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27.06.2007 23:49 Zitieren Zitieren

Barbara
Gast

27.06.2007 23:49 Zitieren Zitieren

Arbeit:(

Hallo Fr.Anderson und alle anderen,

ich bin frustriert, mittlerweile ist es meine 2.Arbeit (nebenjob als aushilfe) und nach einem monat haben sie mich schon entlassen! die andere arbeit war nur 3 monate lang, und die übrigen praktikas, die ich mal gemacht habe, dort habe ich auch keine sehr guten beurteilungen bekommen! ich weiss nicht wirklich, woran es liegt, mache nicht viele fehler, nur fällt es mir anfangs halt schwer, aus mir herauszukommen, bin auch eher ein schüchterner mensch, aber daran kann es ja doch nicht liegen...? ist euch das schon passiert?? ich meine aushilfe in einem laden, der job is ja wohl echt nicht schwer, und ich hab jetzt angst, dass wenn es schon an so etwas scheitert, wie es dann bei mir in zukunft zB bei einer richtigen arbeit aussieht! ich habe gerade mein abi gemacht und werd dann studieren..

LG

23.07.2007 21:59 Zitieren Zitieren

babs
Gast

23.07.2007 21:59 Zitieren Zitieren

noch keine arbeit.... hat jemand tipps oder antworten warum ich so eine pechsträhne habe?? ich bemühe mich wirklich,nun hab ich schon 4mal probe gearbeitet und nix bekommen, jetzt hab ich keine lust mehr...

04.03.2008 20:38 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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04.03.2008 20:38 Zitieren Zitieren

Hallo, Barbara,
Auch wenn du schon vor einer ganzen Weile geschrieben hast, ich will doch noch darauf eingehen, weil es ein Thema ist, was sicher auch andere betrifft.
Du sagst, du hast nach deinen Praktika mehrere nicht sehr gute Beurteilungen erhalten. Was aber ist es genau, was an deinem Verhalten negativ aufgefallen ist? Du erwaehnst nur deine Schuechternheit, aber ist das alles? Wichtig ist es wirklich, genau herauszufinden, was die Kritikpunkte sind, durch die du anscheinend mehrfach angeeckt bist. Wenn so etwas passiert, dass du entweder sehr schnell wieder entlassen wirst oder keine positive Beurteilung erhaeltst, solltest du immer versuchen, dich nicht nur verletzt ins Schneckenhaus zurueckzuziehen, sondern - so schwer das auch fallen mag - diejenige Person anzusprechen, die die Bewertung oder Kuendigung ausgesprochen hat, und ganz sachlich und freundlich darum zu bitten, dir genau zu sagen, was du an deinem Verhalten aendern musst.
Beim naechsten Mal wuerde ich dir ausserdem empfehlen, deinen Vorgesetzten oder Ausbilder von vornherein zu bitten, dich rechtzeitig darueber zu informieren, wenn es Kritikpunkte gibt, damit du etwas daran veraendern kannst.
Du hast Recht damit, dir grundsaetzlich Gedanken zu machen, woran diese Zurueckweisungen liegen koennen. Jetzt, bevor du eine "richtige" Arbeit anfaengst, hast du ja auch noch die Chance, etwas dafuer zu tun, damit es dir nicht nach deinem Studium wieder passiert. Vielleicht solltest du auch noch mal deine Freunde fragen, was sie zu diesem Thema meinen, woran es bei dir liegen kann.
Wenn es vor allem deine Schuechternheit sein sollte, die dir bei der Arbeit im Weg steht, waeren vielleicht therapeutische Gespraeche (evtl. mit einem Verhaltenstherapeuten) anzuraten. Eine gute soziale Kompetenz kann dir ja vieles im Leben vereinfachen, und es ist moeglich, seine Schuechternheit im Umgang mit anderen zu ueberwinden.
Aber, wie schon gesagt, erst einmal waere eine genaue Ueberlegung notwendig, damit du wirklich weisst, wo du bei dir ansetzen musst, damit du etwas fuer dich positiv veraendern kannst.
LG, Dr. Karin Anderson

26.04.2008 23:56 Zitieren Zitieren

Barbara
Gast

26.04.2008 23:56 Zitieren Zitieren

Hallo Fr. Dr. Anderson,

danke für ihre Antwort. Soweit ich mich erinnern kann, war es u.a. das Engagement oder die Motivation, das Interesse, Zuverlässigkeit...

17.07.2008 17:26 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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17.07.2008 17:26 Zitieren Zitieren

