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18.10.2007 17:56 Zitieren Zitieren

apfelbaum
Pointer-User

18.10.2007 17:56 Zitieren Zitieren

Problem mit Mitbewohnerin

Hallo!

Ich wohne mit einer sehr guten Freundin von mir zusammen und hätte mir nie vorstellen können, dass mir das passieren wird, was gerade der Fall ist: ich muss mich immer wieder ärgern und trau mich einfach nicht, die Probleme anzusprechen, weshalb ich mich dann auch noch über mich selbst ärgere.

Die Probleme entstehen für mich vor allem daraus, dass sie seit wir zusammen wohnen, immer wiedermal, Lebensmittel von mir mitverwendet hat. Mich stört das schon sehr, weil ich selbst ein wenig sparen muss und es sich doch häuft. Hin und wieder kommt sie von selbst auf mich zu, beichtet ganz beschämt, sie habe den letzten Rest von irgendwas verwendet und bietet an, es zu ersetzen. Oft erscheint es mir dann absurd, mir kleine Dinge ersetzen zu lassen und ich schlage das Angebot ab. Überwiegend aber fehlen mir Vorräte, die ich - vor allem auf Grund der Regelmäßigkeit, mit der sie mir immer wieder fehlen - tatsächlich gern ersetzt hätte, die ihrerseits aber nicht angesprochen werden. Komme ich darauf zu sprechen, kann sie sich teilweise "nicht erinnern, etwas davon gehabt zu haben" und verweist auf den dritten Mitbewohner. Frage ich dann den und er fühlt sich nicht verantwortlich, dann kommt es durchaus vor, dass sie die Möglichkeit anbietet, es vielleicht doch in verschlafenem/ verwirrtem Zustand aufgebraucht zu haben. Mein Problem ist nun: dass ich nicht darüber hinwegsehen will, dass mir regelmäßig Sachen fehlen, dass es mir aber auch sehr, sehr unangenehm ist, jedesmal beide Mitbewohner zu fragen.. um dann nicht selten trotzdem keine Klarheit zu haben: manchmal bleibt es nämlich auch dabei, dass sich keiner von beiden verantwortlich fühlt. Das größte Problem ist nun aber, dass ich dazu tendiere, sie auch in dem Fall verantwortlich zu machen (mit dem Gedanken: sie hat ja schonmal behauptet, dass sie´s sicher nicht wahr, und ist im Gespräch zu dritt dann doch nicht bei der Behauptung geblieben).. natürlich ist mir aber klar, dass das so nicht ganz fair ist. Dass mir das aber passiert, dass ich im Zweifelsfall eher sie verantwortlich mache, kommt auch daher, dass ich ein ähnlich problem mit meiner Kleidung habe. Diese verschwinden zwar nicht, verlieren zum Teil aber sichtbar ihre Passform, sind verzogen und um ein Stück zu breit, als dass ich sie gern tragen möchte. Darauf dann zu schließen, dass meine Mitbewohnerin sie getragen und ausgedehnt hat, erscheint gemein, mir aber naheliegend (manche Kleidungsstücke habe ich schon bei ihr im Zimmer gefunden, teilweise hat sie mir Sachen zurückgebracht und gemeint ich müsse sie bei ihr vergessen haben, was aber nicht der Fall war). Als ich sie dann mal gefragt habe, ob sie hin und wieder etwas von mir ausborgt, war sie sehr sehr wütend, verwies darauf, dass ich wisse, dass sie ein Problem mit ihrer Figur habe und wie ich dann mit dem Vorwurf "du leierst meine Sachen aus" ihre Komplexe noch mehr verstärken könne?
Daraufhin habe ich mich dann wirklich schäbig gefühlt und mir versucht zu sagen, dass Abnutzungserscheinungen, die ich von mir selbst nicht kenne (zum Beispiel wirklich große Löcher im Versenteil von Socken, die ich kaum getragen hatte) nicht bedeuten, dass es ihre Schuld ist. Überzeugen kann ich mich davon aber nicht ganz. Nun habe ich mir vor kurzem gerade ein Kleid gekauft, das enganliegend und angenehm dehnbar ist, habe es einmal getragen, wollte es heute wieder anziehen und hab festgestellt, dass es mir plötzlich schlottert. Ich kann mir das eben nicht anders erklären, als dass jemand es getragen haben muss, der schon ein Stück breiter ist als ich (abgenommen habe ich innerhalb von drei Tagen nicht). Ich ärgere mich wirklich sehr, fühle mich aber auch total kleinlich, das ganze nochmal anzusprechen. Wie soll ich das Problem lösen? Ich will mich nicht auf ewig verstreiten, befürchte aber, dass es so kommen könnte.. dazu kommt, dass sie am Anfang gemeint hat, sie sei sich nicht sicher, ob sie mit einer Freundin zusammenwohnen wolle, da sie sich sachonmal mit einer wirklich guten Freundin zerstritten hatte, nachdem sie ein Jahr zusammen gewohnt haben.. ich bin jetzt wirklich hin- und hergerissen..

