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26.02.2009 01:02 Zitieren Zitieren

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26.02.2009 01:02 Zitieren Zitieren

schilddrüsenunterfunktion

hallo,ich bin neu hier und hoffe das man mir mit meinem gaaaanz grossen problem helfen kann,vor knapp 7jahren wurde bei mir eine schildrüsenunterfunktion festgestellt,ich bekam tab.die ich anfangs brav genommen habe,aber schon von anfang an ging es mir nicht gut damit ich bin dann wieder zum arzt und hab das gesagt,mein hausarzt hatte damals eine vertretung in seiner praxis,die meinte das wäre nicht weiter schlimm und ich solle die tab, weiter nehmen,ein paar tage hab ich dfas dann auch gemacht aber es wurde nichts besser,also hab ich die tab.eigenmächtig wieder abgestzt und seitdem nichts mehr gesagt,natürlich sind die schildrüsenwerte inzwischen noch schlechter geworden und mir geht es richtig sch.....angefangen von herzrasen,schwindel,bluthochdruck,antriebslosigkeit,na das volle programm eben,merin arzt denkt natürlich ich nehme die tab. inzwischen hat er mir die die dosis auf 200 hochgeschraubt,denkt er doch das ich die tabs. nehme,ich traue mir natürlich nicht ihm das zu sagen,ausserdem hab ich eh ein riesenproblem damit tab. zu nehme aus panik vor irgendwelcher nebenwirkungen,ich bin total am ende und weiss nicht mehr was ich machen soll,manchmal hab ich das gefühl ich dreh noch durch,ich taue mich auf gar keinen fall es meinem arzt zu sagen,will den arzt aber auch nicht wechseln,was kann ich nur tun,vielleicht hat jemand einen rat für mich ,vielen dank fürs lesen und evtl. gut gemeinte ratschläge,bitte keine vorwürfe,ich weiss selber das es mist ist was ich mache,danke

16.03.2009 23:11 Zitieren Zitieren

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16.03.2009 23:11 Zitieren Zitieren

Hallo, Silvie,
Bitte lies auch noch mal die Antworten in dem anderen Thread "Schilddruesenunterfunktion" durch. Dort habe ich mehrfach dazu Stellung genommen, dass die Einnahme von Schilddruesenhormontabletten bei einer bestehenden Unterfunktion keinesfalls gleichzusetzen ist mit dem Schlucken von irgendwelchen ueblichen Medikamenten, wie Schmerz- oder Beruhigungsmitteln, die natuerlich auf die Dauer zu sehr unerwuenschten Nebenwirkungen fuehren koennen. Schilddruesenhormone ersetzen schlichtweg die Hormone, die dein Koerper nicht mehr selbst herstellen kann. Nebenwirkungen koennen nur dann auftreten, wenn die Dosis nicht richtig individuell auf dich eingestellt ist (und sich dann etwa Symptome wie bei einer Ueberfunktion zeigen).
L-Thyroxin ist auch nicht einfach ein Hormon, das wahlweise genommen werden kann, wie die Antibabypille, die auch durch andere Massnahmen ersetzbar ist. Wenn du beispielsweise an einem insulinpflichtigen Diabetes vom Typ I leiden wuerdest, muesstest du dich auch mit einer dauerhaften Substitutionstherapie abfinden, denn sonst wuerdest du schwer krank und haettest nicht lange zu leben.
Mit einer Schilddruesenunterfunktion ist genauso wenig zu spassen, wie mit einer Zuckerkrankheit. Wenn deine Schilddruese zu wenig T3 und T4 produziert, greift dieser Mangel massiv in saemtliche Stoffwechselvorgaenge deines Koerpers ein. Das fuehrt dann nicht nur zu den Symptomen, die du bei dir schon festgestellt hast, sondern auch zu weiteren, die du noch nicht merkst.
Eine unbehandelte Schilddruesenunterfunktion ist eine schwere Erkrankung, die unter anderem auch schwer depressiv macht.
Leider ist offenbar damals etwas mit der Kommunikation zwischen deinem Arzt, bzw. seiner Vertretung, und dir schiefgegangen, sodass du nicht genuegend ueber deine Schilddruesenerkrankung und ihre Bedeutung informiert warst, und dich mit deinem Beschwerden und Befuerchtungen nicht genuegend ernst genommen gefuehlt hast.
Ich verstehe, dass du damals beunruhigt und verwirrst warst, und deswegen zur "Selbsthilfe" mit dem Absetzen der Pillen gegriffen hast. Ich brauche dir aber sicher nicht zu sagen, dass dann "das kleine Kind in dir" die Oberhand gewann und dich zu einem aengstlichen Kopf-in-den-Sand-Verhalten veranlasst hat.
Den Rat, den ich dir geben kann, ist natuerlich der, den du zweifellos sehr genau selbst weisst - lass deinen muendigen Erwachsenenanteil wieder handeln und mach endlich reinen Tisch!
Wenn du dich bei deinem jetzigen Arzt (der scheinbar ganz ahnungslos ist) nicht gut aufgehoben fuehlst, mach einen neuen Anfang, und geh in eine andere Praxis. Dort muesstest du aber auch deine Leidensgeschichte "beichten", denn eine qualifizierte Therapie haengt natuerlich nicht nur von den koerperlichen und Laborbefunden ab, sondern auch von deinen Angaben.
Je laenger du wartest, desto mehr schaedigst du deinen Koerper! Einen Fehler kann jeder mal machen, aber nichts tun, und wie ein Kaninchen angststarr vor der Schlange sitzen, waere ein wesentlich groesserer Fehler! Bitte, gib deiner dringend notwendigen Schilddruesentherapie (und deinem Arzt) eine neue Chance!
LG, Dr. Karin Anderson

 
 

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