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10.12.2006 14:32 Zitieren Zitieren

Mila
Gast

10.12.2006 14:32 Zitieren Zitieren

Auslandsjahr!

Hey ihr alle!
Ich wollte euch mal fragen ob ihr schon irgendwelche Erfahrungen mit einem Austauschjahr habet! Eigentlich möchte ich nämlich in zwei JAhren eins machen, allerdings mache ich mir auch Sorgen, dass ich vielleicht in eine doofe Familie komme oder totales Heimweh habe...deshalb wollte ich mal fragen ob ihr damit schon irgendwelche Erfahrungen habt und ob ihr mir auch Tips für ein Land geben könnt...!
Vielen Dank und ganz liebe Grüße
Mila

11.12.2006 20:33 Zitieren Zitieren

me myself and i
Gast

11.12.2006 20:33 Zitieren Zitieren

hey du,

in sofern ich weiß kannstu wenn du gar nicht mit der familie auskommst die familie wechseln und das auch nicht nur einmal, meist kümmert sich die 2te jedoch hervorragend um dich Lächeln
das mit dem heimweh ist so eine sache... wenn du schon schlechte erfahrungen damit hast und sehr an deinen freunden hängst ist das high-school-year vllt nichts für dich...

liebe grüße... amy

30.12.2006 16:14 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

30.12.2006 16:14 Zitieren Zitieren

Ich war selbst austauschschüler in den USA, un bin mit meiner ersten gastfamilie auch nich klargekommen (2 nervige gastbrüder, stress mit der mutter). Ich hab ein halbes Jahr gewartet, weil ich gehofft hatte, das sich die situation noch verbessert (man sollte nicht gleich beim geringsten Problem die Familie wechseln). Hat sich dann aber noch mehr verschlechtert, also hab ich die Familie gewechselt (bei mir wars unproblematisch). Wenn du die Familie wechseln möchtest, rufst du bei einer Kontaktperson deines Austauschveranstalters an (Vorher solltest du wenn möglich aber deiner gastfamilie bescheit sagen) und die bringt dich dann so schnell wie möglich woanders hin. Ich bin jedenfalls bei meiner 2ten Familie geblieben, bei denen war es großartig und ich hatte keinerlei probleme mehr. Ansonsten gibts noch zu sagen das es keine begrenzung gibt, wie oft du die gastfamilie wechselt. Es darf aber nicht willkürlich sein (also wenn du einfach mal woanders hin möchtest kannst du ni einfach so ma schnell wechseln). Ich hatte mit 15 anderen Austauschschüler auf meiner High School kontakt, und von denen haben 11 die gastfamilie währrend des jahres gewechselt. Ausserdem hab ich von anderen gehört, und wie es mir scheint kommen gastfamilienwechsel sehr oft vor.

Was das Heimweh angeht: Wenn du in Deutschland einen Freund hast (ich glaube du warst ein mädchen), ist so ein Highschooljahr eine Scheiss-idee. Für mich persönlich kommt es überhaupt nich infrage, wegen sowas die Freundin/Freund zu verlassen. Was deine Freunde angeht: denen kannst du e-mails schreiben, karten, briefe, chatten, anrufen (mit telefonkarte sehr billig) usw., also das is kein problem. auch wenn du sehr an deinen Eltern hängst, wird sich dies im Laufe des Jahres ändern, bei manchen schnell, bei manchen später.
Freunde findest du ausserdem problemlos in der schule, kirche (den scheiss musste da leider mitmachen) usw..
Du hast aber auch bei richtigen Problemen immer jemanden, mit dem du reden kannst, sei es deine gastfamilie, ein Organisationsmitarbeiter, Freunde oder jemand in Deutschland.

Mir persönlich hat das austauschjahr sehr gefallen, war wirklich toll, und zwar hundertprozent, ich würdes sofort nomma machn.

