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17.08.2006 19:53 Zitieren Zitieren

~Stumme Seele~
Pointer-User

17.08.2006 19:53 Zitieren Zitieren

Selbstverletzen...

Hallo...,
ich ritze mich schon seit einiger Zeit... Und ich brauche das auch irgendwie, aber ich komme immer wieder in Konflikte... Verstecken, verheimlichen und so...
Manchmal denke ich, dass ich besser aufhören sollte...Aber es passieren immer wieder Dinge, die ich einfach nicht mehr ertragen kann...Ich habe eine Scheiss Vergangenheit hinter mir... Das meiste habe ich versucht zu verdrängen, aber in letzte Zeit kam es wieder hoch.. Das meiste sind Erinnerungen aus der Kindheit, die ich damals nicht verstanden habe und nun langsam aber sicher,wieder in mein Bewusstsein kommen.
Ich ritze nicht oft... Aber wenn, dann tief.
Langsam kommen mir Zweifel, ob das alles irgendwann mal wieder besser geht... Ich schreibe schon viele Gedichte und führe eine HP (für mich alleine), in der ich alles aufschreibe (Tagebuch, Texte, Gedichte usw...) Es hilft... Aber meist erst nach dem ich wieder zur Klinge gegriffen hatte...
Ich weiß nicht mehr weiter... Ich kann nicht mehr ohne... Und doch irgendwo, habe ich manchmal diesen leisen Anflug, dass ich einfach normal sein möchte...So, wie alle anderen... Aber ich weiß, dass ich das selbst von meinen Einstellungen und meiner Musik her nicht bin.Geschweige denn von meinem Aussehen.. (Ich bin so Gothic Richtung...)
Ich möchte ein normales Leben führen, aber käme bestimmt nicht damit klar,weil ich shcon so sehr nach all dem Lebe und es einfach brauche...
Ich bin komischStirnrunzeln

~Stumme Seele~

18.08.2006 11:48 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

18.08.2006 11:48 Zitieren Zitieren

ich hab ne mitarbeiterin die hört auch gotic zwar nich mehr so viel wie früher aber somtimes und die ritzt sich auch nur noch selten und hat gesagt das es wenige geworden is. aber ab und zu macht se das hin und wieder obwohl sie ein echt "gutes" leben hat mit zwei beinen im lebensteht und nen festen job inner werbebrange hat! Sie hat mir auch erzählt, dass is am Bordersyndrom leidet und ne echt böse Kindheit hinter sich hat z.b. ihr vater hat ihr mit der Faust ins gesicht geschlagen usw. ich selber kenn weder das, noch ritzen oder so hab auch versucht mich in sie reinzuverstzten geht aber nicht, ich denke man muss sowas fühlen erlebt haben um darüber zu sprechen.

klingt hart aber is meien meinung, aber bist du dier bewust, dass du es wriklich gut hast (wie wir alle) im gegensatz zu vielen anderen menschen!? ich finde, dass man solche sachen wie ritzen "Zivilisationskrankehiten" nennen kann.

ich kenne nicht die gründe warum dus machst, aber wen wegen deinem aussehen, dann bist du für mich zu 30-40 % selber schuld und der rest die Medien oder das was die meisten menschen denken lässt, dass sie ein bestimmtes äusseres haben müssen um attraktiv zu sein. Oder gut genug zu sein für unsere "tolle saubere fehlerlose" welt. Die 30-40%, weil ich nicht verstehe, warum man nicht genug von sich selbst überzeugt sein kann und über alles steht was andere zu einem sagen, aufgrund von egal was (aussehen). Auch wenn es eine ganze gruppe ist, mich persönlich jukt das nicht wen jemand sagt du bist hässlich oder du stinkst. Warum sollte es mir wichtig sein was fremde menschen oder die in meinem Umfeld leben zu mir sagen oder über mich denken wenn ich kein interrese an ihnen hab. Gut wen man gar keine freunde hat wird das schwer!

Abschliessend will ich dier nur sagen, ich gehe mit den menschen überall um mich herum so um, das ich mir denke, du kannst jetzt machen was du willst die meisten haben eh angst ihren mund aufzumachen und was zu sagen wenn du z.b. aufer kreuzung stehst und laut rumschreist und die aufmerksamkeit auf dich ziehst! Die meisten werden nur gucken und das wars!!!

peace
KARSONE VWR

19.08.2006 16:30 Zitieren Zitieren

~Stumme Seele~
Pointer-User

19.08.2006 16:30 Zitieren Zitieren

Hallo,

danke für deine Antwort... Aber, ich habe mich wohl falsch ausgedrückt...Ich bin mit meinem Aussehen vollkommen zufrieden und ich ritze gaanz sicherlich nicht, wiel ich so aussehe, wie ich nun mal aussehe.Das ist für mich genau so, wie ich das gerne hätte...