21.10.2007 11:44 Zitieren Zitieren

bolle
Gast

21.10.2007 11:44 Zitieren Zitieren

au mann, das ist ja schon krass, was du schilderst. ich versteh dein problem: du kannst es nicht beweisen, aber du hast ein dummes gefühl.

ich glaube, auf dauer wird das nichts mit eurer wg. ich dnke, sie wird es nicht lernen, deine sachen in ruhe zu lassen.

22.10.2007 10:39 Zitieren Zitieren

hanne
Gast

22.10.2007 10:39 Zitieren Zitieren

Hi,

ich kenne das Problem. ich hatte auch einmal einen Mitbewohner, der sich ständig selbst bedient hat und dann von nichts mehr wusste - allerdings war das kein Freund von mir, da war es etwas leichter. ich würde noch mal ganz ernst mit ihr sprechen und notfalls entweder den Schrak abschließen, sachen markieren (FINGER WEG!) oder (so doof es klingt) Fallen stellen. das soll ja nicht dazu dienen, jemanden zu "Überführen" oder so, aber so kannst du sicher sein, dass dein gefühl stimmt (oder eben nicht). Auf der Basis lässt es sich dann jedenfalls leichter diskutieren, als wenn man zusätzlich nie ganz sicher ist, ob die Vorwürfe überhaupt berechtigt sind...

23.10.2007 09:57 Zitieren Zitieren

Peschel
Gast

23.10.2007 09:57 Zitieren Zitieren

Du musst echt offen mit ihr reden!

23.10.2007 15:29 Zitieren Zitieren

apfelbaum
Pointer-User

23.10.2007 15:29 Zitieren Zitieren

Hallo!

Vielen Dank. Ich hab inzwischen schon mit ihr geredet und bin jetzt total froh, das gemacht zu haben. Einfach auch, um das Ganze ausgesprochen zu haben.. wie es weitergeht werd ich ja sehn, momentan passt es jedenfalls.
Lg

31.10.2007 09:46 Zitieren Zitieren

jakob
Gast

31.10.2007 09:46 Zitieren Zitieren

Moin Leute,

also, ich weiß jetzt, warum ich nie in WGs wohnen wollte, das ist doch echt zu nervig...

MfG

01.11.2007 09:34 Zitieren Zitieren

franzisca
Pointer-User

01.11.2007 09:34 Zitieren Zitieren

also komm, wenn ne wg gut funktioniert ist das doch ne super alternative zum alleine wohnen! grade wenn man irgendwo neu ist und noch keine leute kennt - und billiger ist es auch!

01.11.2007 09:35 Zitieren Zitieren

ella
Gast

01.11.2007 09:35 Zitieren Zitieren

also komm, wenn ne wg gut funktioniert ist das doch ne super alternative zum alleine wohnen! grade wenn man irgendwo neu ist und noch keine leute kennt - und billiger ist es auch!

02.11.2007 10:54 Zitieren Zitieren

Jakob
Gast

02.11.2007 10:54 Zitieren Zitieren

Ja, aber oft weiß man ja nicht, worauf man sich einlässt...

04.11.2007 11:53 Zitieren Zitieren

Eli
Gast

04.11.2007 11:53 Zitieren Zitieren

Meistens läuft das doch gut in WGs. Solche Probleme sind halt Pech. Wer hat denn schon die Kohle für eine eigene Wohnung? Oder man muss in einen ätzenden Stadtteil ziehen!

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