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05.09.2006 12:16 Zitieren Zitieren

Kimono
Gast

05.09.2006 12:16 Zitieren Zitieren

Kontaktverbot

Hey Leute,
können die Eltern einfach den Konakt einer 16jährigen zu einem erwachsenen Mann verbieten?
Also es ist nur rein freundschaftlich!

Mal ein wenig zur Vorgeschichte:
Vor fast 1,5Jahren sind wir umgezogen, mein Bruder durfte in Meck-Pomm wohnen bleiben, ich musste aber mitziehen. Hier geht es mir irgendwie total beschissen: Ich mag die Schule nicht wirklich, hatte große Probleme mit meinen Verwandten, die hier alle in der Nähe wohnen usw. Ich habe aber nie gesagt, dass es mir schlecht geht, weil mir das so peinlich war.

Da ich auch eher zurückhaltend bin, ist es schwer, richtig zur Klasse dazu zugehören und als wir dann noch im Oktober einen Austausch hatten und polnische Schüler hier waren, war es schrecklich für mich. Da ich auch nicht trinke, rauche, nicht gern feier usw. - ich bin halt ziemlich langweilig und das haben die aus meiner Klasse dann auch bemerkt.

Zwei Monate war ich total unbeliebt, dann kamen zum Glück die Weihnachtsferien... und da habe ich angefangen mit meinem Klavierlehrer mails zu schreiben und danach war ich da auch öfter zu Besuch; seine Frau ist auch sehr nett und die anderen Leute, die auch auf dem Gut leben, auch.
Ist da richtig schön... fühlte mich immer wohl... besonders, weil es hier zu Hause oft unerträglich war (und ist). Meine Eltern haben sich nur gestritten, mein Vater war immer sehr gereizt und autoritär und hier war keine Harmonie mehr. Nun sind die beiden auch getrennt.

Auf jeden Fall musste ich im März mit meiner Klasse für fast eine Woche weg fahren, da hatte ich zwei Tage nichts gegessen, weil es mir so schlecht da ging. (Ich wollte nicht mit eigentlich, weil ich keine Freunde in der Klasse habe. Die sind zwar irgendwie nett, aber halt keine Freunde.)
Mein Deutschlehrer hat meinen Eltern Bescheid gesagt, muss er ja machen wegen der Lehreraufsichtspflicht und seit dem wurde ich auf der Fahrt von Lehrern wie Schülern genau beobachtet und ausgefragt, was ich denn habe usw. Aber ich rede nicht gern über meine Gefühle...

Als ich wieder zu Hause war, waren meine Eltern in Spanien, um ihre Probleme vielleicht wieder in den Griff zu bekommen, ich war also alleine zu hause. Habe dann ein Wochenende bei meinem Klavierlehrer und seiner Frau geschlafen - die wussten durch die mails, wie es mir ging und was mich alles bedrückt - aber dann gab es riesigen Stress mit meinen Großeltern, meine Mutter hat mich am Telefon auch angemeckert und ich sollte mich bei denen doch gefälligst entschuldigen (dabei habe ich nichts gemacht, wofür ich mich hätte entschuldigen müssen!). ich habe es gemacht, aber die haben mich nur angemeckert und irgendwann war es mir zu viel und ich bin da rausgerannt...

Da ich mich die letzten Monate sowieso scheiße fühlte und schon sehr oft Selbstmordgedanken hatte, habe ich es da dann versucht mit Tabletten. Die haben aber erst paar Stunden später gewirkt, da war ich schon wieder bei meinem Lehrer und die haben mich dann auch ins Krankenhaus gebracht.

Zwei Wochen später hat mein Vater auf dem PC meiner Großeltern mails von meinem Klavierlehrer und mir gefunden und behauptet, mein Lehrer sei ein Narzisst und ich sei abhängig von ihm, er findet das total klasse usw. - wie Narzissten angeblich so sind...

Na ja, also Kontaktverbot...

Der Klavierunterricht wurde zum Glück nicht verboten; das war an viele Bedingungen geknüpft:
Ich sollte offener in der Klasse sein, mit dem Bus zur Schule fahren und nicht mit dem Rad, und noch einiges mehr - und besonders: Kein weiterer Kontakt zu meinem Lahrer.
Letztens hatte ich ihn 2 mal besucht; habe es meiner Mutter am Telefon gesagt, weil sie schon Verdacht schöpfte.
Nun ist auch der Klavierunterricht verboten.