Es geht sich um den Schmerz der Gefühle...Es hängt alles sehr stark mit meiner Kindheit zusammen. Meine Eltern haben sich geschieden und ich musste mitansehen, wie alles kaputt gegangen ist, wie sie sich angeschrien habe, Sachen kaputt geworfen und sich geschlagen haben.Dann wollte meine Mutter sich noch umbringen, als sie mit ihrem neuen Freund zusammen war.Dabei hatte ich gehofft, dass es ihr endlich wieder besser gehen würde. Ich habe in dieser Zeit nie darüber geredet...Keiner wusste, wie ich wirklich fühlte, weil auch niemand gefragt hat.I-wann habe ich angefangen meine Gefühle in meinem Verhalten auszuleben.Ich war agressiv und ich habe den neuen Freund gehasst und das nicht verheimlicht.Bald schon bekam ich immer wieder zuhörne, ich solle doch ein liebes Mädchen sein und meiner Mutter helfen..Also, hörte ich auch damit wieder auf. Alle haben versucht mich aus all dem heraus zu halten.Haben nicht mit mir geredetr, weil ich ja noch so klein war und das doch zu viel für mich wäre... Na ja... Nun bin ich Verhaltensgestört...Ich habe Beziehungsängste...In jeglicher Form und Art der Beziehungen.Un immer wieder wurde ich verletzt und habe andere verletzt. ICh kenne keine Liebe, habe sie nie erfahren und kann sie so auch nicht weitergeben. Ich habe schon viele Erfarhungen gemacht ,a ber am Ende stand immer nur Trauer, Hass und Wut... Ich bekomme diese Gefühle nicht mehr in den Griff und i-wann fing ich an mich zu ritzen..Einfach, um endlich wieder etwas anderes spüren zu können, als diese Gefühle, die mich vernichten..

Vielleicht habe ich mich ja jetzt ein wenig klarer formuliert...

Vlg

22.08.2006 03:17 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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22.08.2006 03:17 Zitieren Zitieren

Liebe Stumme Seele,
Bitte hab noch ein paar Tage Geduld, ich habe dein Problem gelesen und werde dir so bald wie moeglich ausfuehrlich darauf antworten.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

26.08.2006 16:26 Zitieren Zitieren

~Stumme Seele~
Pointer-User

26.08.2006 16:26 Zitieren Zitieren

Hallo Frau Dr. Karin Anderson...

Ja, ich werde warten...
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für mich und meine Problemchen nehmen...

Viele Güße

04.09.2006 02:30 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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04.09.2006 02:30 Zitieren Zitieren

