mir is klar geworden das ich den wert meiner person nicht an anderen personen messen kann. Nur wer sich selbst liebt kann geliebt werden. Ich habe mit meinem freund über dieses selbstverletzende verhalten geredet er war echt geschockt das ich auch noch so eine traurige seite hatte. In unserer beziehung hatten wir nicht viel über probleme geredet und in wirkLichkeit waren wir sehr oberfLächLig. aLs er mich gefragt hatte ob ich ihn nicht noch ne chance geben kann habe ich ihm nicht gLeich geantwortet da ich vorher kLären woLLte wie ich bin und was mit mir so Los is damit er mich versteht und diese unsichtbare ferne nicht mehr zwischen uns steht. im aLLgemeinen bin ich vieL offener geworden und sage direkt was mir nicht passt um es nicht mehr in mich hineinzufressen ich versuch es zumindestens. Manchmal kommen wieder diese Momente aber ich denk ich brauch einfach mehr zeit. Mir ist klar das das ritzen nichts gebracht hat außer hässliche narben die mich immer wieder an meine dummheit erinnern werden aber auch daran das ich nicht mehr so was mache. ich bin jetz in der 10ten kLasse und konzentriere mich vöLLig auf die schuLe da ich auch ohne meinen freund eine zukunft habn werde. . Auch habe ich mir das buch „Die fremde Braut“ , was sie mir empfohlen habn bestellt und werde es in ein paar tagen bekommen. vielleicht hilft es mir noch ein wenig mehr. Ich danke ihnen. eLif

01.11.2006 15:05 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

01.11.2006 15:05 Zitieren Zitieren

Liebe Elif,
Ich finde es toll, wie du es geschafft hast, einen so entscheidenden Schritt auf dem Weg zu dir selbst zu gehen. Oft hilft es sehr, ein Sache schwarz auf weiss geschrieben zu sehen, um den noetigen Abstand dazu zu bekommen, der es moeglich macht, das Problem wirklich zu realisieren - nicht nur oberflaechlich mit dem Verstand, sondern auch mit dem Gefuehl.
Im Englischen heisst es: "Action follows thought", wenn du erst einmal soweit bist, dass du dir ueber dich selbst besser klar geworden bist, ergibt sich der naechste Schritt beinahe wie von selbst.
Ich freue mich fuer dich, nicht nur weil du wieder mit deinem Freund zusammen bist, sondern vor allem auch, weil du den Mut gefunden hast, dich ihm wirklich zu zeigen und mit ihm ueber deine Gefuehle zu reden. Eine Beziehung, in der du deine Empfindungen verstecken musst, weil du Angst hast, sonst nicht akzeptiert zu werden, wird immer an der Oberflaeche bleiben, und irgendwann zerbrechen. Ausserdem ermoeglichst du ja auch deinem Partner, sich dir gegenueber zu oeffnen, was euch naeher bringt und das gegenseitige Vertrauen staerkt. Das gilt fuer Freundschaften ebenso wie fuer Liebesbeziehungen.
Ich finde es auch gut, dass du dich entschlossen hast, mit deiner Vertrauenslehrerin zu sprechen. Wenn du dir bei fachlich qualifizierten Menschen Rat holst, bewegst du dich weiter heraus aus dem Teufelskreis negativer Gefuehle, die, wenn du sie in dich hineinfrisst, staendig weitere, noch schlimmere Gefuehle hervorrufen.
"Nein" sagen zu koennen, ist ungeheuer wichtig. Wenn es dir erst einmal gelingt, schneller zu merken, wenn du wieder einmal "ja" gesagt hast, obwohl du "nein" fuehlst, ist das wieder ein Schritt nach vorn. Der Begriff "Aggression" meint naemlich nicht nur etwas Negatives, das Wort leitet sich ab vom lateinischen "aggredere" und bedeutet (energisch) an etwas herangehen.
Ohne Angst seine Meinung vertreten, auch wenn sie nicht die Meinung der anderen ist, mutig eine schwierige Aufgabe anzupacken, auch wenn andere unken, dass daraus doch nichts werden kann, seine Rechte verteidigen, auch wenn andere dagegen sind - das alles ist Aggression im positiven Sinn. Neinsagen, wenn es noetig ist, entlastet deine Seele naemlich ungeheuer und dein Selbstwertgefuehl erlebt einen Aufschwung.
Dein Entschluss, dich auf die Schule zu konzentrieren und mit moeglichst guten Leistungen deinen Abschluss zu machen, finde ich sehr richtig. Weisst du schon, welchen Beruf du ergreifen moechtest? Ich kann dir aus eigener Erfahrung versichern, dass ein befriedigender, interessanter Beruf dir ungeheuer viel Staerke geben kann, selbst wenn es in deinem Privatleben gerade mal sehr schwierig zugeht.
Auch wenn es, wie du sagst, immer mal wieder Momente gibt, in denen du traurig, depressiv, oder sogar verzweifelt bist, je mehr es dir gelingt, an dir zu arbeiten, desto weniger haeufig werden diese negativen Gefuehle aufkommen, und solche Zeiten gehoeren eben auch zum Leben.
Sieh deine Narben nicht als Zeichen deiner "Dummheit" an, sondern tatsaechlich als Erinnerungen daran, dass du es nicht mehr noetig hast, dich selbst zu verletzen, weil du dich traurig, wuetend oder isoliert fuehlst.
Ich wuensche dir, dass die starke, lebensbejahende "froehliche Elif" dir immer wieder helfen wird, das aengstliche, traurige, ratlose kleine Maedchen in dir zu troesten.
Herzliche Gruesse, Dr. Karin Anderson

 
 

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