Mich macht das irgendwie total fertig, denn mein Lehrer ist wirklich immer für mich da, dem habe ich Sachen geschrieben, die niemand anderes weiß, habe ihm so viel anvertraut, meine Gefühle... und bei ihm und seiner Frau zu Hause, war ein Ort, wo ich endlich mal wieder Harmonie spürte, hatte mir sehr gefehlt die letzten Monate.

Meine Eltern glauben, mir geht es erst so schlecht, seit ich ihn kenne - aber viele Sachen beweisen, dass es mir schon vorher schlecht ging... (alte Gedichte von mir, die ich wiedergefunden habe, Beiträge im Internet von mir usw.)

"Mein" Psychologe, wo ich zwei Mal hinmusste, meinte - nachdem ich ihm letztens einige mails geschrieben habe, weil es mir wieder sehr scheiße geht - dass er ja auf der psychoanalytischen Ebene arbeitet und nicht glaubt, dass mein Klavierlehrer ein Narzisst ist. Er hatte ihn auch schon einmal kennengelernt.

Mein Vater hat bisher immer damit gedroht, dass, wenn ich noch Kontakt zu ihm habe, er zur Musikschule geht und zusieht, dass mein Lehrer sofort gekündigt wird!
Nun meinte aber der Psychologe auch, dass man mit Narzissmus nur eine Persönlichkeitsstörung meint, also jemand, der auf seine Art schwierig ist und selbst wenn mein Klavierlehrer das wäre, kann man ihn deswegen noch lange nicht kündigen. Mein Vater auch auch oft mit der Polizei gedroht und mein Lehrer könnte froh sein, dass er ihn noch nicht angezeigt hat...

Okay, es ist mein Stiefvater, den ich aber schon seit der Geburt kenne, und ich finde ihn sehr autoritär.

Woanders habe ich gelesen, dass man jemandem so einfach gar nicht den Kontakt verbieten kann.
Nur, wenn derjenige etwas verbrochen hat und das hat mein Lehrer ja nicht. Er war nur für mich da... ich glaube, das ist kein Verbrechen?!...

Kann ich nicht theoretischerweise zu ihm, wann immer ich will und es hätte erst Konsequenzen für ihn, wenn das Verbot gerichtlich entschieden wurde?
Wenn es wirklich zum Gericht geht (Familiengericht?), glaube ich nicht, dass man mir den Umgang mit meinem Klavierlehrer und seiner Frau verbieten kann, denn die beiden waren die einzigen und sind es irgendwie immer noch, die sich für mich wirklich interessieren und haben mir schon sehr geholfen.

Meine Mutter sagt immer, dass sie es natürlich verbieten kann, denn ich bin erst 16 - aber kann ich nicht auch sagen, dass sie es mir nicht natürlich verbieten kann, denn ich bin schon 16?
Im Fernsehen war letztens auch ein Fall beim Familiengericht (ich weiß, dass das nicht echt ist), da wollten die Eltern ihrer 15jährigen den Umgang zu einem erwachsenen Mann verbieten.

Gäbe es für meinen Lehrer irgendwelche Konsequenzen, wenn er mir weiterhin hilft? Oder kann es sowas erst geben, wenn ein Gericht entschieden hat, dass der Kontakt wirklich nicht gut für mich ist und er mich dann trotzdem noch sieht?
Weil ich mir nicht mehr vorstellen kann, dass meine Eltern mir einfach den Kontakt verbieten können - zur Not würde ich es auch bis vor Gericht gehen (also Familiengericht, nehme ich an, oder?)...

06.09.2006 20:11 Zitieren Zitieren

Unregistriert - Pete
Gast

06.09.2006 20:11 Zitieren Zitieren

hi Du !

Ein Bekannter studiert Jura, der sollte zumindest wissen wo du was dazu findest..
Ich bin allerdings recht selten hier.
Wenn Du magst antworte auf den Beitrag, dann gucke ich später nochmal rein, oder schick ne Mail an peter.2000[*]web.de [*] halt entsprechend ersetzen.

