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02.02.2007 09:24 Zitieren Zitieren

Leogirl
Gast

02.02.2007 09:24 Zitieren Zitieren

Rechte und Pflichten von Scheidungskindern

Hallo!

Ich weiß seit fast 4 Wochen, dass sich meine Eltern scheiden lassen. Nun möchte ich gern wissen, was ich für Rechte und Pflichten habe! Da meine Mutter will, dass ich sie 3x in der Woche anrufe, zu festen Zeiten. Ansonsten melde ich mich so oft bei ihr, weil für mich das alles zu viel wird und sie auch fast täglich noch zu Hause ist. Mittlerweile hat sie die Möbel und Klamotten rausgeräumt, aber kommt halt immernoch.
Ich möchte weiter zu ihr Kontakt halten, aber sie versteht nicht, dass ich mich nicht immer nach ihr richten möchte!!!!!
Ich bin halt nicht so weit und es wird mir zu viel...

Vielen Dank für Eure Hilfe!!!

02.02.2007 20:38 Zitieren Zitieren

Ayami
Pointer-User
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02.02.2007 20:38 Zitieren Zitieren

Deine Mutter kann dir nicht vorschreiben wann du sie anrufst. Das ist ganz allein deine Entscheidung!
Ob, wann und wie du sie sieht oder mit ihr redest, liegt bei dir.
Vorschriften kann dir da keiner machen!

~Ayami

14.02.2007 20:47 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

14.02.2007 20:47 Zitieren Zitieren

es kommt immer darauf an,wie alt du bist.ab 14 darfst du dirausssuchen was du machst.

23.06.2007 20:39 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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23.06.2007 20:39 Zitieren Zitieren

Liebes Leogirl,
Wenn Eltern sich trennen, ist das immer sehr schwer fuer die Kinder. Du hast ein Recht darauf, Kontakt zu beiden Eltern zu haben und den nicht bei dir wohnenden Elternteil regelmaessig zu sehen (falls diesem Elternteil nicht aufgrund von Drogen oder Misshandlungen das Besuchsrecht abgesprochen wird).
Du hast auch ein Recht darauf, dass Vater und Mutter deine Gefuehle fuer den jeweils anderen Elternteil respektieren und nicht von dir verlangen, Partei zu ergreifen oder dir mitanhoeren zu muessen, wie jemand, den du lieb hast, beschimpft und schlecht gemacht wird.
Auch wenn sich die Eltern auf ein regelmaessiges Besuchsrecht einigen, aber sie koennen dich weder wirklich zu Besuchen oder Telefonaten zwingen, wenn du dich strikt weigerst.
Deine Eltern sollten trotz ihrer eigenen Probleme Verstaendnis dafuer aufbringen, dass du in dieser Situation ueberfordert sein musst und Zeit brauchst, um dich an die veraenderten Umstaende zu gewoehnen. Sie sollten sich mit dir hinsetzen und versuchen, eine Kontaktregelung zu finden, die dich nicht noch mehr belastet.
Wenn deine Mutter diejenige ist, die auszieht und du bei deinem Vater wohnen bleibst, hat sie moeglicherweise, auch wenn dieses Arrangement im besten Interesse aller sein sollte, ein Stueck schlechtes Gewissen dir gegenueber.
Sie fuerchtet sicher auch, dass du dich ihr entfremden und sie deine Liebe verlieren koennte. So erklaere ich mir ihren Wunsch, dreimal woechentlich zu festgelegten Zeiten mit dir zu telefonieren. Sie will dich sicher nicht unter Druck setzen, sondern sichergehen, dass sie zu diesen Zeiten auch fuer dich erreichbar ist.
Wenn du ihren Wunsch als zu einschraenkend erlebst, solltest du mit ihr darueber sprechen und einen Vorschlag machen, der fuer dich leichter machbar ist. Und ihr sagen, dass du sie lieb hast, aber wirklich einfach Zeit brauchst, um diese Situation zu verarbeiten.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