Hoffe ich konnte dir weiterhelfen,
Gruz

26.02.2007 00:38 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

26.02.2007 00:38 Zitieren Zitieren

Hallo, Mila,
Ich moechte dich unbedingt in deiner Idee bestaerken, ein Austauschjahr zu machen! Ich selber habe damals "nur" als 16-jaehrige Austauschschuelerin die Sommerferien in England verbracht, daraus hat sich aber nicht nur eine nette und langjaehrige Freundschaft zu meiner englischen Gastschwester und ihrer Familie ergeben, sondern meine Englischzensuren haben sich auch von 4 auf 1 verbessert.
Aufgrund meiner guten Erfahrungen habe ich meinen Sohn sehr dabei unterstuetzt, seinen Wunsch nach einem Schuljahr in den USA in die Tat umzusetzen. Es gab zwar ein paar Mal Differenzen mit seiner Gastfamilie, die konnten aber jedesmal geklaert werden und er hat viele Freundschaften geschlossen. Mit seinen guten Englischkenntnissen konnte er jetzt ein Aufbaustudium in Vancouver beginnen.
Auch meine amerikanische Stieftochter war ganz begeistert von ihrem Austauschjahr - in Braunschweig! Und sie sprach anfangs kein Wort deutsch! Jetzt liest sie regelmaessig "Neon" und studiert unter anderem Deutsch in Montreal.
Ich kenne auch viele andere Jugendliche, die ein Austauschjahr mitgemacht haben - ausser in den USA auch in Brasilien, Chile, und Neuseeland. In allen Faellen haben sie sehr davon profitiert und sind dadurch auch sehr viel reifer geworden.
Natuerlich gibt es diese Faelle mit unvertraeglichen Gastfamilien. Aber wenn du dir eine serioese Austauschorganisation aussuchst, wie z.B. AFS, (es gibt Informationen ueber die verschiedenen Organisationen im Buchhandel und Internet) wirst du nicht nur gruendlich auf deinen Austausch vorbereitet, sondern hast auch waehrend deines Aufenthalts eine Kontaktperson, die dir notfalls einen Familienwechsel ermoeglicht. Der deutsche Bundestag vergibt sogar an geeignete Schueler Stipendien fuer einen Auslandsaustausch (meine Stieftochter erhielt so ein Stipendium, das vom amerikanischen Kongress gemeinsam mit dem deutschen Bundestag gestiftet wurde).
Wenn du dich bei einer Austauschorganisation beworben hast, wirst du in mehreren Gespraechen und Treffen auf die Gegebenheiten deines Gastlandes vorbereitet. Von den USA z. B. musst du wissen, dass die Gastfamilien meistens in laendlichen Gegenden oder Kleinstaedten leben, weniger wohlhabend sind (!) und ihre Religion viel ernster nehmen als die Deutschen. Amerikaner sind auch (nach aussen hin) deutlich prueder als Deutsche, nackte Busen auf Titelbildern und oeffentliches Umziehen am Strand wirst du hier nicht erleben. In suedamerikanischen Laendern werden die Gastfamilien zur Oberschicht gehoeren und in einer Art umfriedeten, bewachten Bezirk (wegen Kriminalitaet) wohnen.
Wohin es dich auch verschlagen mag, bei einem Austausch musst du neugierig und offen fuer eine andere Lebensweise und andere Einstellungen sein und bereit, Vorurteile abzulegen und dich an andere Gewohnheiten anzupassen.
Und die Sache mit dem Heimweh - wohl jeder Austauschschueler hat eine Weile damit zu kaempfen, besonders in den ersten drei Monaten, wenn alles noch so ganz anders und unvertraut ist. Aber zum einen gibt es ja inzwischen wirklich spottbillige Moeglichkeiten ueber Telefon oder Internet zu telefonieren. Und natuerlich kannst du ja auch mailen.
Da es nur dieses eine Zeitfenster zwischen der 10. und 11. Klasse gibt, wo du so einfach eine ganz andere Welt kennenlernen und dadurch enorm wichtige Erfahrungen machen kannst, moechte ich dich unbedingt ermutigen, dich zu trauen und auf das Abenteuer "Austauschjahr" einzulassen!
Uebrigens wuerde ich davon abraten, nur fuer ein halbes Jahr ins Ausland zu gehen. Die Kosten sind praktisch die Gleichen, aber du musst gerade dann wieder abreisen, wenn du dich gerade so richtig eingewoehnt hast und dir alles vertraut geworden ist. Ausserdem musst du sowie die Ferien abziehen, das Austausch"jahr" dauert auch nur 10 Monate.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

 
 

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