Liebe Stumme Seele,
Ich verstehe, dass du dich auf einem schwierigen Weg befindest und noch nicht weisst, wann und wo du ankommen wirst. Du beschreibst, wieviele Probleme deine Kindheit ueberschattet haben: gewaltsame Auseinandersetzungen und schliesslich Scheidung deiner Eltern, eine Mutter, die lange Zeit depressiv und suizidgefaehrdet war, die Anforderung an dich, einen neuen Partner der Mutter zu akzeptieren...
Du hast Recht, Eltern, die meinen, ihre Kinder schonen und aus ihren Schwierigkeiten heraushalten zu koennen, indem sie alles unter den Teppich kehren und nicht ueber Konflikte reden, erreichen meistens das Gegenteil. Beaengstigende und verwirrende Dinge mitzuerleben und dann mit deinen Aengsten alleingelassen zu werden, weil du ja ein "kleines Kind" bist, was "sowieso nichts versteht", hinterlaesst tiefe Spuren in deiner Seele.
Deine Entwicklung von Verhaltensauffaelligkeiten, als du herangewachsen bist, ist sehr typisch fuer diese Art von Traumatisierung. Deine verstaendlichen Gefuehle von Wut, Trauer und Enttaeuschung durftest du nicht zulassen, denn damit haettest du deine Mutter ja noch mehr belastet. Du hast also versucht, ein moeglichst pflegeleichtes Kind zu sein, um deiner Mutter nicht noch mehr Kummer zu bereiten, und hast darauf gehofft, wenn du nur "lieb" genug bist, wuerde vielleicht noch alles gut werden.
Dein Vater hat ja anscheinend nach der Trennung deiner Eltern keine aktive Rolle mehr in deinem Leben gespielt, jedenfalls erwaehnst du ihn nicht, also fandest du offenbar auch bei ihm keine Unterstuetzung. Du musstest also ganz allein mit allem fertig werden, denn keiner hat dich nach deinen Gefuehlen gefragt oder gar getroestet. Vermutlich waren die Erwachsenen einfach froh, wenn du einfach "funktioniert" hast, sodass sie sich keine Sorgen um dich machen mussten.
Du sagst, du haettest "Hilfe gehabt" und wuerdest daher verstehen, woher deine jetzigen Probleme kommen. Du hast dich offenbar mit deiner Vergangenheit beschaeftigt und siehst die Zusammenhaenge mit dem, was dich jetzt bekuemmert. Das klingt fuer mich, als ob du bereits irgendeine Art von Therapie erfahren hast. Du hast Recht, das Wissen um deine Vergangenheit laesst dich zwar besser verstehen, warum du dich in einer ganz bestimmten Weise entwickelt hast. Aber dieses Wissen, woher deine Schwierigkeiten kommen, bewirkt leider noch keine Veraenderung. Verstaendnis ist zwar wichtig, aber heilt allein keine verwundete Seele.
Du erwaehnst, dass du (ausser der Beschaeftigung mit deiner Vergangenheit) noch weitere Schritte getan hast, um dir selbst zu helfen und mit schwierigen Gefuehlen besser umzugehen. Du traegst deine Erlebnisse und Gedanken in deiner Homepage ein und drueckst deine Gefuehle in Gedichten aus. Damit tust du bereits etwas sehr Wichtiges, denn zunaechst einmal ist alles, was niedergeschrieben wird, nicht mehr drinnen, sondern draussen. Und Gefuehle, die in kreativer Weise gestaltet werden, egal ob in Gedichten, Bildern oder Musik, sind zu etwas Hoeherem, Allgemeingueltigem transzendiert.
Auch wenn es sich fuer dich so anfuehlt, als ob das alles nicht besonders viel bewirkt, weil du trotzdem den Drang hast, dich selbst zu verletzen, und weil du diese kreativen Moeglichkeiten oft erst dann nutzen kannst, wenn du dich bereits vorher geschnitten hast - ich versichere dir, das stimmt nicht!
Ich benutze jetzt einmal ein paar Bilder, um zu erklaeren, was ich damit meine. Eine Kuh kann das, was sie heruntergeschluckt hat, nur verdauen, wenn ihr Mageninhalt mehrmals wieder hochkommt und sie diesen Brei wieder und wieder durchkaeut. Genauso verhaelt es sich mit den Gefuehlen, die wir herunterschlucken, weil sie unertraeglich sind. Um diesen "unappetitlichen Brei" wirklich zu verarbeiten, muessen wir ihn wieder und wieder hochkommenlassen und darauf herumkauen. Jedesmal schmeckt dieser Seelenbrei wieder scheusslich und es ist sehr muehsam, sich damit zu beschaeftigen. Aber jedesmal, wenn wir uns wirklich damit auseinandersetzen, wird ein kleines Bisschen aufgeloest und kann anschliessend verdaut werden.
Jedesmal, wenn du deine Gedanken und deine Gefuehle kreativ ausdrueckst, hast du "daraufherumgekaut" und kannst ein kleines, vielleicht unmerkliches, Stueck davon wirklich verarbeiten. Und alles, was von innen nach aussen gebracht wird, und "schwarz (oder bunt) auf weiss" betrachtet werden kann, schafft ein kleines, vielleicht unmerkliches Stueckchen Abstand.
Selbst wenn deine Homepage nur fuer dich bestimmt und deine Gedichte (bisher) von niemandem ausser dir gelesen werden, mit deiner Kreativitaet zapfst du eine seelische Hilfsquelle an, eine innere Staerke, die du besitzt, auch wenn du dir selber schwach oder hilflos vorkommst.
