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13.11.2006 17:39 Zitieren Zitieren

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13.11.2006 17:39 Zitieren Zitieren

Versager

hallo,

ich bin jetzt im 4. Semester an einer Fachhochschule und fühle mich ziemlich angeschlagen, weil ich bisher nur 2 Scheine habe.


Mich demotiviert meine Leben, so wie es verläuft. Da die Menschen mit denen ich (zwangsweise) zB in der FH zusammen bin merken, wie schlecht es mir geht, meiden sie den Kontakt zu mir.

Auch wenn ich auf der Straße laufe, habe ich das Gefühl, das Menschen mich verachten wenn sie an mir vorbeilaufen oder die Straßenseite wechseln.

Bei öffentlichen Verkehrsmitteln ist es nicht anders. Sobald Fahrgäste mich bemerken, setzen sie sich weiter weg.

Wenn ich mich ins Cafe (in der FH oder woanders) setzen möchte, habe ich das Gefühl, jeder wünscht sich, ich setze mich nicht in ihre Nähe.

Es ist egal wo ich hingehe, ich fühle mich unsicher, depressiv, unangepasst, verwirrt, kaputt und abgewiesen.

Meine Familie hat die Hoffnung auch schon aufgegeben, sie sehen mich auch krank, unfähig, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, nicht weiss und fähig ist mit sich selbst etwas anzufangen. Sie haben ja nicht unrecht.

Sie wollen mich nicht mehr sehen und wünschen sich, dass mein Alptraum der mich im Leben begleitet kein Platz mehr in Ihrem haben darf.


Ich weiss ich müsste mich ändern, aber ich habe kaum Hoffnung dass ich mich verändern kann, da ich zu krank bin.

Ich habe kaum Freunde
und werde wegen meiner unaufgeräumten Wohnung ständig von meiner Familie nieder gemacht.

Ich fühle mich 24 Std nonstop beschissen, krank und schwach.

Ich glaube nicht, dass mir irgendwer helfen kann.

Es müsste ein Wunder geschehen, dass ich wieder ein Platz im Leben finde.

Endstation wird wohl ein Heim für psychisch Kranke betreut von unangenehmen Personal, sein.

Ich hasse mich, mein Leben, mein Wesen und möchte sterben.

Falls es Sterbehilfen für Menschen gibt, zB einschläfern, Gift...wäre es nett einige Adressen zu bekommen.

MfG

14.11.2006 15:27 Zitieren Zitieren

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14.11.2006 15:27 Zitieren Zitieren

Hallo Kend,
nach Deinen Schilderungen kann ich mir vorstellen, dass es Dir schlecht geht und Du verzweifelt bist. Diese Seite soll dazu dienen, Kindern und Jugendlichen mit Problemen zu helfen und ihnen eine Möglichkeit aufzuzeigen, mit Tiefschlägen und Ängsten umzugehen. Diese Hilfe kann von unserer Expertin Dr. Karin Anderson kommen, aber auch von anderen Usern mit ähnlichen Erfahrungen.

Frau Dr. Anderson ist über Deinen Beitrag genau so informiert wie über die Beiträge anderer User und wird Dir bald antworten. Ich hoffe, dass Dir das eine Hilfe ist.


Was wir auf keinen Fall machen werden, ist, Dir Adressen zu geben, die Inhalte zum Thema Selbstmord behandeln. Solche Adressen würde wir, selbst wenn andere User sie schicken würden, nicht online stellen. Wenn Du dir die Info zu unserem Help-Forum durchgelesen hast, wirst Du gesehen haben, dass wir uns vorbehalten Beiträge, die unsere User bzw. deren Gesundheit und in Deinem Fall gar ihr Leben gefährden, nicht online stellen.
Dieses Forum dient dazu, Menschen zu helfen und ich hoffe, dass dazu die Antwort von Dr. Anderson beitragen wird.

Viele Grüße, Sonja

15.11.2006 17:41 Zitieren Zitieren

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15.11.2006 17:41 Zitieren Zitieren

Lieber Kend,
Du bist kein Versager - du bist sehr krank. Du leidest an einer Melancholie, einer schweren Depression, und musst dich unbedingt behandeln lassen!
Deine Lebensmuedigkeit, dein abgrundtiefer Pessimismus, dein Selbsthass, dein Gefuehl, niemand koenne deine Naehe ertragen und sogar wildfremde Menschen wuerden auf die andere Strassenseite wechseln, wenn sie dich sehen, und auch deine Antriebslosigkeit, der Leistungsknick im Studium, - all das sind Symptome einer sehr schweren depressiven Erkrankung.
Du hast ganz und gar nicht Recht, wenn du glaubst, diesen furchtbaren Zustand nicht veraendern zu koennen. Deine Hoffnungslosigkeit, dein selbstquaelerische Ausmalen eines elenden Dahinvegetierens in einem Pflegeheim, sind ebenfalls Symptome deiner Krankheit, selbstdestruktive Horrorfantasien, doch sie haben wirklich nichts mit der Realitaet zu tun!
Deine Melancholie ist behandelbar, du benoetigst Medikamente, die verhindern, dass in deinem Gehirn bestimmte wichtige Botenstoffe zu schnell abgebaut werden. Wenn du dich eine zeitlang medikamentoes behandeln laesst, (und anschliessend eventuell mit therapeutischer Hilfe an deinen Selbstwertproblemen arbeitest,) wird sich deine Stimmung wieder aufhellen, du wirst die Welt ganz anders wahrnehmen, und du kannst auch dein Studium erfolgreich beenden.
Bitte zoegere nicht, sondern lass dich umgehend bei einem Nervenarzt untersuchen und beraten!
Liebe Gruesse und hoffentlich bald auch "Gute Besserung",
Dr. Karin Anderson

 
 

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