Hallo, Barbara,
Diese Kritikpunkte zu wissen, ist schon mal sehr hilfreich. Die Sache mit der Zuverlaessigkeit - bist du durch Unpuenktlichkeit aufgefallen? Hattest du vergessen, Auftraege zu erledigen oder was koennte es sein, was diesen Eindruck hervorgerufen hat?
Unpuenktlichkeit ist natuerlich etwas, das immer unangenehm auffaellt, selbst wenn du in einer Umgebung arbeitest, wo andere auch unpuenktlich sind oder es scheinbar legerer hergeht, diese Lockerheit gilt naemlich ganz sicher nicht fuer die juengsten Teammitglieder.
Wenn du Schwierigkeiten hast, einen Auftrag oder eine Information zu behalten, vielleicht weil du so angespannt bist, dass du dich nicht gut konzentrieren kannst (was ich von einigen Studentenjobs her erinnere), solltest du alles sofort in ein kleines Notizbuch eintragen - niemand wird dir das uebelnehmen, sondern es ist, im Gegenteil, ein Beweis fuer dein Engagement.
Zum Kritikpunkt des mangelnden Interesses und der Motivation: informiere dich (z. B. online ueber die Firmenwebsite) schon bevor du deinen Job antrittst, ueber alles, was es ueber die Firma oder Einrichtung zu wissen gibt. Und stell Fragen, die dein Interesse und deine Motivation beweisen. Du kannst diese Fragen auch (noch besser) mit einem Lob verbinden, z. B. "mir faellt auf, dass ... (irgendetwas Positives). Wie kommt es, dass ... hier so gut klappt mit...?" Ganz allgemein werden Fragen immer als Zeichen des Interesses gewertet.
Wichtig ist neben fachlichem Engagement aber auch dein sozialer Kontakt zu den Mitarbeiter. Sondere dich daher nicht ab (selbst wenn dir noch so sehr dazu zumute ist), wenn die anderen gemeinsam zum Mittagessen gehen. Versuch, mit deinen Kollegen ins Gespraech zu kommen, auch wenn es nur ein paar kurze Bemerkungen ueber das Wetter oder "Ich hoffe, Sie hatten ein schoenes Wochenende" sind.
Lob ist ganz grundsaetzlich etwas ungeheuer Wichtiges. Du stimmst damit naemlich nicht nur dein Gegenueber freundlich, sondern zeigst auch gleichzeit dein Interesse und schlaegst damit zwei Fliegen mit einer Klappe!
Es gibt wohl keinen Mitarbeiter (egal ob Chef oder Kollege), der sich nicht freut, wenn du einen positiven Kommentar abgibst. "Was fuer eine huebsche Handtasche" - "Was fuer niedliche Kinder auf dem Foto auf Ihrem Schreibtisch - sind das Ihre Enkel?" - "Was fuer ein suesser Hund (auf dem Foto) - was fuer eine Rasse ist das?" - "Mir gefallen die Farben/die Einrichtung hier - sie sehen so frisch und freundlich aus"... usw.
Ich druecke dir den Daumen, dass es diesmal besser klappt.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

31.10.2008 18:48 Zitieren Zitieren

Barbara
Gast

31.10.2008 18:48 Zitieren Zitieren

Hallo Fr.Anderson,

mittlerweile hatte ich noch einen kleinen nebenjob angefangen in einer pizzeria in der stadt, in der ich studiere. der chef war relativ geroßzügig und hat mich von anfang an bezahlt, immer wenn ich da war für ein paar stunden. nun hatte ich heute meinen zweiten richtigen arbeitstag, und am ende des tages fehlten anscheinend dreissig euro in der kasse. es handelt sich um eine takeaway restaurant kette, und meine aufgabe ist es, zu kassieren, und die getränke zu verkaufen. er meinte dann zu mir, der job wäre zu schwierig für mich und wir sollten es lieber sein lassen. das frustriert mich wirklich, denn es kann doch nicht sein, dass jeder arbeiten kann, und ich bekomme es nicht auf die reihe. ich habe ein paar mal fehler gemacht aus nervosität und arbeite noch ein bisschen zu langsam. was kann ich denn besser machen? ich würde wirklich gerne mal einen job lange behalten und es gut machen.. ich bemühe mich wirklich nur weiss ich nicht, was immer doch schief läuft.. und je mehr nebenjobs ich mache, die ich dann doch verliere, desto mehr geht mein selbstbewusstsein drauf... ich hoffe, sie könnten mir ein paar ratschläge geben. Liebe Grüße,Barbara

19.01.2009 17:36 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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19.01.2009 17:36 Zitieren Zitieren

Liebe Barbara,
Wenn Geld in der Kasse fehlt, wird vermutlich leicht erst einmal derjenige Mitarbeiter verdaechtigt, der am wenigsten vertraut ist. Das noch zu langsame Arbeiten und die Nervositaet sollten am allerersten Arbeitstag noch kein wirkliches Kriterium fuer eine negative Beurteilung sein - es sei denn, du haettest dich total ungeschickt angestellt.
Ich wuerde daher diese Erfahrung jetzt nicht verallgemeinern, hier hast du vielleicht wirklich einfach Pech gehabt.
Mir ist aber noch ein Gedanke gekommen - haeltst du eigentlich Augenkontakt mit deinem Gegenueber, wenn du mit ihm sprichst? Weil du ja eher schuechtern bist, koennte es sein, dass du leicht wegguckst und dann auch noch in die andere Richtung redest? Das hat meine schuechterne Tochter naemlich lange gemacht und ist dadurch immer wieder negativ als unhoeflich oder zumindest arg unbeholfen aufgefallen.
Vielleicht achtest du mal auf diesen Punkt (unter Umstaenden merkst du es gar nicht selbst). Du solltest auf jeden Fall nicht resignieren und nicht in der negativen Verallgemeinerung steckenbleiben ("ich kann es doch nicht", "ich schaffe es eben nicht"blinzeln, denn so eine negative Erwartungshaltung teilt sich anderen mit - und die reagieren entsprechend negativ darauf.
Falls weitere Versuche nun wieder erfolglos bleiben, solltest du den Frust aber nicht noch groesser werden lassen, sondern dich psychologisch beraten lassen. Ein Psychologe (Verhaltenstherapeut) koennte mit dir erarbeiten, welche Punkte du in Angriff nehmen musst und was du aendern kannst, um den Job zu bekommen, den du dir wuenschst.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

 
 

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