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09.09.2006 20:15 Zitieren Zitieren

Ente
Pointer-User

09.09.2006 20:15 Zitieren Zitieren

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Ich war mit meiner Familie (und Oma) wandern. Wir wandern aber nicht alleine, sondern mit ca 250 Leuten. Das ganze sind organisierte Tageswanderungen (ca 18 km) bei der vorwiegend ältere (ab 50) mitlaufen. Für mich ist das eigendlich super langeweilig, weil kaum jemand mit meinem Alter mitläuft. Die Wanderungen starten jeden Tag an einem anderen Ort. Um die Unterkunft u.ä. muss man sich selbst kümmern. Wir fahren daher mit dem Wohnmobil mit. Und machen das seit ca 13 Jahren so kennen wir viele, die immer wieder mitlaufen. Als ich noch kleiner war, ist immer ein Ehepaar mit zwei großen Hunden mitgelaufen, die ich manchmal führen durfte. Die Hunde leben mitlerweile nicht mehr, aber das Ehepaar kommt trotzdem noch. Die letzten zwei Jahre ist seine Frau nicht mitgelaufen, weil sie einen schweren Krebs hat. Also bin ich mit ihm ins Gespräch gekommen. Das hat alles ganz harmlos angefangen mit: Wie gehts? und mit Tieren. Wunderbar. Dann sind wir auf das Thema gekommen, was ich jetzt mache. Er hat mir von seinem Haus erzählt und gemeint, wir sollen doch mal kommen. Sie hätten Wasser, Strom, Platz, fürs Wohnmobil, Klo und Essen für uns. Und dass sie jetzt soo viele Tomaten haben und dass ein Garten ja sehr verpflichtet. Ich stimmte dem zu und meinte, dass wir auch nen Garten haben. Eine kleine Wildnis bei der Wohnung und eine große Wildnis weiter Auserhalb. Er fragte, wer denn was im Garten macht. Ich meinte, dass Oma das meiste macht. Er: Aber Oma wohnt nicht bei euch, oder? Ich: Nein, in unsrer Mini-4-Zimmerwohnung glücklicher weise nicht. (Ich sagte, das eingendlich so neben bei. Man kommt von einem Thema aufs andere. Wir sprachen auch nicht so wie man das bei einer normalen Unterhaltung gewohnt ist, sondern während dem Gehen mit vielen Pausen. Auch dadurch bedingt, dass ich ihn etwas schlecht verstehe.) Er: Ob ich denn ein eigenes Zimmer habe, oder ob ichs mit meinem Bruder teilen muss. Ich: Nee, hab kein eigenes Zimmer. Wir haben zwei Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer. Er:Mich wunderts dass du immer noch mitläufst. Ich: Mich auch. Er: Aber so Jungendchamps oder so was, machst du? Ich: Nee, hab ich noch nie gemacht. Bin nicht so der Gruppenmensch. War ich noch nie. stört mich aber manchmal ganz schön. Dann war Pause. Er ging zu seiner Frau. Ich zu meiner Familie, was trinken. Nach der Pause fanden wir uns wieder (gar nicht so einfach bei an dem Tag 380 Leuten). Wir sprachen über Führerschein, den ich bald mach soll, weil er nur immer teurer wird. Über Ballonfahren. Dann griff er in seine Hemdtaschen und zog ein Stücken Schokolade raus. Er: Für dich. Ich: Danke. Das muss ich ja gleich essen, schmilzt ja bei der wärme. Und as. Bei essen guckte er mich die ganze Zeit an, was er vorher nicht machte. Was auch etwas schief ging, weil er sofort über eine Baumwurzel stolperte und eine Bauchlandung hinlegte. Er stand sofort wieder auf und meinte: Hab mir deine Lippen angeguckt. Was machst du denn mit denen? Ich: Ja, ne bescheuerte Angewohnheit von mir. Wir sahen uns an. Er legte seine Hand auf meine Schulter und sagt: Sieh zu, dass du das in den Griff bekommst, Mira. Danach war erstmal ne ganze Weile Sendepause. Vielleicht auch deshalb, weil er ziehmlich den Berg hoch ging. Wir sprachen noch so über einiges, bei dem ich merkte, dass ich mit gleichaltigen wenig Kontakt habe und dass ich eingeldich nichts mache, was andere meines Alters mache und wie recht er mit meinen Lippen hat. Zu meinen Lippen: Ich habe total aufgesprungene Lippen und ich reise (kann man schon fast sagen) daran herum. Wann und wieso weiß ich nicht. Mir haben schon so viele Leute versucht es abzugewöhnen (Ich mir unter anderen auch). Seit 7 Jahren mach ich das. Mir ist durch ihn zum ersten Mal klar geworden, dass ich es ändern will. (Was zuvor nicht der Fall war) Zum anderen: Ich würde es so gerne ändern. Doch wie?