13.02.2008 23:40 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

13.02.2008 23:40 Zitieren Zitieren

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine Mutter von einem 11 jährigen Sohn, der seit 2001 bei seinem Vater lebt. Eigentlich suche ich eine Seite, wo ich Infos bekomme, ab wann mein Sohn selbst entscheiden darf, wo er laben möchte und bin so auf diese Seite gestoßen. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen?
Ich bin der Meinung, dass Kinder von verheirateten Eltern früher das Recht haben, selbst zubestimmen...oder täusche ich mich? liebe Grüsse, Meike

15.02.2008 03:35 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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15.02.2008 03:35 Zitieren Zitieren

Liebe Meike,
Ich bin keine Anwaeltin und darf auch keine Rechtsauskuenfte geben, aber soweit mir bekannt ist, duerfen Kinder ab 14 selbst entscheiden, bei welchem Elternteil sie leben moechten.
Am besten fuer alle Beteiligten ist es natuerlich, wenn sich die Eltern guetlich ueber einen solchen Umzug einigen koennen. Nach meiner Erfahrung wird ein solcher Wechsel der Wohnsituation aber oft durch zunehmende Probleme des erziehenden Elternteils mit dem Jugendlichen ausgeloest, und der Umzug zum anderen Elternteil dann als Ausweg aus Streit und Unstimmigkeiten angesehen.
Auch wenn sich der Vater oder die Mutter, zu dem der Sohn oder die Tochter dann hinziehen moechten, ueber diese Entscheidung sehr freuen - oftmals endet das Ganze mit einer grossen Enttaeuschung, weil der Jugendliche hofft, nun alle Freiheiten zu haben, die er beim anderen Elternteil nicht hatte und erwartet, dass alles nun ganz anders und "viel toller" als im alten Zuhause sein wird.
Fuer Vater oder Mutter, die ihren Sproessling jahrelang nur als Besuch erlebt haben, kann dieser Wechsel auch u. U. auch sehr schwierig sein, denn jetzt muessen sie ja ploetzlich die Rolle des "gemeinen ", Grenzen-setzenden Elternteils uebernehmen und erleben auch die negativen Seiten ihres Teens.
Am problematischsten ist aber die Situation (die ich bei mehreren Patienten erlebt habe), dass Vater und Mutter sich so uneins sind, dass ihr Sohn oder ihre Tochter sie staendig gegeneinander ausspielen koennen und, sobald ihnen irgendetwas zuhause nicht mehr passt, mit Umzug zum "netteren" Elternteil drohen.
Nach meiner Erfahrung laesst sich so ein Umzug am schonendsten fuer Eltern und Kind loesen, wenn die Eltern sich, falls das Kind einen Wechsel wuenscht, so einigen koennen, dass eine Probezeit (z. B. ein halbes Jahr) festgesetzt wird. Wenn der Jugendliche dann zum anderen Elternteil umzieht, verpflichtet er sich, auch waehrend der ganzen Probezeit dort zu bleiben - und nicht seine Meinung sofort wieder umzuaendern, wenn die Wohnsituation dort auch nicht so ideal ist und Vater oder Mutter nicht so tolerant sind, wie er es sich vielleicht ausgemalt hat.
Nach Ablauf dieser Probezeit, wenn der Jugendliche wirklich den normalen Alltag beim anderen Elternteil kennengelernt hat, muss er sich dann endgueltig entscheiden, ob er dort bleiben oder lieber in sein anderes Elternhaus zurueckkehren - und dann auch dort bis zu seinem endgueltigen Auszug leben will.
LG, Dr. Karin Anderson

18.02.2008 14:17 Zitieren Zitieren

CHRISTOPH9476
Pointer-User

18.02.2008 14:17 Zitieren Zitieren

FReund von mir ist auch ein scheidungskind und jetzt 14.
er lebte vorher bei seiner mutter aber hat sich jetzt entschieden zu seinem vater zu ziehen.

