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18.05.2007 16:32 Zitieren Zitieren

amidala
Pointer-User

18.05.2007 16:32 Zitieren Zitieren

Ritzen

Hallo.
Ich bin 19 Jahre alt und habe ein riesiges Problem. ich kaue seit Jahren meine Fingernägel ab. Das ist gar nicht so schlimm, doch seit ca. drei Jahren ritze ich mich.damals ist mein Vater immer ausgerastet, außerdem ist mein Onkel vor drei Jahren Amok gelaufen, wobei er uns Kinder immer mit Mord gedroht hat. dabei kratze ich mir unter anderem alte wunden immer wieder auf. aber ich merke es immer erst, wenn ichs schon gemacht habe und es wieder blutet. Ich weiß echt nicht, wie ich damit aufhören soll. Es ist mir so peinlich, da es für viele zu sehen ist.ich habe immer gedacht, dass es aufhört, wenn ich zu hause ausziehe, doch diese Hoffnung blieb unerfüllt.
Bitte helft mir!!!!!!!!!!!!!!!!

25.05.2007 18:07 Zitieren Zitieren

amidala
Pointer-User

25.05.2007 18:07 Zitieren Zitieren

Hey!
Ist hier denn keiner mehr, der einen hilft, oder mit dem man über seine probleme schreiben kann?
liebe grüße amidala

26.05.2007 02:13 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

26.05.2007 02:13 Zitieren Zitieren

Liebe Amidala,
Du hast offenbar sehr traumatische Erfahrungen in deiner Familie gemacht! Solch wiederholte lebensbedrohliche Situationen, denen du durch Vater und Onkel ausgesetzt warst, vaeterliche Autoritaetspersonen, von denen du eigentlich Schutz und Geborgenheit erwarten solltest fuehren oft zu schweren seelischen Verwundungen.
Anscheinend war deine Mutter abwesend oder fuer dich (und deine Geschwister?) aus anderen Gruenden nicht verfuegbar, weil sie dich ja anscheinend nicht vor dieser Atmosphaere der Gewalt und des Schreckens bewahren konnte oder wollte.
Du hast dir in deiner Not, um die unertraegliche Situation der Ohnmacht und Hilflosigkeit aushalten zu koennen, unbewusst eine seelische Strategie zugelegt, deine Angst, deine Wut und deinen inneren Anspannung nach aussen abzuleiten. Dein "Blitzableiter" warst du aber leider selbst, mit deinem Koerper, erst durch das Naegelkauen, und dann, als der Druck immer massiver wurde, mit einem noch selbstzerstoerischen Verhalten, dem Ritzen.
Wer, wie du, auf diese Weise seelisch verwundet wurde, wird leider nicht automatisch seelisch gesund, wenn durch einen Auszug von zuhause eine raeumliche Distanz hergestellt wird. Du hast deinen Koerper ja unbewusst auf diese neurotische Strategie trainiert und er ist nun gewissermassen darauf programmiert, durch Autoaggression auf Stress zu reagieren.
Um dich wieder umzuprogrammieren und gesuendere Konfliktbewaeltigungsstrategien zu erlernen, brauchst du unbedingt psychotherapeutische Hilfe! Du merkst ja selbst, wie automatisch, beinahe instinktiv, das Selbstverletzen bereits ablaeuft, ohne, dass du mit deinem Verstand gegensteuern kannst.
Der Befehl zum Kauen oder Ritzen wird blitzschnell von den uebergeordneten Zentren deines Gehirns weiter an deine Haende weitergeleitet, sobald du irgendwelche negativen Gefuehle, Spannungen oder vielleicht auch nur Langeweile und Genervtheit spuerst. Diese Befehlsschiene ist bereits so ausgebaut wie die Schienen eines ICE, kein zeitverzoegernder Zwischenhalt ist notwendig, um den Befehl in die Tat umzusetzen.
Allein kannst du das Haltesignal in dieser Situation nicht geben, denn bevor du den Zug wahrnimmst, ist er bereits am Ziel.
Daher solltest du nach dem ersten, wichtigen Schritt des Auszugs von Zuhause und des Selbstaendigmachens nun auch den zweiten tun - dich nicht nur raeumlich, sondern auch seelisch von der traumatischen Familiensituation zu befreien. Such dir die Hilfe einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten. Du findest qualifizierte Therapeuten in den Gelben Seiten unter Aerzten/Psychotherapie oder unter Psychologen./Psychotherapie oder ueber eine Liste oder Website deiner Krankenkasse. Deine Kasse wird die Behandlungskosten sicherlich uebernehmen (sofern der Therapeut kassenzugelassen ist).
Bitte, warte nicht, bevor du dir noch mehr Verletzungen zufuehrst, ruf verschiedene Therapeuten an, schildere kurz die Gruende fuer deinen Therapiewunsch und bitte um einen Erstgespraechstermin. Selbst wenn du einige Wochen lang auf einen Therapieplatz warten musst, Vorgespraeche, um sich kennenzulernen und sich ein Bild zu machen, sind meistens eher einzuschieben.
Und ich versichere dir, es ist moeglich, falsche Programmierungen umzuaendern und innerlich zu gesunden. Es wird natuerlich eine Weile dauern, aber mit 18 bist du ja sehr jung, dein Unbewusstes ist "elastischer" und du hast noch nicht soviele Jahre mit dem krankmachenden Programm gelebt.
Ich wuensche dir alles Gute fuer eine gesuendere, selbstbestimmte Zukunft.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