07.09.2006 19:16 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

07.09.2006 19:16 Zitieren Zitieren

Liebe Kimono,
Ich habe deine Schilderung sehr sorgfaeltig gelesen, und verstehe, dass du dich sehr einsam und verzweifelt fuehlst.
Fuer einen Jugendlichen, der eher schuechtern ist und dem es schwerfaellt, unbefangen auf andere zuzugehen, ist so ein Umzug in eine andere Stadt, verbunden mit einem Schulwechsel, immer sehr schwierig. Die Trennung nicht nur von der gewohnten Umgebung, sondern auch von allen Freunden und deinem Bruder, hinterlaesst ein Loch, das fuer jemanden wie dich, die nur langsam auftaut und nicht schnell neue Freundschaften schliessen kann, besonders schwer zu verkraften ist.
All diese Umstellungsschwierigkeiten fallen umso mehr ins Gewicht, weil du dich zusaetzlich noch staendig mit den Streitigkeiten in deiner Familie auseinandersetzen musst und offenbar weder bei deinen Eltern, noch deinen Grosseltern oder anderen Verwandten irgendeinen Halt findest. Deine Eltern sind ja offenbar in ihren eigenen Ehekonflikt so verstrickt, dass sie deinen Kummer und deine Probleme nicht wahrnehmen konnten oder wollten. Erst nachdem sie durch deine Schule darueber informiert wurden, was waehrend der Klassenreise vorgefallen ist, machen sich deine Eltern Gedanken darueber, was mit dir los ist.
Als Psychotherapeutin kann ich dir versichern, dass die Reaktionen deiner Eltern keineswegs ungewoehnlich, sondern leider eher typisch sind. Eltern wollen seelische Probleme ihrer Kinder oft ueber lange Zeit nicht wahrhaben oder finden vereinfachende, "harmlose" Begruendungen, wenn sie von anderen darauf hingewiesen werden. Noch schwerer faellt es vielen Muettern oder Vaetern, einen Zusammenhang zwischen Verhaltensauffaelligkeiten ihrer Kinder und Konflikten innerhalb der Familie zu sehen.
Diesen Zusammenhang zu erkennen bedeutet ja, sich wirklich mit eigenen Unzulaenglichkeiten und Problemen zu konfrontieren.
Der Gedanke, moeglicherweise doch scheinbar keine "gute" Mutter oder kein "guter" Vater zu sein oder von anderen so beurteilt zu werden, loest Schuldgefuehle, Aerger und Abwehrreflexe aus. Da ist es oft einfacher und weniger schmerzhaft, Aussenstehenden, wie deinem Klavierlehrer, die Schuld zu geben, als irgendwelche Fehler bei sich selbst zu suchen.
Die Reaktion deiner Eltern spricht vor allem fuer Hilflosigkeit. Sie haben ja sicherlich gehofft, mit ihrem Umzug die Familiensituation verbessern zu koennen, und nicht vorausgesehen, wie problematisch die Umstellung und das Einleben in eine neue Umgebung fuer dich sein wuerde. Du hast aber Recht, wenn Eltern Hals ueber Kopf mit ihren eigenen Problemen beschaeftigt sind, ist kaum fuer etwas anderes Platz, und sie sind meistens heilfroh, wenn ihre Kinder "pflegeleicht" sind, funktionieren und keine grossen Ansprueche an sie stellen.
Kein Wunder, dass dir in dieser emotionalen Notlage dein freundlicher, verstaendnisvoller und hilfsbereiter Klavierlehrer und seine Frau als Rettungsanker erscheinen und ihr Gut wie eine andere, friedliche Welt. Hier hast du ja offenbar "Ersatzeltern" gefunden, die dich wahrnehmen und ein offenes Ohr fuer deine Schwierigkeiten haben.
Dein Klavierlehrer und seine Frau haben sich wohl nichts zu schulden kommen lassen, weswegen dein Stiefvater sie anzeigen koennte. Aber da dein Klavierlehrer an einer Klavierschule unterrichtet, koennten deine Eltern ihm vermutlich Schwierigkeiten mit seinem Arbeitgeber bereiten, wenn sie sich ueber sein ausserberufliches Interesse an dir beschweren. Schlimmstenfalls koennte so eine Beschwerde sogar zur Entlassung fuehren.
Das heisst nicht, dass du die Freundschaft zu deinem Klavierlehrer (vergiss die Geschichte mit dem "Narzissten", das ist Unsinn!) voellig aufgeben musst. Du solltest dich jetzt aber so verhalten, dass aus deiner Freundschaft mit diesem Ehepaar kein Nachteil fuer deinen Klavierlehrer, seine Frau und dich entsteht.