Kennst du die Geschichte von den zwei Froeschen, die in den Eimer mit der frischgemolkenen Milch fielen? Der Rand des Eimers war so hoch, dass sie ihn schwimmend nicht erreichen konnten, so sehr sie sich auch bemuehten. Einer der beiden Froesche sagte: "Wir kommen hier nie raus, es hat keinen Zweck, wir sind verloren." Er gab sich auf, hoerte auf sich zu bewegen, und ertrank. Der zweite Frosch aber gab sich nicht verloren, er strampelte und schwamm, und schwamm und strampelte, er kaempfte gegen seine Angst und seine Erschoepfung, bis er auf einmal festen Boden unter sich spuerte. Durch sein unermuedliches Strampeln war alles Milchfett zu Butter geworden, er sass auf einem Berg von Butter und konnte nun ganz einfach mit einem grossen Satz aus dem Eimer in die Freiheit springen.
Ich bin sicher, dass es dir genauso gelingen wird, deine Situation zu veraendern. Dein Wunsch, ein normales Leben (ohne selbstdestruktive Bewaeltigungsmechanismen) zu fuehren, ist ja ein Zeichen dafuer, dass du einen starken gesunden Anteil hast (auch wenn du vielleicht oft nur das traurige, wuetende, verzweifelte Kind in dir wahrnimmst).
Der Gedanke, dass du aber mit so einem "normalen" Leben auf Dauer nicht "klarkommen" kannst, ist eine aengstliche Fantasie, keine Prophezeiung. Auch wenn dein Leben jetzt nicht so normal ablaeuft, wie du es dir wuenschst, es muss nicht auf ewig so bleiben. Du bist in einem Uebergangsstadium, nicht mehr ganz krank, aber auch noch nicht gesund.
Du meinst zwar, dass du ein inniges Verhaeltnis zu deinen Eltern und deiner Familie "nie vermisst" hast und daher "auch nicht brauchst". Da machst du dir allerdings etwas vor, denn auch wenn du dir vom Kopf her sagst, dass du etwas, das du nie gehabt hast, auch nicht vermissen kannst, und da du bisher, auf dich allein gestellt, einigermassen klargekommen bist, wuerdest du so eine seelische Unterstuetzung auch nicht brauchen. Das ist aber eine Rationalisierung, und deine Trauer um diesen Mangel ist in Aggression und Selbstaggression umgeschlagen. Du kannst aber dieses Loch allmaehlich auffuellen, mit Selbstachtung und Selbstakzeptanz (nicht nur mit deinem Aussehen).
Wenn du sagst, " Ich leide nicht mehr" darunter, dass deine Eltern mit ihren Problemen deine Kindheit zerstoert haben, aber "es" ist in dir "drin und wird auch nicht weggehen", widersprichst du dir selbst. Auch wenn du die verdraengten Gefuehle nicht mehr bewusst wahrnimmst, sie arbeiten ja in deinem Inneren weiter und finden ihren Auslass in deinem selbstverletzenden Verhalten.
Du bist schon ein gutes Stueck auf deinem Weg zur Ueberwindung deiner Schwierigkeiten gegangen. Du hast vieles, was dich so unguenstig beeinflusst hat, erkannt. Du kannst dich selbst offenbar auch schon ein Stueck akzeptieren und besser leiden (du bist ja nicht mit allem unzufrieden). Du setzt deine Kreativitaet ein, um dir bei der Verarbeitung innerer Konflikte zu helfen.
Du laesst dich allerdings noch durch schlimme Gefuehle ueberwaeltigen und setzt ihnen selbstdestruktive Bewaeltigungsmechanismen entgegen, die dich zwar momentan etwas entlasten, dich dann aber wieder an dir verzweifeln lassen und dich herunterziehen.
Du hast zwei Moeglichkeiten, dir bei deiner Entwicklung zum Gesunden weiterzuhelfen. Die eine setzt auf Selbsthilfestragien gegen den Impuls zur Selbstverletzung, mit denen du den kranken Anteil in dir gewissermassen ueberlisten und Zeit und Abstand gewinnen kannst. Anstatt dich zu schneiden oder anderswie selbst zu verletzen, solltest du etwas anderes tun, das zwar intensive Empfindungen hervorruft, aber dich nicht beschaedigt, zum Beispiel:
Eiswuerfel festhalten
Eiskalt duschen
In etwas sehr Scharfes oder stark Wuerziges beissen (Chili, frische Ingwerwurzel, ungeschaelte Zitrone)
Pfefferminzoel oder Wick unter die Nase reiben.
Diese Tricks koennen darum wirsam sein, weil Selbstverletzungsimpulse in Wellen kommen und wieder abflauen. Jedesmal, wenn du es schaffst, so eine “Welle” ohne Selbstverletzung zu ueberstehen, hast du ein Stueck an Staerke und Selbstachtung gewonnen.
Die zweite Moeglichkeit, die ich dir ans Herz legen moechte, ist, dich (wieder?) in therapeutische Behandlung zu begeben. Dabei sollte nicht nur deine Vergangenheit angeschaut werden, sondern dein tagtaegliches Leben, das, was du heute erlebst, fuehlst, denkst, fantasierst, traeumst und wie du dich heute verhaeltst, in Verbindung mit deiner Vergangenheit und alten Kindheitsgefuehlen, die immernoch dein jetziges Verhalten beeinflussen.
Diese Auseinandersetzung, dieses Anschauen und Abarbeiten deines Alltags ist zwar auch ein steiniger Weg, aber ueberaus lohnenswert und fruchtbar. Nur durch diese Art von Arbeit kannst du neue Verhaltensweisen wagen und deine Probleme wirklich ueberwinden. Die Kosten fuer eine solche psychotherapeutische Behandlung wuerde von deiner Krankenkasse uebernommen werden.
Du bist doch schon weit auf deinem Weg zu einem gesunderen Selbst gekommen. Bitte wage nun auch die weiteren Schritte, um deine verwundete Seele zu heilen. Du kannst es schaffen, davon bin ich ueberzeugt.
Liebe Gruesse und alles Gute, Dr. Karin Anderson