28.03.2010 14:46 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

28.03.2010 14:46 Zitieren Zitieren

meine eltern haben sich scheiden lassen als ich 3 jahre alt war, in zwischen bin ich 13 und werde auch bal 14.ich hatte lange zeit keinen kontak zu meinem vater da wir uns nicht gut verstanden. doch in letzter zeit verstehen wir uns wieder sehr gut und ich möchte am wochenende mal zu ihm und in den sommerferien mit ihm mit in den urlaub fahren. doch meine mutter erlaubt mir das leider nicht. darf sie mir überhaupt verbietetn meinen vater zu sehen und mit ihm wegzu fahren ?
denn eigentlich wurde es gerichtlich so abgekläret, das ich 2 wochen in den sommerferien zu ihm darf und jedes 2. wochenende auch.

11.07.2010 13:19 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

11.07.2010 13:19 Zitieren Zitieren

Hallo,

ich habe mal eine Frage.
Meine Mutter will unbedingt das ich mit in den Urlaub komme aber ich möchte nicht. Anscheind möchte sie nicht das ich in der Zeit zu meinem dad gehe.
Nun meine Frage:
Kann ich mit 16 entscheiden ob ich mitfahre oder nicht?!

Lg

12.07.2010 02:17 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

12.07.2010 02:17 Zitieren Zitieren

Hallo,
Wenn deine Mutter das Sorgerecht hat, hat sie auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht und kann daher im Prinzip darueber entscheiden, wo du dich aufzuhalten hast.
In der Praxis haben Eltern aber normalerweise wenig Lust, sich ihre Ferien mit maulenden, staendig unzufriedenen Teens zu verderben.
Bei der Familienurlaubsgestaltung gibt es aber noch viele ganz praktische Fragen, nicht nur, wer wozu Lust hast oder nicht.
Wenn du nicht mit deiner Mutter verreisen willst, weil du dich nicht (mehr) fuer das begeistern kannst, was sie im Urlaub gern unternehmen moechte, musst du mit einer vernuenftigen Alternative kommen - und diese Alternative muss dazu auch finanziell machbar sein.
Scheinbar denkst du aber nicht eine eigene Reise (z. B. mit Freunden oder einer Jugendgruppe, sondern hast vor die Zeit der Abwesenheit deiner Mutter bei deinem Vater zu verbringen
Du vermutest, dass es vor allem das ist, was deine Mutter nicht will, naemlich dass du die Ferien bei deinem Vater verbringst. Gibt es da denn keine bindende Urlaubsregelung zwischen deinen Eltern? Hat dein Vater kein Besuchsrecht? Hat deine Mutter etwa einen Grund zur Sorge, dass sich dein Vater nicht ausreichend um dich kuemmern kann?
Oder vermutet sie etwa, dass du in Wirklichkeit vorhast, mehr oder weniger allein zu Hause zuzubringen - und eine "sturmfreie Bude" zu haben (die absolute Horrorvorstellung aller allein ohne ihre Kinder verreisender Eltern!)
Ich glaube nicht, dass sich dieses Problem dadurch regeln laesst, dass du einfach nur herausfindest, ob deine Mutter gesetzlich dazu berechtigt ist dich zum Mitkommen zu zwingen oder nicht.
Daher wuerde ich dir empfehlen, dir genau zurechtzulegen, welche Argumente du gegen die gemeinsame Urlaubsreise mit deiner Mutter anfuehren kannst - und einen akzeptablen Gegenvorschlag zu machen. Trag deine Argumente "erwachsen", ruhig und sachlich vor, nicht muffig oder patzig, dann ist deine Mutter sicher viel eher bereit, dir zuzuhoeren. Aber lass sie auch ihre Einwaende vorbringen, hoer ihr ebenfalls zu, und akzeptiere, dass sie diese Bedenken hat (auch wenn du sie vielleicht nicht teilst).
Ich hoffe in deinem Interesse, dass ihr euch in dieser Sache einigen koennt, damit ihr beide die Ferien ohne Streit, Aerger oder schlechtes Gewissen geniessen koennt.
LG, Dr. Karin Anderson

 
 
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