Auch wenn du verzweifelt bist, du bist mit 16 kein kleines Kind mehr, und hast die Moeglichkeit, ueberlegt und reif zu handeln. Dazu ist es vor allem noetig, dass du ueber deinen Schatten springst und mit anderen UEBER DICH REDEST. Du kannst deine Notsituation aendern, aber nur, wenn du dich nicht, wie ein kleines, verletztes Tier in einen Winkel verkriechst. Du hast ja bereits Schritte getan, die dich aus deiner Verlassenheit hinausfuehren koennen, du hast dich deinem Klavierlehrer und seine Frau anvertraut. Und jetzt hast du dich hier an unser help-Forum gewandt, du weisst also, dass
es dir helfen wird, wenn du dich oeffnest.
Nun musst du aber noch weiter gehen! Deine Lehrer und deine Klassenkameraden haben deine Not nicht uebersehen, sondern sie haben angefangen, Fragen zu stellen. Sie interessieren sich fuer dich, diese Anteilnahme ist nicht nur Neugier! Ueberwinde dich und REDE UEBER DICH. Erzaehle deinem Klassenlehrer oder dem/der Vertrauenslehrer/in von deinen Schwierigkeiten mit deinen Eltern. Geh auf deine Mitschueler zu, auch wenn sie dir (noch) nicht so vertraut und (noch) "keine Freunde" sind.
Du hast doch bereits Kontakt zu einem Psychologen, du scheinst ihn auch zu moegen, bitte NUTZE diese Chance und REDE UEBER DICH! Denk nicht bloss, dass jemand (Schule - Eltern?) dich wie ein kleines Maedchen dorthin "geschickt" hat, sondern sieh diese Gespraeche als eine erwachsene Moeglichkeit, dir ueber dich selbst klarer zu werden und dich durch REDEN zu entlasten, dabei neue Ideen und Ansatzpunkte zu finden.
Ich koennte mir mehrere Hilfsstrategien fuer dich und eventuell auch deine Eltern vorstellen:
1. Deine Eltern erkennen (vielleicht aufgrund von Gespraechen mit deinen Lehrern oder dem Psychologen), dass sie psychotherapeutische Hilfe fuer die Loesung ihrer Konflikte brauchen. Sie entscheiden sich, eine Ehepaarberatung oder sogar fuer euch alle eine Familientherapie zu machen.
2. Du setzt deine Gespraeche mit dem Psychologen fort, oder, wenn es ein Schulpsychologe ist, der nur fuer wenige Gespraeche zur Verfuegung steht, verweist er dich an einen Jugendlichentherapeuten. Der Therapeut oder die Therapeutin ist neutral, und kann nicht, wie dein Klavierlehrer, in den Familienkonflikt hineingezogen werden, du kannst mit ihm oder ihr reden, ohne Ruecksicht nehmen zu muessen und ohne Angst, ihn zu sehr zu belasten. Die Kosten fuer diese Gespraeche wuerde die Krankenkasse sicherlich uebernehmen.
3. Wende dich ans Jugendamt, die Anschrift findest du im Telefonbuch unter "Behoerden". Dort kannst du dich wegen des Kontaktes zu deinem Klavierlehrer und seiner Frau beraten lassen. Schildere dort deine Situation, die Mitarbeiter des Jugendamtes koennten auch Gespraeche mit deinen Eltern und dem Klavierlehrer fuehren, um herauszufinden, was die geeigneteste Loesung fuer dein Problem ist. Vielleicht wuerde ein Gespraech an so einem neutralen Ort unter sachkundiger Leitung deine Eltern beruhigen und den Konflikt entschaerfen.
Das Wichtigste ist, das du weisst, dass du nicht allein und voellig auf dich gestellt bist. Es gibt Menschen um dich herum, die Verstaendnis fuer dich haben und dir helfen koennen, wenn du dich oeffnest. Du bist schon fast erwachsen, und nicht mehr nur von deinen Eltern abhaengig. Deine Gefuehle und Gedanken sind wichtig, es ist gut, dass du sie ausdrueckst (Gedichte, Internet), bitte richte deine traurigen und wuetenden Gefuehle nicht gegen dich selbst, du kannst deine Situation veraendern.
Ich bin auch sicher, dass du Anschluss an deine Klasse finden kannst, wenn du es nur zulaesst und das Interesse deiner Mitschueler nicht als "es sind ja nicht meine Freunde" abqualifizierst. Mach dir klar, dass deine Schuechternheit und deine Schwierigkeiten, Kontakt zu deinen Klassenkameraden zu finden, etwas mit deiner schwierigen Situation zu haben, Gehemmtheit und Mangel an Selbstwertgefuehl sind aber kein Schicksal, sie koennen allmaehlich ueberwunden werden, und diese Erfahrungen, auch wenn sie wehtun, werden dich schliesslich reifer und verstaendnisvoller anderen Menschen gegenueber machen.
Ich bin sicher, dass du reif genug bist und den Mut finden wirst, Schritte zu tun, um deine schwierige Situation zu veraendern.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

 
 

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