13.09.2006 02:30 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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13.09.2006 02:30 Zitieren Zitieren

Liebe Stumme Seele,
Du hast offenbar meine Antwort sehr sorgfaeltig gelesen und darueber nachgedacht. Es ist gut, dass dadurch neue Fragen aufgetaucht sind, denn das beweist ja, dass sich weiter etwas tut.
Weisst du, dass in allen Maerchen, die eine Entwicklung und Reifung beeinhalten, ebenso wie in Mozarts "Zauberfloete" die groesste Versuchung der Heldin oder des Helden darin besteht, dass die zu loesende Aufgabe, das zu durchquerende Terrain, die zu bekaempfenden Widersacher oder andere lauernde Gefahren unloesbar, unwegbar, unueberwindbar oder toedlich erscheinen? Und zwar umso mehr, je naeher die Heldin oder der Held sich seinem Ziel naehert?
Die Befuerchtung, dass jegliches Gefuehl von Glueck oder Freude nur wie eine fluechtige Illusion auftaucht, so wie ein Irrlicht im Sumpf, und du am Ende wieder mit leeren Haenden dastehst, oder noch schlimmer, im Sumpf deiner negativen Gefuehle versinkst, ist deine Art von "Versuchung", die dir dein kranker Anteil schickt, damit du es gar nicht erst versuchst. Dein kranker Anteil ist nicht "schlecht", er repraesentiert das kleine, verstoerte, traurige, wuetende Kind in dir, das sich vor weiteren Schmerzen schuetzen will, indem es versucht, jede Veraenderung zu verhindern.
Eine junge Patientin von mir hat das mal so ausgedrueckt: "Das Eklige und Schlimme, was ich kenne, ist immer noch besser als etwas vielleicht noch Schrecklicheres, das mir passieren koennte, wenn ich versuche, etwas zu veraendern." Sie hat es dann uebrigens schliesslich doch gewagt und ihr Leben positiv veraendern koennen....
Das Leben ist nicht einfach, und sich aus Depressionen und seelischen Noeten herauszuarbeiten, ist ein muehevoller und oft auch langwieriger Weg.
Wenn dir dein kranker Anteil einreden will, dass deine Anstrengungen letztendlich doch zum Scheitern verurteilt sind, weil dir angesichts deiner Probleme der noetige Mut und die noetige Geduld dazu fehlen, so ist das schlichtweg Unsinn! Natuerlich geht es nicht darum, dass du dich ganz ploetzlich um 180 Grad herumdrehen kannst. Veraenderungen geschehen in kleinsten Schritten, beinahe unmerklich, und wenn du es laenger durchhaeltst, dich nicht zu verletzen oder nicht mehr so lang und tief wie vorher zu schneiden, ist schon ein Stueck des Wegs geschafft.
Es ist grossartig, dass du einen Menschen finden konntest, der Verstaendnis fuer dich hat, dir zuhoert, dir kreative Moeglichkeiten aufgezeigt hat und dich seelisch unterstuetzt. Aber du hast Recht, dass du nicht zuviel von ihm erwarten darfst und dich nicht zu sehr von seiner Unterstuetzung abhaengig machen darfst. Der Grund dafuer ist, dass dieser Mann, der dich aufgrund seiner eigenen Erfahrungen so gut verstehen kann, eben doch kein professioneller Helfer ist.
Ein professioneller Helfer kann das gleiche Verstaendnis und das gleiche Einfuehlungsvermoegen aufbringen, wie dein Bekannter, aber er kann sich aufgrund seiner Ausbildung vor allem auch schuetzen! Ein Therapeut muss gelernt haben, sich abzugrenzen, eben damit seine Patienten sich darauf verlassen koennen, dass er nicht unter der Last ihrer Probleme zusammenbricht, selbst depressiv wird, oder die Beziehung ploetzlich abbricht, weil er es nicht mehr aushalten kann.
Diese Abgrenzung ist fuer deinen Freund oder auch deine beste Freundin unmoeglich. Sie haben ja eine ganz andere Art von Beziehung zu dir, sie koennen dich als Freunde unterstuetzen, aber nicht als Therapeuten. Freundschaft ist etwas unschaetzbar Wertvolles, aber wenn du dich zu sehr und ausschliesslich auf deine Freunde verlaesst und dich zu sehr anklammerst, uebersteigt das ganz einfach ihre Kraefte.