17.06.2007 01:22 Zitieren Zitieren

amidala
Pointer-User

17.06.2007 01:22 Zitieren Zitieren

Hallo, ich bins mal wieder.
Ich weiiß echt nicht, ob ich wirklich zu einem Psychotherapeuten gehen soll. Das Problem ist, das mein Onkel damals Amok gelaufen ist und mir immer wieder (bis heute mit Mord)gedroht hat, wenn ich mit irgendjemanden darüber rede.Hatte damals Kontakt mit einem Polizisten (Bekannter von mir), der auch bei den Einsätzen mit bei war. Er war ganz schön überrascht, da er mich morgens noch auf meiner Praktikumsstelle gesehen hat, und es mir scheinbar gut ging. abends hat mein onkel dann Amok gelaufen. Dazu muss ich sagen, dass er unter schizophrenie leidet und daher laut polizei vermíndert schuldfähig ist.außerdem wohnen meine eltern in seinem Mietshaus (Bauernhof). Sie würden ihre existenzgrundlage verlieren, wenn ich etwas sagen würde und er es rausbekommt. Ich weiß echt nicht mehr weiter.Ich habe meinen Onkel wegen diesen Gründen nicht angezeigt und den Kontakt auf Anraten der Polizei komplett abgebrochen. War daraufhin bei meiner Urgroßmutter, um mich von ihr zu verabschieden. Auf einmal stand mein Onkel hinter mir und hat mich total fertig gemacht. Bin zu meiner Oma gegangen, da ich ihr vertraut hatte (habe vorher immer mit ihr über meine Probleme geredet,z.B. das mein Vater mich geschlagen hat,...),wohnt dort bei meiner Uroma, mein onkel nicht. Sie schmiss mich raus und erteilte mir Hausverbot. Ich konnte mich nicht einmal mehr von meiner Lieblingsoma (Uroma) verabschieden. Sie starb einige Tage später. Ich hab mir daraufhin immer wieder Vorwürfe gemacht,da ich mich nicht von ihr verabschieden konnte. (Wollte mich die erste zeit umbringen).Auf der Beerdigung meiner Uroma saß mir ausgerechnet mein Onkel gegenüber und hat die ganze Zeit über mich gelästert. Als hätte ich mit meinen 15 Jahren damals sonst was verbrochen. Den Kontakt habe ich bis heute nicht wieder aufgenommen.Bitte dringend um Antwort

18.06.2007 18:39 Zitieren Zitieren

amidala
Pointer-User

18.06.2007 18:39 Zitieren Zitieren

Kann man das ganze nicht auch ohne hilfe von außen los werden?

21.06.2007 14:16 Zitieren Zitieren

Sen
Gast

21.06.2007 14:16 Zitieren Zitieren

Ich würde echt mal zu einem Arzt gehen, der hilft dir dann schon weiter, oder bitte deine Eltern um hilfe, aber deinen Vater eher nicht....

22.06.2007 13:20 Zitieren Zitieren

Chrijan
Pointer-User

22.06.2007 13:20 Zitieren Zitieren

hey
geh am besten mal zum arzt ich habe es auch mal getan man siets nur noch ein wenig aber dann habe ich mich jetzt an einer zigarette vergriffen die mir hilft mit meinem stress klar zukommen. Sie baut meinen stress ab sonst habe ich mir immer eine rasierklinge geschnappt naja jez die zigarette Stirnrunzeln

22.06.2007 15:59 Zitieren Zitieren

blubb blubb
Gast

22.06.2007 15:59 Zitieren Zitieren

trau dich zum arzt, die sind dazu da um zu helfen blinzeln

keine angst haben, einfach überwinden! KOPF HOCH du schaffst das.

Ich finde Drogen sollte man da besser weglassen, die sind ja genauso schädlich (fast) ...

01.08.2007 15:06 Zitieren Zitieren

Princess-Liaa
Pointer-User

01.08.2007 15:06 Zitieren Zitieren

hey ... ich weiss wie du dich fühlst ... ich ... naja ritze auch shcon so ca. seit einem jahr meine bf hat mich dnan zu unserem schul psychologen geschleppt der hat mir jede menge blätter gegebn wo alternativen zum ritzen drauf standen gegebn ... diese habe ich mir gut durch gelesn udn viel ausprobiert , doch es half immer nur sehr kurz ...
ich weiss wie du dich fühlst ... vorallem leute die sich nicht ritzen können einen nicht verstehen ... mein psychologe meinte das wäre eine seeliche sucht ... man kann es einfach nich lassen ...
ne zeit lang hatte ich aufgehört und doch ahb ich wieder angefangen bei mir sit es so ...

früher habshc mich ne zeitlang alleien gefühlt udn naja ich war au immer jemand der seine gefühle gezeigt hat udn au vor anderen geheult hat ....
dann i-wann habshc mich zum ersten mal geritzt udn naja das tat so gut das ich es immer wieder machte ....
jetzt ist es so , ich habe angst meine gefühle zu zeigen udn immer wenn ich kurz vorm heulen bin kriege ich so ne wut auf mich das ich mich lieber ritze ....

...... ich verstehe dich .... wenn du reden willst melde dich ...

01.08.2007 19:23 Zitieren Zitieren

BlueEyes
Gast

01.08.2007 19:23 Zitieren Zitieren

also ich ritze seid ich 7 jahre alt bin, probleme gehabt und leider keine familie die mir geholfen hat.
ich war auch in terapie und so aber alles fürn arsch.
das beste was mir geholfen hat, waren meine freunde
ich kann dir nur raten viel mit deinen freunden zu unternehmen und wenn du grade wieder daran denkst zu ritzen ruf einen freund an und geh mit ihm spazieren^^

 
 

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