Danke fürs Durchlesen.

10.09.2006 18:54 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

10.09.2006 18:54 Zitieren Zitieren

Hey Mira,
Ich verstehe eigentlich nicht wozu dann diese ganze Vorgeschichte nötig war;-) aber egal!
Ich würde an deiner Stelle es mal mit einem Lippenpfelgestift aus der Apotheke probieren, aber ich habe dein problem auch nicht so ganz verstanden.....

10.09.2006 23:35 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

10.09.2006 23:35 Zitieren Zitieren

Hey
versuch doch eifach mal zu gucken was dir Spass macht. Wenn du gerne Sport machst, tritt in einen Sprtverein bei, da lernt man Leute kennen, die an den gleichen Dingen Spass haben. Du kannst auch nebenbei jobben gehen, da verdienst du Geld und kommst bestimmt mit vielen Leuten ins Gespraech, mit den du dann ja villeicht abends mal was unternehmen kannst.

11.09.2006 17:51 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

11.09.2006 17:51 Zitieren Zitieren

Liebe Ente (Mira),
Ich glaube, ich verstehe, warum du diese Situation so ausfuehrlich beschreibst. Es geht dir vermutlich nicht wirklich um deine aufgesprungenen Lippen, sondern um das Verhalten dieses aelteren Mannes. Natuerlich koennen seine Anteilnahme und seine Fragen reine Freundlichkeit sein, aber die Sache mit der Schokolade und dem dauernden zu dir Hinsehen und intensiven Starren auf deinen Mund hat doch einen reichlich seltsamen Beigeschmack!
Denkbar waere es schon, dass dieser Mann gerade in seiner Situation mit einer krebskranken Frau Gefuehle fuer ein junges Maedchen entwickelt, dass ihn nicht in jeder Minute an Verfall und Tod erinnert. Vielleicht sind ihm diese Gefuehle noch nicht einmal bewusst, in jedem Fall sind sie aber voellig unangebracht und unangemessen.
Du solltest deinen Eltern besser von diesen Beobachtungen und deinen zwiespaeltigen Gefuehlen zu erzaehlen. Bisher ist zwar noch nichts geschehen, der Mann hat dich ja offenbar nicht angefasst oder regelrecht bedraengt, aber in Zukunft solltest du vorsichtshalber vermeiden, dich in ein laengeres Gespraech von ihm verwickeln oder ueber deine Lebenssituation ausfragen zu lassen. Lass es nicht zu, dass er an deiner Seite geht, und halte dich naeher an die Gruppe der anderen Mitwanderer.
Und wenn du im Grunde sowieso gar nicht mehr so gern auf diese Wandertouren gehst, waere es vielleicht jetzt auch an der Zeit, einmal an eine andere Feriengestaltung mit anderen Jugendlichen, z. B. ein Ferienlager oder eine Sprachreise, zu denken.
Was deine aufgesprungenen Lippen angeht: du sagst, du reisst daran herum, also ist es eine Angewohnheit wie das Naegelkauen. Du hast dir das Gepuhle vermutlich angewoehnt, um Nervositaet oder innere Spannungen abzubauen, zu einer Zeit, wo es dir vielleicht nicht sehr gut ging, und nun hat sich die Angewohnheit verselbstaendigt und du puhlst automatisch, ohne es gleich zu registrieren.
Ich kann mir zwei Strategien vorstellen, die dir helfen koennten, dieses laestige Problem wieder loszuwerden. Die erst ist: halte deine Lippen staendig eingekremt, damit der Reiz, daran herumzureissen, weniger stark ist. Benutze aber keinen der ueblichen, lediglich fetthaltigen Stifte, sondern ein Produkt, was Bienenwachs enthaelt, moeglicherweise auch heilende Substanzen.
Zum anderen wuerde ich dir raten, dir selber eine Belohnung auszusetzen. Denk dir etwas Schoenes aus, was du gerne haettest oder taetest und zahl fuer jeden Tag, an dem du nicht gepuhlt hast, einen bestimmten kleinen Geldbetrag in eine Kasse ein. Am Ende einer Woche darfst du dich dann belohnen. Wenn ein Tag zu lange und fuer dich erstmal noch nicht einhaltbar ist, unteile ihn noch weiter, vielleicht in vor 12 Uhr und nach 12 Uhr. Wenn du schliesslich eine ganze Woche ohne Lippenpuhlen geschafft hast, kannst du dein Ziel hoeher ansetzen. Ueberlege dir, womit du dich am Ende eines Monats belohnen kannst. Auf diese Weise kannst du dein Gehirn umprogrammieren und dir den Puhlreflex allmaehlich abgewoehnen. Wichtig ist ausser dem regelmaessigen Eincremen auch reichliches Trinken, damit dein Mund gar nicht erst so trocken werden kann.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson.

 
 

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