Ich kann mir gut vorstellen, dass du gekraenkt, enttaeuscht und eifersuechtig warst, als deine beste Freundin sich verliebte und auf einmal kaum noch (oder nicht mehr soviel) Zeit fuer dich hatte. An dieser tiefen Enttaeuschung merkst du aber, dass du aufgrund deiner eigenen Notsituation Erwartungen an sie hattest, die sie auf Dauer realistisch nicht erfuellen kann.
Bitte ueberdenke deine Zweifel bezueglich einer Therapie noch einmal. An eine Therapeutin oder einen Therapeuten kannst du naemlich Erwartungen an Hilfe und Unterstuetzung stellen, die auch der beste Freund oder die liebste Freundin nicht erfuellen koennen. Ein Therapeut kann dir helfen, den "Seelenbrei" durchzukauen, ohne dabei die gleichen schlimmen Gefuehle immer nur wieder fruchtlos hochzuwuergen und runterzuschlucken ohne sie je zu verdauen. Ein Therapeut kann dir helfen, dich mit deinen Problemen auseinanderzusetzen, ohne dass du Angst haben musst, ihn zu sehr zu belasten, oder selber daran zu zerbrechen. Er kann fuer dich dasein, ohne dir das Gefuehl zu geben, dass du zuviel verlangst, dich zu sehr anklammerst.
Bist du eigentlich sicher, dass du wirklich nur an deine Eltern denkst, die du schonen moechtest? Sind diese Bedenken nicht vielleicht auch etwas, mit dem dein kranker Anteil dich daran hindern will, dir echte Hilfe zu suchen - und ihn dadurch vor einer Veraenderung verschonen?
Auch wenn deine Eltern vielleicht bei dem Gedanken an Therapie zunaechst erschrocken sein moegen, glaubst du nicht, dass es ihnen wichtiger ist, dass ihre Tochter gesund und gluecklich leben kann? Oder, falls das nicht der Fall ist, falls es ihnen wirklich egal sein sollte, was mit dir los ist, weil sie dich "nicht verstehen und nicht kennen" - wieso bist du ihnen dann ueberhaupt Ruecksichtnahme schuldig?? Du und deine Zukunft sind wichtig, nicht die Bequemlichkeit oder das moeglicherweise falsche Bild, was deine Eltern sich von dir machen!
Aber du sagst ja auch, dass du schon mit dem Gedanken spielst, eine dir einenTherapeuten zu suchen. Um eine gute Therapeutin oder einen guten Therapeuten zu finden, hast du mehrere Moeglichkeiten. Schau in die Gelben Seiten, dort findest du kassenzugelassene Psychotherapeuten entweder unter Aerzte/Psychotherapeuten oder bei den Psychologen. Aber achte auf den Zusatz "Alle Kassen". Nur ein Therapeut, der seine Qualifikation nachgewiesen hat, erhaelt eine Kassenzulassung. Oder frag bei deiner Krankenkasse nach einer Liste mit Therapeuten.
Ueberlege dir, ob du lieber zu einem maennlichen oder weiblichen Therapeuten gehen moechtest. Und dann ruf bei einigen Praxen an, sprich mit dem Therapeuten am Telefon, erklaere kurz, warum du eine Therapie machen moechtest und lass dir einen Erstgespraechstermin geben. Moeglicherweise musst du etwas Geduld haben, bis du einen Therapeuten findest, der einen Platz frei hat, oder dich auf seine Warteliste setzt. Und dann achte darauf, dass dir die Therapeutin oder der Therapeut sympathisch ist, und dass du ein gutes Gefuehl zu ihr oder ihm entwickelst. Eine gute Beziehung ist naemlich das A und O einer erfolgreichen Therapie.
Und noch etwas: Du hast ja sicher das Gefuehl gehabt, nun nicht mehr wichtig fuer deine Freundin zu sein, weil sie ploetzlich einen Freund hat. Frischverliebte haben immer am Anfang ihrer Beziehung ein Phase, in der sie nur noch die Liebste oder den Liebsten zu sehen scheinen. Diese Phase der Ausschliesslichkeit ist aber voruebergehend, wenn etwas mehr Ruhe und Gewoehnung eingetreten ist, braucht deine Freundin eine Freundin, denn auch der liebste Partner kann fuer eine beste Freundin kein Ersatz sein.
Daher bitte ich dich, auch hier noch einmal zu ueberlegen, ob eure Freundschaft wirklich unwiderruflich in die Brueche gegangen ist. Vielleicht ist deine beste Freundin mittlerweile genauso traurig wie du ueber euer Zerwuerfnis. Wie waere es, wenn du sie einmal anrufst und ihr sagst, wie leid es dir tut, dass ihr euch so entfremdet habt?
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

21.09.2006 16:36 Zitieren Zitieren

~Stumme Seele~
Pointer-User

21.09.2006 16:36 Zitieren Zitieren

Liebe Frau Dr. Karin Anderson,
erstmal entschuldige ich mich, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber ich war etwas im Stress und nicht oft dazu bereit eine Antwort zu geben...

Mir kommt es so plausibel vor, dass es die Angst vor Veränderungen ist, die mich vor allem zurück schrecken lassen.
Ich habe einfach nur immer wieder eine große Angst, dass sich all das, was ich nicht gehasst habe, was mich wütend, traurig und verletzt hat, wieder kommt.
Dass mich meine Vergangenheit einholt und ich aus diesem ewigen Kreislauf nicht mehr herauskomme.
Ich habe das Gefühl, als würde sich mein Leben einfach nur noch im Kreis drehen. Ich gehe Wege, die für mich vollkommen im Dunkel liegen.Wie, als würde ich durch den dichtesten Nebel laufen.
Und das kann ich der Zeit einfach nicht mehr ertragen,
Ich möchte sehen, wohin ich gehe und wissen, wieso ich das, was ich tue, mache...
Ich versuche mich selbest zu verwirklichen. Und mit meinen neusten Methoden wäre das radiakles Diäten. Ich esse nur noch Obst, Gemüse und Knäckebrot; treibe viel Sport und versuche mich so auch von meinem Alltagstrott abzulenken.Aber i-wann wird auch sicherlich das wieder nur ein Monotones vor mich hin vegetieren und da ich vor 2Jahren fast schon mal abgerutscht bin, weil ich 25 kg abnahm und nicht mehr aufhören konnte.
Ich habe mir gesagt, dass ich das nicht wieder tun möchte...(Ich as gerade ein Knoppers, und hasse mich schon dafür, dass ich das getan habe... Stirnrunzeln )

Was meine Eltern betrifft... Ich möchte einfach keinen Stress hier zu Hause. Ich habe mich gerade wieder in das Familienleben integriert,nur damit es so aussieht, als wäre bei mir alles klar. Ich versuche so fröhlich zu sein, wie es geht, weil ich es einfach nicht ertragen könnte, wenn jetzt wieder irgendwelche Auseinandersetzungen mit denen auf mich zu kommen würden.
Würde ich ihnen von meiner "Krankheit" erzählen, dann wäre hier die Hölle los. Gespräche über Gespräche (die ich nicht mal will), Vorwurfsvolle Blicke und einfach alles andere, was sie sich für andere , aber nicht für mich, sparen können.Ich möchte nicht in irgendeiner Weise die Rolle als Tochter einnehmen.Ich möchte in dieser Familie einfach nur "sein"...Nichts anderes...

Ganz anders in meinem Leben. Da möchte ich "dazu gehören"... Jetz sehe ich mich nicht wirklich als einen Teil von meinem Leben.Ich stehe irgendwo verloren rum und weiß nicht, wohin ich mich wenden soll.Weiß nicht, wo ich mich in meinem Leben aufhalten, bzw. finden soll.
Das sind Gedanken, die mich in letzter Zeit sehr oft heimsuchen.Das Gefühl zu haben, falsch zu sein.Ein unwirkliches Leben zu leben, weil ich nicht das bin, was ich bin. Ich verletze mich selber- ja! Ich habe eine andere Einstellung als andere Menschen-ja! Ich liebe Gothic und ich richte mein Leben danach-ja!Aber wieso kann ich nicht einfach "normal" sein?
Kann ich nicht auch, wie die anderen, "Dauer-frühlich sein"?Einfach nur gut drauf und nicht an mich und meine Problemchen denken?
Wieso mir keinen Freund suchen und einfach nur mal glücklich sein?Ich weiß nicht, wie ich das hinbekommen soll und ich weiß auch gar nicht, ob ich das wirklich will...Und dennoch spiele ich so oft mit dem Gedanken, so zu sein...

Und um auf meine beste Freundin zu kommen...
Eine andere Freundin , die ich nun seit 10 Jahren kenne S., fängt nun schon genau so an... Und ich mache diesen ganzen Mist nun noch einmal durch ,aber ich KANN einfach nicht mehr...
Ich sehe ja, dass ich vielleicht einfach nur zu viel von diesen beiden Menschen erwarte...Aber , ich weiß einfach manchmal nicht mehr, ob ich überhaupt noch jemanden habe, der mich wirklich versteht und der mich nachvollziehen kann und nich gleich abgeschreckt und angewidert schaut, wenn ich ihm oder ihr erzählen würde, dass ich mich schneide.Ich meine, denjenigen, denen ich es erzählt habe, habe ich das nicht getan.
Aber ich denke immer, dass andere so reagieren würden und davor habe ich große Angst...Deswegen kann ich eigentlich zu denen, die nichts wissen, keine richtige Freundschaft haben, weil ich sie ja im Grunde alle belüge...Oder nicht?
Ist es nicht so, dass sie mich eigentlich gar nicht wirklich kennen? Das sie keine Ahnung haben und somit eigentlich auch nicht meine Freunde sein können?
Ich versuche mir immer einzureden, dass es nicht so wäre, denn dann hätte ich im Vergleich zu der Zeit, in der ich "normal" war, sehr sehr weniger Freunde... Und das macht mir große Angst...

Ich habe vor kurzem an einer sehr heiklen Stelle geschnitten.Nicht mal mit dem Gedanken, mich umbringen zu wollen- nein., nun wirklich nicht, sondern viel mehr, weil es mich gereizt hat.Die Vorstellung, ich könnte mich mit einem Schnitt umbringen... Es war weder tief, noch lang, und auch nicht viele...
Ansonsten noch am Bauch... Ein paar... Neue Wunden... Auch nicht tief...
Weil ich mir gesagt habe, dass ich vllt damit aufhören konnte.
So, wie ich mich dazu zwingen kann, wenig zu essen, könnte ich ja auch aufhören mich zu schneiden, oder eben weniger...Es hat nicht ganz funktioniert, aber zumindest in größeren Abschnitten und weniger heftig.

Zu der Therapie.
Ich habe nun auch noch Kontakt zu dem Seelsorger meiner Schule aufgenommen.
Wir haben jede Woche eine Sprechstunde.
Ich habe mich dazu entschlossen, der Religion einen Teil meines Lebensinhaltes zu geben. Ich habe einfach das Verlangen mein Leben nach etwas auzurichten, etwas mehr Inhalt zu geben, weil ich nichts darin sehe, was es zu einem Leben macht, das in irgendeiner Weise lebenswert ist...
Natürlich sagt auch der Seelsorger, dass ich mich in Professionelle Hilfe geben soll. Denn er sagt auch, dass ich davon alleine nicht loskomme...Nur, ich weiß einfach nicht, wie ich diesen Schritt gehen soll.
Ich will und werde von meinem Schneiden hier zu Hause nichts, aber auch gar nichts erzählen...Das ist für mich ausgeschlossen und das zu 100%... Ich schätze, dann muss ich doch warten, bis ich 18 bin, damit sie davon nichts mitbekommen, oder?

Dieser Mensch, der mir hilft, wird eine Last für mich..
Ich fühle mich einfach viel zu hingezogen zu ihm und kann man Gefühle nicht in den Griff bekommen, denn ich will nicht das fühlen, was ich fühle.
Wir sind uns zu Nahe gekommen, denke ich und das halte ich nicht aus...Aber ohne ihn, geht es auch nicht und das fühle ich genauso... Und nun stehe ich vor Entscheidungen, die mir alle nicht so recht gefallen wollen und ich weiß nicht, welcher Weg für mich der beste ist und ob es den überhaupt gibt...

Und ich möchte auf gar keinen Fall, dass ich meine Freunde in irgendeine schlimme Lage bringe. Ich habe immer versucht, sie vor mir zu schützen...Ich habe mich immer so gut es ging verstellt, aber jetzt habe ich einmal von jemanden den kleinen Finger bekommen, und nun will ich den von jedem, den ich kriegen kann; da reicht mit der kleine Finger schon... Ich brauche nicht mal die ganze Hand von einem jeden... Nur ein bisschen.
Aber genau so kann das ja nicht gehen.
Ich erwarte einfach zu viel von mir und von Freunden und ich weiß ja selber, dass das nicht in Ordnung ist.
Ich klammer einfach viel zu sehr und lebe an mir vorbei...

So... Ich denke, das reicht erst mal... Lächeln
Ich danke ihnen sehr und vielleicht werde ich mich trotz allem mal aufraffen und wenigstens mal eine Therapeuten bzw eine Therapeteutin suchen (ich denke aber, weiblich wäre besser...)

Viele liebe Grüße
~Stumme Seele~

06.10.2006 23:22 Zitieren Zitieren

~Stumme Seele~
Pointer-User

06.10.2006 23:22 Zitieren Zitieren

Ich habe meinen Beitrag nicht mehr gefunden im Forum...Deswegen habe ich gedacht, ich melde mich nochmal eben...

Ich hatte in letzte Zeit auch viel Stress...
Aber ich halte mich gut, mit dem nicht ritzen...

Viele liebe Grüße,
Stumme Seele

09.10.2006 20:05 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

09.10.2006 20:05 Zitieren Zitieren

hallo..
ähm..ich bin jetzt durch zufall auf diese seite gekommen
und hab mir das ganze auch mal durchgelesen..
ka auch wenn ich so was sonst ned mach sag ich jetzt auch mal was dazu..
naja ich weiß ned wie ich des schreiben soll..
ich ritze ich auch und momentan leider auch ziemlich oft.ich komm fast keinen tag mehr ohne aus und es wird auch immer tiefer..
ich kann dich da auch voll verstehn wenn du sagst das du nicht aufhören kannst und das du es brauchst..
Ich finds aber an sich schlimm wenn ich seh wie viele sich ritzen..man schaffts einfach nicht mehr ohne es ist halt auch einfach des einzige das hilft..
ist echt so..
mir gehts jetzt schon länger so das ich jeden abend weine..ich weiß aber auch nicht warum..ich bin den ganzen tag total niedergeschlagen und traurig..
aber ich weiß nicht warum..
und diese dumme angst..angst vor allem und dann die panik wo ich dann blind durchs haus lauf und gegen die wände renn und wo ich nur noch zitter und mein herz so stark spür das es mir angst macht..
hinzu kommt die liebe dich ich einfach nicht empfinde und meine dummheit..
naja eigentlich interessiert des keine also hör ich wiede auf..
ich wünsch dir viel glück und hoffe das es dir bald besser geht!!
liebe grüße!!!

 
 
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